KNASI, AUFWACHEN! ZEIT WIRD'S!
Gut am Arbeitgeber finde ich
BMD war eigentlich immer ein recht guter und solider Arbeitgeber, was sich aber in den letzten Jahren drastisch geändert hat.
Die großen Mitarbeiterumfragen sollten jedes Jahr abgehalten werden, nicht nur alle drei Jahre und die Aussage vom GF nach der Präsentation der Ergebnisse, wegen der vielen positiven Bewertungen die kritischen Stimmen eher zu ignorieren (weils ja eh so viele positive gegeben hat), war wie ein Schlag ins Gesicht!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
BMD hat es nie nicht wirklich geschaft, die Strukturen und Prozeße an die gestiegene Mitarbeiterzahl anzupassen. Wir sind nicht mehr ein Betrieb wie vor X Jahren, als es nur ein paar Leute gab. Viele Abteilungen verhalten sich aber leider noch so, bzw. versuchen mit Händen und Füssen, jede Aufgabe an andere Kollegen, Teams oder Abteilungen abzuwälzen. Hier fehlen klare Regelungen und Konsequenzen, die die Umstrukturierung leider nie so wirklich gebracht hat.
Verbesserungsvorschläge
Meine Hausaufgabe an jeden, der etwas zu sagen hat: Schaut euch die kritischen Kommentare an und nehmt sie endlich ernst!
BMD ist ein sehr guter Arbeitgeber, aber trotzdem kann man sich laufend verbessern und das geschieht nur dann, wenn man konstruktive Kritik annimmt, sich Gedanken macht und diese auch umsetzt.
Wo wären wir denn ohne Verbesserungen und laufende Updates - noch immer bei der BMD 5.5 !
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hat sich leider immer mehr verschlechtert. BMD macht immer mehr Umsatz, trotzdem haben wir in manchen Teams noch immer zu wenig Personal. Die Überlegung hier ist nicht sonderlich schwer: Wenn man mehr Arbeit durch mehr Aufträge und Kunden hat, die Mitarbeiteranzahl in manchen Teams aber nicht passend dazu erhöht wird, bleibt so bei den einzelnen Mitgliedern viel mehr liegen die Arbeitslast steigt massiv, die Stimmung sinkt rapide! Ist das wirklich im Sinne von BMD?
Image
Das Image ist BMD schon recht wichtig, leider gibt es auch viele brave Schafe, die immer artig blöken und mit dem Kopf nicken, egal was passiert. Die Firma ist ja eigentlich ein wirklich guter Arbeitgeber, aber hat es nicht geschafft, sich an die neuen Umstände anzupassen, deswegen gibt es hier massiven Nachholbedarf.
Und wie bereits erwähnt: Eine große Mitarbeiterumfrage sollte es jedes Jahr geben, und man sollte auf kritische Stimmen eingehen und sie ernst nehmen, nicht einfach nur (vielleicht sogar beleidigt) ignorieren!
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb einzelner Teams ist der Zusammenhalt sehr gut, aber durch fehlende Vorgaben und eine gewisse Anonymität (wenn bspw. Tickets einfach kommentarlos an eine andere Abteilung weitergeleitet werden) fällt es vielen Kollegen viel zu leicht, Aufgaben an andere Personen weiterzuleiten, auch wenn sie sich selbst darum kümmern müssten. Die Technik ist hier ein Paradebeispiel, aber der Abteilungsleiter macht hier aus deren Sicht als ihr Chef einen guten Job – jegliche Kritik wird abgeblockt, oder mit Ausreden abgetan, das man doch Beweise vorlegen solle. Natürlich schwärzt man niemanden an, wenn man die Arbeitsbeziehung nicht komplett zum Erliegen bringen will. Aber wenn man einen neuen Laptop braucht und viele Monate warten kann, bis endlich die werten Kollegen aus der Technik Zeit dazu haben, oder Techniker vom Kunden Fragen haben, aber unsere Technik nicht mit dem Kunden reden will und wir dann stille Post spielen können, frage ich mich, was hier falsch läuft! Hat man hier die Abteilung noch im Griff?
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten könnte auch besser sein, zumindest in einigen Teams, wenn ich mir die Geschichten von einigen Kollegen so anhöre. Manche kennen sich gar nicht mit der Kernarbeit ihrer eigenen Mitarbeiter aus und andere sind vollkommen blind für notwendige Änderungen (na, wer erkennt sich hier?).
Es verstehen sich auch einige Vorgesetzte miteinander nicht und kommunizieren zu wenig, was einfach nur noch unprofessionell ist.
Arbeitsbedingungen
Wie bereits geschrieben, BMD hat es noch immer nicht geschafft, interne Prozesse an seine neue Größe anzupassen und zu viele Mitarbeiter verstecken sich in der Anonymität, indem sie Aufgaben einfach an andere Abteilungen delegieren – Hauptsache sie müssen sich nicht darum kümmern. Hier sollte es eindeutige Regelungen und bei Nicht-Einhaltung auch die entsprechenden Konsequenzen geben.
Der Workload wird immer höher und manche Teams stocken nicht bzw. zu wenig auf – ich würde daher alle Teams kontrollieren, bei denen es einfach zu wenig Mitarbeiter gibt - dringender Handlungsbedarf!!!
Kommunikation
Oft werden viele wichtige Informationen nicht richtig weitergegeben. Der Abteilungsleiter vom Verkauf scheint gerade völlig am Rad zu drehen, er stellt alles auf den Kopf, die ganze Zeit gibt es irgendwelche Änderungen, die bei den Kunden extrem schlecht ankommen und keiner kennt sich so wirklich mehr aus. Nichts ergibt mehr wirklich Sinn, und wenn man dann Fragen hat, erreicht man keinen vom Verkauf, weil da gefühlt viel zu wenige sind. Wir im Support können uns dann die Beschwerden der Kunden anhören und alles ausbaden, danke! Änderungen sind nicht per se gut, man sollte sich halt zuvor auch ein paar Gedanken machen und vor allen Dingen TESTEN!!!
Gehalt/Benefits
Das Gehalt entspricht genau dem IT-KV und nur wenige haben das Glück, auch wirklich korrekt eingestufft worden zu sein…
Interessante Aufgaben
Diesen letzten Punkt widme ich jetzt all jenen, die hier etwas zu sagen haben, das sind also die Aufgaben der BMD-Angestellten (wir sind die stummen vielen) für euch: Wacht endlich auf und macht eure Hausaufgaben! Lest euch die kritischen Stimmen durch und macht euch Gedanken dazu – und bitte reagiert wie Erwachsene, nicht wie kleine schmollende Kinder! Gespräche mit CRs, Teamleads und sogar der HR haben gezeigt, das es hier ein großes Mass an Verständnis für uns gibt, nur das scheint nicht bis ganz hinauf durchzudringen. Ohne Verbesserungen wären wir noch immer bei der 5.5 und es wäre schlimm, wenn erst nach einer Pensionierungswelle der oberen Ebene die nötigen Reformen umgesetzt werden. Abteilungsleiter können machen was sie wollen, aktuell herrscht hier (in den Augen von vielen, was sie sich nicht offiziell zuzugeben trauen) absolute Narrenfreiheit! Management? Fehlanzeige! Also Knasi, aufwachen – Zeit wird’s!


