Ahnungslose Blender führen die Blinden an den Abgrund
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt wird überpünktlich bezahlt, Potential ist enorm, Fuhrpark in Österreich angemeldet (einer der Wenigen), tolles Gebäude.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fürchterliche Führung, hochfreguente Fluktuation der Führung, nicht existente Kommunikation, tragische Entwicklung.
Verbesserungsvorschläge
Fähige Geschäftsführer anstellen, die vom Operativen und vom Markt Ahnung haben, auch Erfolge vorweisen können. Die Gesschäftsführer sollten aus Österreich kommen, den aktuell führen dieses Unternehmen deutsche Studienkollegen und ehemalige Jünger von Geschäftsführern, die wissen, was ein Konkurs ist. Die Geschäftsführer werden aktuell immer weiter nördlich gesucht, der letzte war aus Frankfurt (in einem Tiroler, traditionsreichen Familienunternehmen) und es wurden schon Wetten abgeschlossen, ob der nächste aus Malmö kommt (wer das nicht kennt, bemühe einen Atlas oder Chat G P T).
Der Eigentümer sollte in den Hintergrund treten, am besten das Unternehmen verkaufen, aktuell würde es wahrscheinlich noch Veräußerungsfähig sein.
Könnten auch die Mitarbeiter Anteile erwerben und entsprechend Ihrer Arbeitsleistung den Genuß daraus ziehen (man müsste dann in weiterer Konsequenz wirklich was arbeiten).
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist generell gut in einem schönen und neuen Gebäude mit einer ausgezeichneten Anbindung, wären da nicht eine Handvoll Blender. Beispielsweise wird Chat G P T benötigt um einfachste Antworten in der Transport Logistik zu finden, die jeder Auszubildende im zweiten Lehrjahr beantworten kann (Wenn man sich noch nie wirklich damit beschäftigt hat, muss es einem ja irgendwer/was erklären). Zwei interims Geschäftsführer mit einem Betriebswirtschaftlichen Hintergrund wissen nicht, wie die Zahlen operativ zu Stande kommen -verstehen es auch nach mehrmaliger Aufbereitung nicht- neigen jedoch mit Ihrer narzistischen Art dazu, den operativen Kräften erklären zu wollen, wie sich die Zahlen zukünftig zusammensetzen sollen. Es sammeln sich in gewissen Abteilungen Mitarbeiter, die mit Ihren privaten Angelegenheiten beschäftigt sind und im Hobby im Transportwesen tätig sind. Der Laden ist um 16:00 Uhr leer, meistens arbeiten dann noch die Drei üblichen Verdächtigen bis kurz vor dem Burnout
Image
Wird am Markt belächelt. Ohne den größten Kunden, der zugleich shareholder ist, gäbe es die Unternehmung schon lange nicht mehr.
Berger ist ständig mit sich selbst beschäftigt, hat jedes Jahr eine andere Strategie -die nebenbei bemerkt immer noch wahnwitziger wird-, eröffnet und schließt zyklisch Niederlassungen die hohe Beträge versenken ohne je wirklich Ihre eigene Existenz auch nur annähernd finanziert zu haben.
Fähige externe Mitarbeiter werden die Verträge gekündigt, da diese in direkter Konkurrenz mit den Gesellen der Chat G P T Jünger stehen.
Politik muss man sich leisten können und es scheint so, daß Berger sich das leisten kann und will.
Dem Markt, der Konkurrenz und den potentiellen Mitarbeitern bleibt das nicht verborgen, im übrigen auch nicht dem shareholder, Konsequenzen werden folgen.
Work-Life-Balance
Gut. Wenn man will, kann man sehr viel arbeiten und kommt dann auch weiter. Manche haben noch die bessere Work-Life-Balance getreu dem Motto "Wenn ich nichts arbeite, dann gehe ich ausgeschlafen nach Hause." und fallen damit auch nicht auf. Wer es sich gemütlich machen möchte, kann das sehr ausgiebig machen.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man viel arbeitet und Ergebnisse bringt, kann man Karriere machen. Weiterbildung ist absolut mangelhaft, auch wenn jetzt daran gearbeitet wird (oder soll), das kostet zwei Sterne.
Gehalt/Benefits
Gehalt für Tiroler Verhältnisse durchaus gut, Sozialleistungen kommen im Vokabular von Berger nicht vor.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein mit PV-Anlage am Dach, Elektroautos, E-Bikes und Nähe zum Bahnhof sehr hoch. Sozialbewusstsein wird durch den Kindergarten hoch gehalten, die aktuelle Kündigüngswelle der beiden Blinden vergibt die letzten beiden Sterne
Kollegenzusammenhalt
Bei dieser "Führung" und ständig wechselnden Vorgesetzten (Treppenwitz bei Berger: "Noch ein Geschäftsführer, dann ist Weihnachten.") machen die Mitarbeiter autark Ihre Arbeit und lösen die Probleme miteinander, da von der "Führung" nicht wirklich viel zu erwarten ist.
Manche Kollegen glauben alles besser zu wissen, aber das ist nichts neues, das gibt es in jeder Unternehmung.
Im großen und ganzen ist der kollegiale Zusammenhalt sehr gut, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Vertretungen gibt es nicht, wurde abgeschafft. Alle anderen Unternehmen kennen soetwas wie Urlaub, Krankenstand und Neuorientierung der eigenen Mitarbeiter. Berger scheint hier die Wiesheit mit dem goldenen Löffel gefressen zu haben und iteriert die Aufgaben an den nächsten Vorgesetzten. Wenn der Abteilungsleiter im Urlaub ist, der operative Leiter im Krankenstand, dann sind die beiden Blinden die Ansprechperson für sich selbst und somit auf sich selbst gestellt. Das heißt, bis einer der beiden erstgenannten wieder zurürck kommt, passiert erstmal garnichts und das kann dauern.
Umgang mit älteren Kollegen
Unsere Routinierten werden sehr geschätzt!
Vorgesetztenverhalten
Mittleres Management auf Ebene Abteilungsleiter und Teamleiter gut, Operativer Leitung nach Tageslaune gut, Geschäftsführung und Eigentümer das Gegenteil von motivierend um für das Unternehmen das bestmögliche zu tun. Es wird ständig versucht, die Verantwortung abzuladen, damit die beiden Blinden für nichts verantwortlich sind (ähnlich der Banker, die dann eine Finanzkrise auslösen). Man könnte ja mit ein bisschen Unternehmerischem Risiko Erfolg haben, aber als Betriebswirt kennt man soetwas wie Mut nicht, zumindest bei Berger nicht.
Arbeitsbedingungen
Den letzten Stern verliert Berger einfach auf Grund der unterdurchschnittlich intelligenten Arbeitsweise der Geschäftsführung (die Blinden) und des Eigentümers. Das Unternehmen hätte ein sehr tolles Potential, kann aber bei dieser "Führung" nicht mal mehr die Grundlagen erfüllen.
Zweigstelle in Norddeutschland gibt HQ vor, welche Kunden am Markt definiert und angegangen werden. Wo gibt es sowas, das sehe ich zum ersten und hoffentlich zum letzten Mal.
Kommunikation
Eine einzige Katastrophe! Zwei Blinde versuchen jeden Tag etwas besser werden zu wollen, jede Woche ein bisschen besser werden zu wollen, jedes Monat ein bisschen besser werden zu wollen, die Fortsetzung kann man sich nun mit einem IQ knapp über Zimmertemperatur schon vorstellen . Unsere Blinden erheben einen Anspruch, den Sie selber nicht in der Lage sind zu erfüllen. Der Eigentümer kennt die Namen seiner Führungskräfte nicht, schert sich auch nicht darum, möchte aber, daß seine Führungskräfte sich über das Wochenende in der Firma einsperren und die Firma retten. Hätte der werte Eigentümer in seinem Verständis eine Ansprechperson, dann würde er vermutlich erkennen, daß der Eigentümer selbst seinen Teil dazu beitragen muss, damit das Unternehmen floriert und nicht täglich Kunden verliert.
Unser Betriebsrat kann die Klappe nicht halten, obwohle er eine Verschwiegenheitspflicht hat, wissen die Mitarbeiter über den "Flurfink" (Berger eigene Nomenklatur für eine rechtswidrige Informationsweitergabe, die zur Kündigung des gesamten Betriebsrates führt) schneller und mehr, als dass die Blinden und der Eigentümer überhaupt in der nächsten Informationsveranstaltung verlautbaren.
Gleichberechtigung
Wer Verantwortung übernhemen will, bekommt diese auch.
Interessante Aufgaben
Berger ist einer der wenigen, der so ziemlich alle Verkehrsträger abgebildet hat, wo Schnittmengen entstehen und auch viel know how präsent ist. Beim aktuellen Schwund an Mitarbeitern wird Berger mehr Rückschritte machen und die Konkurrenz wird dies zu nutzen wissen, Beziehungsweise müssen Sie Berger nur selber die Fehler machen lassen und den Genuß abschöpfen.

