Ein Paradebeispiel dafür, wie man Mitarbeiter vergrault.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Obst und Kaffee :) Immerhin.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nur zur Info: Alle positiven Bewertungen kommen von neuen MitarbeiterInnen, die direkt von der HR gleich zu Beginn der Tätigkeit explizit aufgefordert werden eine positive Kununu Bewertung abzugeben!
Verbesserungsvorschläge
Das Problem sitzt ganz oben. Prioritäten liegen offensichtlich eher bei persönlichen Prestigeprojekten (wie Autos) als bei den Mitarbeitenden. Währenddessen werden wirtschaftlich fragwürdige Entscheidungen getroffen, die dem Unternehmen schaden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist schlichtweg toxisch. Hinterrücks wird gearbeitet, intrigiert und manipuliert. Hauptsache, man stellt KollegInnen beim Vorgesetzten schlecht dar, um selbst als „Hero“ dazustehen. Ehrliche Zusammenarbeit? Fehlanzeige. Stattdessen herrscht ein Klima aus Misstrauen, Neid und permanenter Negativität. Gefühlt sudert jede/r darüber, wie schlecht alles geworden ist und das nicht ohne Grund. Diese Dauerbelastung geht auf die Gesundheit, sowohl mental als auch körperlich.
Kommunikation
Kommunikation findet hier vor allem hinter verschlossenen Türen statt, oder gar nicht. Es wird auf Geheimniskrämerei gesetzt, Transparenz ist ein Fremdwort. Mündliche Versprechen von Führungskräften haben keinerlei Wert: Sie werden entweder vergessen oder bewusst ignoriert. Durch den ständigen Wechsel in der Führungsebene weiß die nächste Person ohnehin „von nichts“. Verbindlichkeit? Null.
Kollegenzusammenhalt
Einige langjährige Mitarbeitende horten ihr Wissen bewusst und geben es nicht weiter. Wissen ist hier Machtinstrument, kein Teamressource. Neue KollegInnen werden damit systematisch ausgebremst.
Work-Life-Balance
Dauer-Backlog, permanenter Druck und keine echte Entlastung. Wer hier arbeitet, tauscht Freizeit gegen Dauerstress.
Vorgesetztenverhalten
In fünf Jahren vier Vorgesetzte, das sagt eigentlich schon alles. Versprechen werden gemacht und nicht gehalten, danach ist die Führungskraft weg und die nächste traut sich nicht mehr, irgendetwas davon umzusetzen. Wenn ihr euch das antun wollt: Lasst euch alles schriftlich geben, mündlich zählt hier gar nichts. Aber hey, wer Risiko liebt, kann es ja probieren.
Gleichberechtigung
Nicht gegeben. Trotz gemeinsamer Ziele werden Mitarbeitende unterschiedlich behandelt und vergütet, teilweise abhängig von Herkunft. Fairness sieht anders aus. Wenn man die Führungskraft über Gleichberechtigung anspricht, wird man beinhart ignoriert.
Gehalt/Sozialleistungen
Mindestgehalt laut Kollektivvertrag.
Karriere/Weiterbildung
Quasi nicht existent. Selbst minimale Investitionen in Mitarbeitende (z. B. ~60 € jährlich für eine Sprach-App um die Englischkenntnisse zu verbessern) werden abgelehnt, obwohl in den letzten 5 Jahren keine Schulungsanforderung gestellt.

