Starke Marke und moderne Gebäude.
Arbeitsatmosphäre
Der Druck auf Delivery ist hoch. In Projekten müssen oft sehr schnell Lösungen gefunden werden.
Teamarbeit ist eher schwach. Eine echte Teamkultur wird von oben wenig unterstützt. Das passt für mich nicht ganz zum sportlichen Image von BORA. Im Sport zählen Teamarbeit, Vertrauen und gemeinsame Ziele. Diese Prinzipien sehe ich im Arbeitsalltag zu wenig.
Image
BORA investiert sehr stark in die Marke und in Marketing. Das Unternehmen hat ein modernes und hochwertiges Image. Das ist klar eine Stärke von BORA.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist sher gut.
Homeoffice ist möglich. Viele Mitarbeiter arbeiten auch in Teilzeit, zum Beispiel für die Betreuung von Kindern.
Es gibt zusätzliche Angebote wie Physiotherapie. Auch die Kantine ist ein Pluspunkt. Die Panorama-Terrasse mit Blick auf den Wilden Kaiser ist besonders schön.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Pflichtkurse, zum Beispiel zu Arbeitssicherheit und Datensicherheit.
Diese Trainings sind gut organisiert. Weitere Weiterbildung hängt aber stark von der Position und vom Bereich ab.
Gehalt/Benefits
Miterbeiterrabatte bei verschiedenen lokalen Unternehmen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt Mülltrennung im Unternehmen.
Die Gebäude sind modern und nutzen moderne Technik. Sie wirken energieeffizient.
Zum sozialen oder lokalen Engagement kann ich wenig sagen. Im Arbeitsalltag war dieses Thema für mich nicht sehr sichtbar.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist unterschiedlich. Einige Kollegen helfen gerne, andere eher weniger.
Es gibt oft Silos. Ownership fehlt teilweise. Manche Aufgaben bleiben liegen, weil jeder darauf wartet, dass jemand anderes sie übernimmt.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei BORA arbeiten viele junge Menschen, oft direkt nach dem Studium.
Es gibt auch ältere Kollegen und Kolleginnen, aber sie sind klar in der Minderheit.
Die Fluktuation ist relativ hoch. Jubiläen wie 5, 10 oder 15 Jahre werden nicht gefeiert. Für 20-jährige Jubiläen ist die Firma natürlich noch zu jung.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt wenig Vertrauen in die Mitarbeiter und ihre Expertise.
Micromanagement kommt häufig vor. Entscheidungen werden oft von oben geändert, auch wenn vorher viel Arbeit investiert wurde.
Mitarbeiter auf unteren Ebenen bekommen wenig Sichtbarkeit.
Empowerment fehlt. In vielen Fällen gibt es Management, aber zu wenig echtes Leadership.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut.
Die Büros sind modern und die Ausstattung ist gut. Es gibt eine Kantine, Physiotherapie, Duschen und Schließfächer für Mitarbeiter. Viele Kollegen nutzen die Pause zum Laufen oder für Sport in der Natur.
Die Lage mit Blick auf den Wilden Kaiser und Inn sind ein großer Pluspunkt.
Kommunikation
Von oben kommen eher wenig Informationen. Auch das mittlere Management wirkt manchmal nicht gut informiert.
Die Kommunikation zwischen manchen Abteilungen war teilweise angespannt. Manchmal wurde direkter Austausch sogar vermieden. Sehr oft war ein harter Ton verwendet.
Im eigenen Team war die Kommunikation gut und transparent.
Gleichberechtigung
Als ich dort gearbeitet habe, gab es auf der höchsten Ebene keine Frauen.
Auf T3 war es etwas besser, aber noch nicht ausgeglichen. Es gibt internationale Kollegen. Trotzdem wirkt die Firma für mich eher lokal als international.
Interessante Aufgaben
Es hängt von der Position und von der Person ab.
In meinem Bereich gabe es viele interessante Aufgaben. Wer motiviert ist, Verantwortung übernimmt und neue Herausforderungen sucht, bekommt auch die Möglichkeit dazu.
Wie schon erwähnt, sind Wertschätzung und Sichtbarkeit dafür aber nicht immer garantiert.


