23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
11 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Außen „Ohooo“, aber sobald man drinnen ist eher „meh“
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung in Wien gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
80% der Leute dort sind faul und möchten nicht wirklich arbeiten. Lässt sich an der Umsetzung interner Angelegenheiten sehen.
Verbesserungsvorschläge
Keine Ahnung, Regierungswechsel? Spaß bei Seite: mehr Offenheit und besseres durchmischen der Angestellten, besonders die wichtigen Abteilungen sind jahrelang mit den selben Leuten besetzt. Verstehst du dich beispielsweise mit jemanden aus der Personalabteilung nicht, hast du 90% deiner Zeit dort immer „schlechte Karten“. Die neuen Mitarbeiter werden immer in die irrelevantesten Abteilungen gesteckt.
Arbeitsatmosphäre
Es wird über Jeden gelästert und ältere Kollegen machen Stress, wo keiner ist - man kann es sich selber ausmalen wie es ist (nehme ich mal an)
Karrierechancen
Wenn man die richtigen Leute kennt ♀️
Arbeitszeiten
Kernzeit 10:00-14:00, Rest flexibel. Passt!
Ausbildungsvergütung
Ist eigentlich voll in Ordnung, aber für den Stress mit den Leuten, den man sich dort antun muss, deutlich zu wenig
Die Ausbilder
Abteilungsleiter waren immer sehr nett, kann man nicht viel sagen.
Spaßfaktor
…
Aufgaben/Tätigkeiten
Absolut nichts zu tun dort, unglaublich…
Variation
Immer die selben 3 Mausklicks
Respekt
Hierarchie wird groß geschrieben, man muss jeden mit höheren Rang respektieren, bekommt aber keinen Respekt zurück
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Wien gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn Dinge nicht total schief laufen, hat man eine gute Chance, nach vier Jahren einen festen Vertrag zu erhalten. Auch wenn ich oft genug erlebt habe, dass eigentlich guten Leuten der Vertrag auslief und nicht auf einen unbefristeten Vertrag umgestellt wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe "Verbesserungsvorschläge".
Verbesserungsvorschläge
Wenn das BMEIA anstrebt, nicht 30-40% der Belegschaft, die sie vorher in monatelangen Auswahlverfahren ausgewählt und angestellt hat zu verlieren, muss es auch nach der Aufnahme etwas mehr für die Mitarbeiter tun. In unserem Jahrgang haben viele aufgehört, weil sich das Haus aus ihrer Sicht total daneben benommen hat. Auch wird das Wort "Generalist" total ausgenutzt. Damit ist gemeint, das jede Person sämtliche Tätigkeiten im Haus ausführen können sollte. Das ist bei den vielen Berufsprofilen und Themengebieten im BMEIA aber völlig unrealistisch. Welcher ernstzunehmende Policy-Analyst mit Schwerpunkt in einer bestimmten Region möchte vier, acht oder zwölf Jahr lang rein administrative Arbeit an einem völlig willkürlich ausgewählten Arbeitsplatz verbringen? Auch zu erwähnen ist, dass die Auswahl der Vertretungsbehörde, auf die man ja alle vier Jahre wechseln sollte, oft als Druckmittel durch die Personalabteilung verwendet wird. Posten werden oft nach persönlicher Beziehung und Präferenzen vergeben. Und noch etwas: Die "Tele-Working"-Vereinbarung sollte nicht nur den Dienstältesten vorbehalten bleiben. Es kann nicht sein, dass man auch nach Jahren im Haus selbst nur einen Tag Homeoffice verwehrt bekommt, weil man ja nach "neu" sei.
Arbeitsatmosphäre
Kommt stark auf den Arbeitsort (Zentrale VS Vertretungsbehörden) an. In der Zentrale wiederum kommt es auf die Abteilung bzw. das Referat an. Atmosphäre habe ich meist aber eher als bedrückend und behäbig empfunden.
Image
Dieses Haus hat ein Ansehen, das es aus meiner Ansicht nicht wirklich verdient. Aber es ist ein schöner Nebeneffekt, die Anerkennung zu erhalten, wenn man einmal Teil des Hauses ist.
Work-Life-Balance
Zentrale: Ziemlich gut. Es gibt nur wenige Abteilungen/Referate, wo man öfter lange arbeiten muss. Man kann ziemlich gut planen. Vertretungsbehörde: Besonders im Konsularischen Betrieb ist man eigentlich 24/7 in alarmbereitschaft, was nicht gerade gesund für die Psyche ist. Die Vertretungsbehörden sind tlw. überfordert, weil das junge, ausgebildete Personal fehlt.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt laufend Weiterbildungsmöglichkeiten auf der Akademie des Bundes.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist vor allem in den ersten Jahren lachhaft. In vielen Fällen werden Vordienstjahre nicht anerkannt. Man landet im BMEIA nach dem völligen Zufallsprinzip in Abteilungen. Und je nachdem, in welcher Abteilung man landet und was man davor beruflich gemacht hat wird dann entschieden, ob man Dienstjahre anerkannt und somit ein höheres Gehalt bekommt. In meinem Fall war das nicht so, und das Gehalt war absolut lachhaft.
Umgang mit älteren Kollegen
Alter geht im Haus über alles. Selbst Personen, die in der Privatwirtschaft keine Minute überleben würden, werden hier hofiert. Im Gegenzug dazu macht man den Jungen enormen Druck, alles in wenigen Monaten zu lernen, wofür Andere Jahrzehnte hatten.
Vorgesetztenverhalten
Durch die sehr starren Hierarchien können Vorgesetzte oft machen, was sie wollen. Hat man Glück, wird man durch den Vorgesetzten gefördert, vor allem wenn sich dieser für einen einsetzt. Hat man Pech und landet bei einer weniger bemühten Führungskraft, hat diese Person eigentlich jede Macht, Einfluss auf die Karriereentwicklung zu nehmen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen an sich sind OK. In der Zentrale sollte man wissen, dass man als "Neuer" (Also alle, die unter 20 Jahre im Haus waren..) zu einem "Bereitschaftsdienst" gezwungen wird, der 1-2x im Monat abgeleistet wird. Dabei hat man die Ehre, das weltweite Notfalltelefon des BMEIA entweder 14 Stunden (Nachtdienst) oder teilweise 24 Stunden zu bedienen. Meistens ist man dabei komplett alleine. Es gibt Schulungen, die aber nur sehr oberfläch auf die Dinge vorbereiten, die man dann tatsächlich dort reinbekommt. Und da gibt es doch recht heftige Fälle (Tode, Familiendramas etc.). Hier sollte man unbedingt sowas wie eine Supervision für Mitarbeiter anbieten.
Kommunikation
Aufgrund der strammen Hierarchie im Haus leidet die Kommunikation enorm. Es gibt diverse Anstrengungen, das zu verbessern. U.a. wurden Consultingfirmen engagiert, Feedbackschleifen zu verbessern. Das Ergebnis aber war wirklich nicht gut.
Interessante Aufgaben
Teilweise interessante Aufgaben leiden unter starren und äußerst ineffektiven Arbeitsmethoden und internen Prozessen. Ein Mitarbeiter kann noch so bemüht sein - er wird an der Effizienz am Haus scheitern.
Das Image nach außen fand ich immer gut und anfangs die Auslandseinsätze
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
man bleibt auch nach +15 Jahren immer auf der selben Funktion keine Sozialkompetenz in Führungspositionnen.
Verbesserungsvorschläge
Auf Mitarbeiter hören und auch Karrieremöglichkeiten bieten. Eine "Danksagungskultur" auf allen Ebenen -- sozialkompetenzen der Führungskräfte verbessern --> ist eigentlich nicht vorhanden
Gute Möglichkeit für Berufseinstieg, aber Arbeitsbedingungen und Kultur ausbaufähig
3,2
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2022 im Bereich Administration / Verwaltung in Wien gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Hierarchisch, traditionell, rigide
Image
Hat ein verstaubtes Image in meinem Umfeld
Work-Life-Balance
Personaldecke war dünn, daher viele Überstunden und schlechte Work-Life-Balance, als Praktikant jedoch nur begrenzte Möglichkeiten, diese als Zeitausgleich zu nehmen/abgegolten zu bekommen
Karriere/Weiterbildung
Karrierewege nach dem Praktikum sind klar kommuniziert
Gehalt/Sozialleistungen
Angemessenes Gehalt als Praktikant
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung könnte niederschwelliger sein
Kollegenzusammenhalt
War in Ordnung, hatte Glück mit den Teamkolleginnen und -kollegen
Vorgesetztenverhalten
unrealistische Zielvorstellungen, unklare Kommunikation, Entscheidungen waren selten nachvollziehbar
Basierend auf 24 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird BMEIA durchschnittlich mit 3,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Öffentliche Verwaltung (3,4 Punkte). 38% der Bewertenden würden BMEIA als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 24 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Gleichberechtigung und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 24 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich BMEIA als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.