Wahrscheinlich immer noch ein solider Arbeitsplatz, viel mehr aber auch nicht. Ob das in Zukunft so bleibt ist ungewiss.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zentrale Lage der Büros. Kollegen. Kantine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Einzige, was momentan für den Mitarbeiter zu zählen scheint, ist Sichtbarkeit. Die wird typischerweise mit viel Power-Point erreicht. Wer nicht sichtbar ist, weil er kein Selbstdarsteller ist oder eben im Projektgeschäft für andere Abteilungen zuarbeitet, schaut durch die Finger.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter mit super Bewertungen und speziellem Fachwissen knapp über dem KV bezahlen (50€-100€) ist ein No-Go. Das ich kein Einzelfall war, hab ich im Gespräch mit anderen Kollegen bestätigt bekommen. Erst kurz vor der Kündigung ist man dann nervös geworden, jedoch auch nur mit vagen Versprechungen und kleinem individuellem Bonus.
Weiterentwicklung kann nicht immer auf die Mitarbeiter abgewälzt werden. Die Unterstützung der Führungskräfte ist bei schon von Nöten.
Das der Abteilungsleiter sich nicht mal verabschiedet, spricht Bände.
Arbeitsatmosphäre
Der Firma geht es schlecht, das merkt man an den Grabenkämpfen.
Karriere/Weiterbildung
Fachexperte zu werden war schon schwierig, Fachreferent heutzutage fast unmöglich.
Vorgesetztenverhalten
Das untere Management bemüht sich, ist aber oft nicht in der Lage, etwas zu bewirken. Das mittlere Management ist auf blindem Sparkurs und hat Angst vor Neuem. Das höhere Management ist nur in E-Mails präsent.
Gehalt/Benefits
Momentane Devise ist: minimale Gehaltstransparenz und KV Minimum als Gehalt ausreichend.
Gleichberechtigung
Das Gender Pay Gap ist sehr real. Schlechte Witze über Frauen kann man des Öfteren von den älteren Kollegen hören.


