Ein Stern im freien Fall
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der lockere Umgang der Mitarbeiter, die Hilfsbereitschaft untereinander, die Bereitschafsich gegenseitig zu helfen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das man seinen Ursprung ablegt.
Verbesserungsvorschläge
Entfernt alle künstlichen Grenzen - bezogen auf alles.
Arbeitsatmosphäre
Sehr von der Führungskraft und dem Team abhängig, tw. wird mit Druck und Angst gearbeitet, selbst bei offensichtlichen Themen wird glatt gelogen. Die drei Sterne werden hier ganz klar von den wenigen getragen, nicht von vielen. Zeitweise fühlt man sich selbst in der Entwicklung wie ein Kind bevormundet.
Kommunikation
Zusammengefasst - katastrophal für "High-Tec" Elektronik Unternehmen, das alle Tools für eine gute Kommunikation zur Verfügung hätte. Auch hier scheitert es wieder an einigen Führungskräften.die sich weigern, Tools zu nutzen oder die unfähig sind, selbst mit direkten Mitarbeitern und/oder Vorgesetzten einen inhaltlichen Abgleich zu schaffen, sodass komplett unterschiedliche Eindrücke entstehen.
Kollegenzusammenhalt
Der große Pluspunkt - die Kollegialität untereinander funktioniert, besonders auf selbem Level.
Work-Life-Balance
Überstunden sind erwünscht, für Beförderungen und Karriereaufstiege sogar unausgesprochen gefordert. Bezahlen will man sie nicht, man argumentiert mit "Mehrarbeitsstunden", die nicht angeordneten Überstunden entspechen. Das hat mit Work-Life-Balance in so einem Umfeld nichts zu tun. Die drei Sterne resultieren aus größtenteils frei verteilbarem Urlaub, aber schon beim Konsum von Zeitguthaben wird eingeschränkt. Sorry, das geht deutlich besser.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier sehr zweischneidig, allerdings nützt der beste Abteilungsleiter nichts, wenn die Ebene darüber sich gegen alle guten Bemühungen der unteren Ebene stellt. Im Gegenteil, das führt auch zu massivem Frust bei jenen Mitarbeitern, weil deren Aussagen dadurch nicht nur wertlos werden, sondern sie unprofessionell wirken lässt. Offene Kritik wird zwar gefordert aber Ja-Sager werden dennoch bevorzugt.
Interessante Aufgaben
Das Produkt ist interessant, vielfältig und bei den Kunden believt. Man kann wenn man daran arbeitet also auch sehr viele spannende Aufgaben bekommen.
Gleichberechtigung
Das Team ist nicht besonders bunt, ob man wirklich gleich berechtigt lässt sich damit kaum sagen. Frauen lassen sich in der Entwicklung an einer Hand abzählen, in Führungsposition ist keine einzige. Ich würde aber nicht unterstellen, dass dieser Zustand bewusst herbeigeführt wurde.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe den Umgang mit älteren Kollegen über all die Jahre als überwiegend respektvoll wahrgenommen.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüros sind für denkintensive Aufgaben kontraproduktiv, frische Luft gibts nur in der obersten Etage, selbst beim Licht wurde gespart und nur tw. naachgebessert. Höhenverstellbare Tische mussten sich erkämpft werde. Moderne AI Tools Fehlanzeige, nur für einen elitären Kreis, dafür wurde der Hardware Entwicklung Jira aufgedrückt, obwohl das kaum jemand wollte. Sehr viele Top-Down Entscheidungen die dann oft überhaupt nicht erklärt werden. Keine breiten Schulungen für zb Polarion oder Jira.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nichts das ich als "über absolutem Standard" bezeichnen würde.
Gehalt/Benefits
Gehalt variiert stark, eine Linie ist nicht zu erkennen. Selbst über minimale Erhöhungen muss sehr lange Verhandelt werden. Fachkräften werden tw. peinlich geringe Gehälter gezahlt, Bewegung kommt meist zu spät , der Mitarbeiter hat gekündigt und verzichtet dann auch auf das leicht nachgebesserte Angebot, weil er am Markt besser entlohnt wird.
Image
1 Stern für die Kunden, die meistens noch ein gutes Bild haben, ein Stern für Schüler und neue Mitarbeiter, der Rest dürfte ein sehr eindeutiges Bild vom Image haben.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man ehrlich ist, eigentlich nicht existent.
