Wahrheit ist nicht gleich Wahr. Niemand interessiert es
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mittlerweile nichts mehr, auf der Suche nach einen anderen Job
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
HR sowie Vorgesetzter kehren alles unter den Teppich und schaffen keine Ruhe
Verbesserungsvorschläge
Leider muss ich den kritischen Erfahrungen über den Standort Salzburg zustimmen. Was ich dort erlebt bzw. mitbekommen habe, hat bei mir einen äußerst enttäuschenden Eindruck hinterlassen.
Zwei fachlich sehr gute und kompetente Mitarbeiter wurden aus meiner Sicht nicht aufgrund ihrer Leistung, sondern im Zusammenhang mit persönlichen Konflikten und internen Machtspielchen aus dem Unternehmen gedrängt. Besonders erschreckend finde ich den Umgang mit Mobbing: Anstatt solchen Vorgängen konsequent und frühzeitig entgegenzutreten, entstand bei mir der Eindruck, dass teilweise sogar nach Gründen gesucht wurde, um bestimmte Mitarbeiter loszuwerden.
Auch gegenüber einer Abteilungsleiterin kam es meiner Wahrnehmung nach zu Mobbing. Die Vorgänge rund um eine private Grillfeier, einen anschließend verfassten Brief und die daraus entstandenen Konflikte waren im Kollegenkreis keineswegs unbekannt. Trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass die tatsächlichen Hintergründe ernsthaft und unabhängig aufgearbeitet wurden.
Besonders bitter ist für mich der Umgang mit einem Kollegen, der sich zuvor loyal verhalten hatte und dafür letztlich meiner Wahrnehmung nach mit einer Verwarnung und weiteren internen Konflikten konfrontiert wurde. Freundschaften und Loyalitäten scheinen offenbar nicht immer auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
Was ebenfalls einen sehr schlechten Eindruck hinterlässt, ist der Umgang mit persönlichen Beziehungen und Einladungen. Wenn Vorgesetzte von Kollegen zu Essen oder anderen privaten Treffen eingeladen werden und kurze Zeit später Personalentscheidungen getroffen werden, entstehen zwangsläufig Fragen nach der notwendigen Distanz und Unabhängigkeit. Ich behaupte nicht, dass zwischen einzelnen Ereignissen automatisch ein Zusammenhang besteht – aber solche zeitlichen Zusammenhänge sollten transparent und nachvollziehbar aufgeklärt werden.
Ein Teambuilding allein löst solche Probleme nicht. Wenn die Ursachen von Konflikten, Mobbing und internen Machtstrukturen nicht aufgearbeitet werden, beginnt das Ganze anschließend wieder von vorne.
Von der HR hätte ich mir deutlich mehr Neutralität, Konsequenz und Verantwortungsbewusstsein erwartet. Statt Fehler offen anzusprechen und Vorgänge unabhängig zu untersuchen, entstand bei mir leider der Eindruck, dass Entscheidungen eher nachträglich gerechtfertigt wurden.
Für mich ist das eigentliche Problem nicht ein einzelner Konflikt, sondern eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter offenbar Angst haben können, offen ihre Meinung zu sagen. Wer ehrlich Kritik äußert oder sich gegen bestimmte Strukturen stellt, sollte nicht das Gefühl bekommen müssen, dadurch seine berufliche Zukunft zu gefährden.
Ein Unternehmen kann nicht glaubwürdig von Teamgeist, Respekt und Wertschätzung sprechen, wenn Mitarbeiter gleichzeitig den Eindruck gewinnen, dass Mobbing, persönliche Beziehungen und interne Machtstrukturen mehr Gewicht haben als Leistung und Fairness.
Ich hoffe sehr, dass die Verantwortlichen diese Kritik nicht wieder schönreden, sondern sich ernsthaft fragen, warum mehrere Mitarbeiter zu solchen Erfahrungen und Eindrücken kommen. Denn Probleme verschwinden nicht dadurch, dass man sie intern anders darstellt.
Ich würde zwei Kollegen aus den Unternehmen entfernen und die zu unrecht „gekündigten“ fachlich motivierten sowie kompetenten ehem. Kollegen einstellen. Steht zu euren Fehlern und macht es wieder gut!
Für mich bleibt deshalb vor allem eines hängen: Es braucht Transparenz, Konsequenz und eine wirklich unabhängige Aufarbeitung – und nicht noch mehr Wegsehen.
Gleichberechtigung
Katastrophal, null Respekt , hinter dem Rücken wird ausgerichtet
Arbeitsbedingungen
gut
Gehalt/Benefits
Keinen Aufstieg ausser man hat einen ganz oben sitzen

