Guter Start, aber langfristig enttäuschend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das ich hier weg bin :)
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, die Führungskompetenzen gezielt weiterzuentwickeln, beispielsweise durch entsprechende Schulungen. Ein stärkerer Fokus auf wertschätzende Kommunikation und Mitarbeitermotivation könnte dazu beitragen, die Arbeitsatmosphäre nachhaltig zu verbessern und sinnvoller eingesetzt sein als andere Maßnahmen.
Arbeitsatmosphäre
Meiner subjektiven Wahrnehmung nach wirkt die Arbeitsatmosphäre anfangs sehr positiv, kippt jedoch nach einigen Monaten deutlich ins Negative. Eigene Meinungen sind nicht erwünscht, wenn sie von der Linie der Vorgesetzten abweichen. Das bekommt man im Alltag klar zu spüren, was zu einer sehr angespannten und unangenehmen Stimmung im Büro führt und stark demotiviert.
Das viele Kollegen nach Feierabend still und ohne Verabschiedung aus dem Unternehmen entfernt werden, verstaerkt die ohnehin angespannte und negative Atmosphaere erheblich.
Image
Die Firma ist so gut wie unbekannt.
Work-Life-Balance
Die Gleitzeitregelung ist grundsätzlich positiv, der Rahmen könnte jedoch flexibler gestaltet sein. Die sechs Wochen Urlaub sind ebenfalls ein Pluspunkt, allerdings gibt es häufiger Hürden bei der Urlaubsplanung. Vor Urlaubszeiten entsteht zudem oft ein hoher Arbeitsdruck, sodass man sich teilweise so fühlt, als würde man deutlich länger abwesend sein, als tatsächlich geplant.
Karriere/Weiterbildung
Fast kein Aufstieg möglich, liegt aber an der kleinen Firma. Weiterbildung ist möglich, wenn man lange genug dafür ansucht.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für mich persönlich in Ordnung und wurde stets pünktlich ausbezahlt. Allerdings entsteht der Eindruck, dass die Vergütung stark von Verhandlungsgeschick und Selbstvermarktung abhängt. Wer sich gut verkauft, erhält tendenziell mehr, während andere trotz Erfahrung möglicherweise weniger verdienen. Zusätzlich gibt es einen jährlichen Bonus, dessen Höhe individuell unterschiedlich ausfällt. Scheidet man jedoch vor der Auszahlung aus, wird dieser nicht gewährt, auch wenn man das gesamte Jahr darauf hingearbeitet hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein ist aus meiner Sicht kaum erkennbar. Der Fokus liegt stark auf Kosteneffizienz, während Nachhaltigkeit wenig berücksichtigt wird. Überschüssige oder nicht mehr benötigte Artikel werden meiner Wahrnehmung nach eher entsorgt als sinnvoll weiterverwendet oder gespendet.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist grundsätzlich gut und von einem freundlichen Miteinander geprägt. Allerdings leidet dieser darunter, dass von Seiten der Führungskräfte hinter dem Rücken mit Mitarbeitenden über andere Mitarbeitende gesprochen wird, teilweise auch öffentlich, beispielsweise in der Teeküche oder bei offener Bürotüre.
Umgang mit älteren Kollegen
Zum Umgang mit älteren Mitarbeitenden kann ich nur begrenzt etwas sagen, da es vergleichsweise wenige gibt. In meiner Wahrnehmung ist der Umgangston jedoch nicht immer respektvoll und wirkt teilweise stark von der jeweiligen Situation oder Stimmung abhängig.
Vorgesetztenverhalten
Meiner Erfahrung nach trägt das Verhalten der Führungskräfte maßgeblich zu einer Atmosphäre bei, die zunehmend demotivierend wirkt. Wertschätzung und Offenheit bleiben dabei aus meiner Sicht auf der Strecke, was dazu führt, dass man sich unwohl fühlt und langfristig die Motivation verliert, überhaupt noch gerne zur Arbeit zu gehen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind stark vom Standort im Gebäude abhängig und wirken teils wie ein deutliches Gefälle: Während im obersten Stock helle und moderne Büros zur Verfügung stehen, arbeitet man in anderen Bereichen unter weniger attraktiven Bedingungen, etwa in Großraumbüros mit Teppichboden. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Ausstattung mit Arbeitsmitteln wie Laptops, Handys und höhenverstellbaren Schreibtischen, die insgesamt gut ist.
Kommunikation
Ich finde es gibt keine gelebte Feedback-Kultur. Es fehlt an regelmäßigem, konstruktivem Austausch, man weiß nicht, ob die eigene Arbeit den Erwartungen entspricht. Rückmeldungen erfolgen meist gar nicht oder erst dann, wenn es aus Sicht der Führungskräfte bereits zu spät ist, sodass kaum Gelegenheit zur Verbesserung besteht.
Aus meiner Sicht mangelt es zudem an offener Kommunikation, was zusätzlich zu Unsicherheit im Arbeitsalltag führt, aber man spürt die schlechte Stimmung bevor darüber gesprochen wird. Wenn darüber gesprochen wird, wurde ein Mitarbeiter davor gegangen.
Gleichberechtigung
Es entsteht der Eindruck einer Ungleichbehandlung innerhalb des Teams. Einige Mitarbeitende werden bevorzugt, während andere deutlich weniger Unterstützung und Wertschätzung erfahren. Dabei kann sich diese Rolle auch kurzfristig ändern, sodass oft unklar ist, woran man ist
Interessante Aufgaben
Mal ja, mal nein aber das ist eh überall so.