Als Ausbildungsplatz super! Später als Arbeitsplatz gibt es Verbesserungspotential.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Unternehmenskultur
Patientengesundheit als Übergeordnetes Ziel
Lehre = ziemlich sicherer Arbeitsplatz (wenn man sich bemüht)
Gute, fundierte, breit gefächerte Ausbildung
Ständig bemüht die Qualität der Ausbildung sicherzustellen/ zu verbessern
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Betrifft Lehrlinge nur indirekt:
Teilweise ungeeignete Führungskräfte, die keine Entscheidungen treffen wollen und keine Verantwortung übernehmen, wenn dann etwas schief geht...
Äußert sich dann in gestressten unzufriedenen Mitarbeitern die keine Zeit haben für Ausbildung, schlechtem Arbeisklima, vielen Kündigungen, ...
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht mal hinterfragen, warum in manchen Abteilungen die Fluktuation ungleich höher ist als in anderen, anstatt immer nur auf die Gesamtzahlen in den Bereichen zu achten.
Arbeitsatmosphäre
Kommt seeeehr stark auf die Abteilung an!!!
Mache würden 5 Sterne verdienen, amdere nicht mal 1 Stern.
Das liegt selten an den Mitarbeitern selbst, aber in manchen Abteilungen ist die Arbeitslast seeeehr hoch und die Mitarbeiter sind überfordert - das spürt man einfach.
Karrierechancen
Uns wurde im Bewerbungsprozess suggeriert, dass wir alle Abteilungen kennenlernen und uns nachher praktisch aussuchen können wo wir anfangen wollen. Das stimmt bei weitem nicht.
Nach der Ausbildung werden eventuell Jobs angeboten aber da heißt es oft "friss oder stirb".
Allerdings muss man auch hier sagen, dass es viel darauf ankommt, wie man sich während der Ausbildung andtellt und wie motiviert man selbst ist. Es wurden auch schon einige ehemalige Lehrlinge in ihrer Wunschabteilung eingestellt.
Arbeitszeiten
Auch als Lehrling genießt man die Vorteile, die die Firma bitet (zb Gleitzeit, Einarbeitungstage)
Überstunden sind in der Ausbildung nicht gewünscht/erlaubt (v.A. für Minderjährige) und auch bei Mehrarbeit wird darauf geachtet dass diese Stunden wieder abgebaut werden
Ausbildungsvergütung
Die Lehrlingsentschädigung ist wirklich gut. In der Berufsschule haben wir auch regelmäßig mit anderen Firmen verglichen und waren immer bei den "Topverdienern" dabei.
Die Ausbilder
Ein paar Ausbilder waren nicht so toll, aber man wechselt die Abteilung jedes Halbjahr und lernt so viele kennen. Die meisten geben sich Mühe aber oft fehlt ihben durch ihre eigene Arbeitslast die Zeit.
Spaßfaktor
Kommt auf die Abteilung an.
Aufgaben/Tätigkeiten
Kommt auf die Abteilung an. In einigen gibt es mehr/unterschiedliche Dinge zu tun.
Es hängt aber immer auch ein bisschen von der eigenen Fähigkeit und Motivation ab. Man kann vielleicht nicht immer selbst alle Analysen machen, aber die meisten Mitarbeiter freuen sich über Hilfe oder lassen dich zumindest zusehen, wenn du wirklich nicht helfen kannst
Variation
Durch die halbjährlichen Abteilungswechsel sieht man echt viel von der Firma und kann viele unterschiedliche Analysen und Bereiche kennenlernen. Außerdem hat man hier sogar als Lehrling schon die Möglichkeit GMP Erfahrungen zu sammeln, was nicht in jeder Firma üblich ist.
Respekt
Im Bezug auf respektvollen Umgang, werden keine Unterschiede zwischen Lehrlingen und regulären Mitarbeitern gemacht. Ich muss sogar sagen, dass man als Lehrling sogar noch besser behandelt wird.


