Ihr Unternehmen?

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Benu 
Bestattung 
& 
Vorsorge 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Chronisch unterbesetzt. Belastete Mitarbeiter, ein Teufelskreis.

3,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Benu Bestattung & Vorsorge GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flache Hierachie, jeder ist per du. Die monatlichen Jour-Fixes brachten die verschiedenen Abteilungen zusammen. Sommer und Winterfeste machten Spaß.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der starke Personalwechsel (mehr gehen, als kommen) belastet die Mitarbeiter und wirft ein schlechtes Bild auf das Unternehmen. Das Unternehmen eröffnet stetig neue Standorte, sogar schon in Deutschland, währenddessen stehen vorhandene Standorte leer. Auch die Qualität der Arbeit leidet darunter, wird aber nur begrenzt als ein Firmenproblem gesehen.

Verbesserungsvorschläge

Personal aufstocken bzw Warten bis ausreichend Personen ausgebildetet worden sind, um die psychische und physische Belastung im Unternehmen dauerhauft zu entspannen. Burnouts und deren Vorzeichen nicht als "Privatssache" abtun. Nach Jahren beobachtet man das das Personal stetig wechselt, was ein Anzeichen ist, dass sich im Unternehmen etwas ändern sollte, wenn es langfristige Stabilität erhalten will.

Arbeitsatmosphäre

Chronisch unterbesetzt, anstatt abzuwarten, bis man neues ausgebildetetes Personal hat (welches auch bleibt), werden neue Filialen eröffnet und Aufgaben weiter ausgebaut. Die Belastung ist dauerhaft spürbar, leider auch manchmal bei Kunden. (Es liegt nicht an den Fähigkeiten der Mitarbeiter!)

Image

Es ist durchwegs eine Hass-Liebe. Jeder Mitarbeiter arbeitet gerne bei Benu, zeitgleich saugt die Firma deren Positivität, Energie und Qualitäten aus. Die Hoffnung ist groß, sie stirbt nie komplett aus, bis man eines Tages merkt, viele Worte, wenig Taten.

Work-Life-Balance

Immer wieder Burnouts bei Kolleg*Innen, oder Vorzeichen zu erkennen. Durch die Unterbesetzung und Ausfälle muss man flexibel bleiben für den Beruf. (Was Standort oder Bereitschaft betrifft) Durch die Unterbesetzung geht man ungern in den Krankenstand. Halbkranke Mitarbeiter sah man immer wieder im Büro.

Karriere/Weiterbildung

Karriere? Nein, kaum. Weiterbildung: möglichst intern, begrenzter Spielraum. Wenn man fleißig ist bekommt man immer wieder neue Aufgaben dazu, ohne mehr dafür zu bekommen.

Gehalt/Benefits

Es gibt mittlerweile ein fixes Gehaltssystem, ist nicht weiter verhandelbar. Zum Teil gibt es für gute Umsätze/Ziele Prämien. Diese sind aber vorab schon vorgegeben (und Team-Abhängig, jede Abteilungen hat eigene Regelungen) und in guten Monaten bekommt man etwas davon, wenn die Berechnungen passen. Benefits: Merkurversicherungen zum Sonderpreis. OpenUp als Psychosoziale Unterstützung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kooperationen mit guten/fairen Unternehmen sind der Firma wichtig, aber sonst fällt mir nichts ein.

Kollegenzusammenhalt

Die Mitarbeiter halten in den Teams zusammen (teils auch außerhalb), man bemüht sich um Positivität und Zusammenhalt.

Umgang mit älteren Kollegen

Er ist gut, aber langfristig halten es überwiegend eher nur junge Leute in diesem Unternehmen aus. Benu hatte nicht viele älterte Kolleg*Innen bisher, die meisten, sind nach wenigen Monaten gegangen. (Aus verschiedensten Gründen.)

Vorgesetztenverhalten

Freundlich, flache Hierarchie, das Unternehmen gibt einem das Gefühl, dass man Teil des Ganzen ist. Leider wird es zwischendurch aufgrund vom falschen Fokus leider nicht immer so umgesetzt. (Umsatz und Semi-Strukturen, auf Kosten von Mitarbeitern. Wenn man dem nicht gewachsen ist, geht man oder wird gegangen, manche wanderten ins Burnout)

Arbeitsbedingungen

Manche Filialen sind im Winter recht kalt. Filialen sind fast dauerhaft nur einzelnd besetzt, wenn überhaupt, was Stress bei Krankheit/Urlaub auslöst. Kundenbetreuer sind selten lange im Krankenstand. In der Logistik spürt man auch stetig, wenn jemand ausfällt. Es ist immer ein Personalminimum.

Kommunikation

Überstunden waren nie ersichtlich, da diese sich im System mit den Bereitschaftsstunden mischten und auf Anfrage bekam man nur die Antwort "ist in Arbeit".
Sonst gibt es ein monatliches Jour-Fix für die gesamte Firma und (mehrere) kleinere Meetings/Calls unter der Woche in den Teams.

Gleichberechtigung

Im Großen und Ganzen wird jeder gleich behandelt. Eine flache Hierachie prägt das Unternehmen. Wie es natürlich dennoch überall ist, gibt es manchmal das Gefühl, das manche Leute bevorzugt werden.

Interessante Aufgaben

Dadurch, dass das Unternehmen weiter wachsen will, gibt es immer mehr Aufgaben zu bewältigen. Man tastet sich in allen möglichen Gebieten, die annähernd mit der Bestattungsbranche zu tun haben, stetig weiter vor. (Bietet z.B. Thanatopraxie an, oder organisiert die Körperspendenabholungen der MedUni Wien)

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.