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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Maximale Belastung bei minimaler Wertschätzung

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Bergheim bei Salzburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Im Moment fällt mir dazu nichts Positives ein. Ich habe wirklich versucht, etwas zu finden, aber mir fällt nichts ein

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was hier am meisten stört, ist das grundlegende Gefühl, dass niemand wirklich Verantwortung übernimmt. Probleme werden nicht gelöst, sondern nach unten durchgereicht. Man hat dauernd das Gefühl, allein gelassen zu werden, während gleichzeitig maximale Leistung und absolute Verfügbarkeit erwartet werden.
Es herrscht eine Kultur, in der Kritik unerwünscht ist. Wer den Mund aufmacht, gilt schnell als schwierig. Gleichzeitig wird nach außen so getan, als wäre alles in Ordnung. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zieht sich durch den gesamten Arbeitsalltag und frisst auf Dauer die Motivation.
Am schlimmsten ist das ständige Gefühl, austauschbar zu sein. Man wird als Ressource behandelt, nicht als Mensch. Wenn etwas schiefgeht, ist man selbst schuld wenn alles läuft, wird es als Selbstverständlichkeit abgehakt. Das zermürbt.

Verbesserungsvorschläge

Die Fahrzeuge müssen ordentlich und regelmäßig gewartet werden, damit sie sich in einem sicheren Zustand befinden.
Überstunden und Zulagen (insbesondere Fahrtengeld) müssen korrekt berechnet und pünktlich ausgezahlt werden.
Echte Pausen müssen ermöglicht und eingehalten werden.
Die interne Kommunikation muss deutlich verbessert werden Informationen müssen rechtzeitig und vollständig ankommen.
Führungskräfte sollten nach tatsächlicher Kompetenz und Eignung ausgewählt werden

Arbeitsatmosphäre

Perfekt, wenn man Stress, Druck und schlechte Laune als motivierende Grundstimmung schätzt. Hier wurde das Konzept ‚angenehmes Arbeitsklima‘ kreativ neu interpretiert.

Image

kann man nicht viel sagen

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance gibt es hier nicht. Überstunden sind der tägliche Standard und 12-Stunden Tage keine Seltenheit. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit wurde erfolgreich abgeschafft

Karriere/Weiterbildung

Gibt es nicht

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist zu niedrig und wird nicht zuverlässig ausgezahlt – teilweise erst am 15. des Monats. Auch das Weihnachtsgeld kam schon einmal erst am 21. Dezember. Überstunden und Fahrtengeld werden regelmäßig falsch berechnet, sodass man jedes Mal nachrechnen muss. Als Benefits gibt es Weihnachts- und Grillfeier. An diesen Veranstaltungen nimmt die Belegschaft (mit Ausnahme der Vorgesetzten) inzwischen jedoch kaum noch teil. Der Grund liegt nicht nur in der empfundenen Heuchelei, sondern auch darin, dass viele den Geschäftsführer persönlich nicht mehr ertragen können und die Anwesenheit als belastend empfinden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

existiert nicht

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist stark vor allem der gemeinsame Unmut gegenüber den Vorgesetzten hat uns zusammengeschweißt. Natürlich gab es auch hier Personen, bei denen man genau aufpassen musste, was man wem sagt. Bei der Grillfeier im Sommer haben wir gemeinsam beschlossen der Party fern zu bleiben das spricht eigentlich Bände.

Umgang mit älteren Kollegen

da wird keine Rücksicht genommen

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist geprägt von spürbarer Inkompetenz und Unfähigkeit. Wer weiterkommen will, muss vor allem durch angepasstes Verhalten und ständige Zustimmung auffallen. Man fragt sich unwillkürlich, warum diese sogenannten Führungskräfte ausgewählt wurden und nach welchen Kriterien das geschieht

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind problematisch. Fahrzeuge werden nicht ausreichend gewartet und befinden sich teilweise in einem Zustand, der bedenklich ist. Dennoch besteht faktisch der Druck, damit zu fahren. Überstunden sind Standard und man ist mindestens 9 Stunden unterwegs ohne echte Pause und unter ständigem Stress

Kommunikation

Fehlanzeige. Es wird nicht kommuniziert, es wird höchstens irgendwann mal etwas mitgeteilt meistens dann, wenn der Schaden schon da ist. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man Informationsfluss erfolgreich vermeiden kann.

Gleichberechtigung

jeder wird gleich schlecht behandelt mit ein paar ausnahmen

Interessante Aufgaben

interessante Aufgaben? Gibt es nicht. Es ist immer das Gleiche mit dem Unterschied, dass die Zustellungen oft besonders nervenaufreibend sind.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.