Ein alter, rostiger Öltanker auf rauer See mit Persönlichkeitsstörung, der glaubt er ist ein Speed-Boot.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider nur wenig. Viele kompetente, lustige und teamorientierte Kollegen habe „das sinkende Schiff“ verlassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Anachronismus wird als Kunstform gelebt. Äußerst konservatives Denken. Führungskräfte wirken wenig motivierend. Fehlende Wertschätzung für Mitarbeiter. Reaktives Handeln satt aktives Gestalten in allen Bereichen des Unternehmens.
Verbesserungsvorschläge
Sinnfrei, da diese auf taube Ohren stoßen. Es soll tunlichst der Status Quo erhalten werden. Veränderung, Anpassung und Neuerung sind nicht erwünscht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre leidet stark unter der schlechten Stimmung im Unternehmen. Fehlende Motivation und Perspektiven drücken auf das Arbeitsklima. Führungskräfte stehen dieser Situation ohnmächtig gegenüber. Zweckoptimismus wird sehr schnell als solcher entlarvt.
Kommunikation
Einfach schlecht. Fehlende Transparenz und Ehrlichkeit. Wenn eine Führungskraft eine Bewertung mit dem Titel „Xxxxx xxxx“ auf dieser Plattform veröffentlicht um den Score zu pushen, dann braucht es keine weiteren Worte mehr.
Kollegenzusammenhalt
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Work-Life-Balance
Teilweise ungleiche Verteilung der Workload.
Vorgesetztenverhalten
Einfach schlecht. Siehe andere Punkte oben.
Interessante Aufgaben
Nein, wirklich nicht.
Gleichberechtigung
Männlich dominiert. Geschlechterrollendenken.
Arbeitsbedingungen
Nicht vergleichbar mit modernen Unternehmen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hat keine Relevanz in diesem Unternehmen.
Gehalt/Benefits
„Der Lohn wird pünktlich überwiesen.“ Das war tatsächlich eine Aussage, als es um Bewertung von Benefits für Mitarbeiter ging. Mehr muss nicht gesagt werden.
Image
Innerhalb der kleinen Branchenblase war dieses sicher einmal gut. In der realen Welt kennt die Brachen-Player kaum jemand. Die Produkte der Branche sind wenig anziehend.
Karriere/Weiterbildung
So gut wie nicht vorhanden. Es wird den Mitarbeitern viel versprochen aber dann wenig eingehalten. Vorteil dieses jahrelang eingeübten Verhaltens ist, dass man bei Nichteinhaltung der Ankündigung immer sofort die passende Rechtfertigung serviert bekommt.
Da über jede kleinste Selbstverständlichkeit ewig mit den Mitarbeitern verhandelt wird, entstehen große Ungleichheiten, je nach Verhandlungsgeschick des Mitarbeiters.