Eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bitpanda stellte ein gutes Hardware-Paket zur Verfügung und Home-Office war bis zu meinem Ausstieg immer noch drei Tage in der Woche möglich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im gehobenen Management entwickelte sich eine von oben herab toxische Dynamik und es bildete sich eine Gruppe von Managern mit gewissem Hintergrund, die sich gegenseitig bevorzugten. Wenn man nicht Teil dieser Gruppe war, fühlte man sich schnell einmal benachteiligt.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte Mitarbeiter nicht nur an Zahlen messen und auch die Bildung von sich gegenseitig bevorzugenden Netzwerken im Management verhindern. Ebenso sollte langjährige Leistung und Commitment auch belohnt werden. So könnten Mitarbeiter auch langfristig gehalten werden.
Arbeitsatmosphäre
In meinem Team war die Stimmung nicht schlecht, insgesamt bekam man jedoch den Eindruck dass vor allem im Büro eine erdrückende Stimmung herrschte. Viele Kollegen hatten mit Micro-Management und unrealistischen Erwartungen zu kämpfen.
Kommunikation
Unser Manager hat klar und deutlich kommuniziert und war mir gegenüber stets fair, jedoch bekam man den Eindruck das vom gehobenen Management herab doch einiges an toxischer Energie verbreitet wurde.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kollegen war großteils gut.
Work-Life-Balance
Überstunden wurden regelmäßig eingefordert um die teils sehr hoch angesetzten Ziele zu erreichen. Man konnte das jedoch auch drei Tage die Woche von zuhause erledigen, was die Work-Life-Balance dadurch weniger beeinträchtigt hat.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter war gut, jedoch hatten die meisten meiner Kollegen, die ich kannte nicht so ein Glück. Micro-Management und unrealistische Zielsetzung war an der Tagesordnung. Das gehobene Management hat auch wenig Vertrauen ausgestrahlt, und wirkte teils arrogant und nicht reflektiert
Interessante Aufgaben
Mein Job war sehr monoton und interessante Projekte waren eher rar. Das lag zum Teil an starker Unterbesetzung zu hektischen Zeiten.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung war kein Thema.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden nicht anders behandelt, auch wenn es ein vorwiegend junges Team war.
Arbeitsbedingungen
Bitpanda lieferte ein Gutes Hardware-Paket und einen Home-Office Zuschuss (Strand 2021). Auch die internen Systeme waren gut aufgesetzt und leicht zu verstehen. Ein strukturiertes und professionelles Training hat es leider nicht in vollem Umfang gegeben, für österreichische Verhältnisse war es jedoch auf einem hohen Niveau.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab Mülltrennung, die jedoch von den Mitarbeitern nicht eingehalten wurde. Zuschüsse für Öffis oder Fahrrad waren fehl am Platz, dafür gab es jedoch einen Parkplatz ohne Charging Station.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war unter dem Durchschnitt, gemessen an dem was direkte Konkurrenten bezahlen und Gehaltserhöhungen bei Angestellten müssten hart erkämpft werden.
Image
Bitpanda geniesst in Österreich ein gutes Image und eignet sich als gute Referenz für den weiteren Karriereweg.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote wurden nur unter strengen Vorlagen, die nicht erfüllt werden konnten angeboten und waren somit nicht wirklich vorhanden. Ich habe mich jedoch durch einen Abteilungswechsel weitergebildet, was mir geholfen hat.

