34 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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34 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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34 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nach zwei Jahren Pause wieder dabei, bin ich ehrlich entsetzt, was mit den Festspielen passiert ist. Ich hätte nicht gedacht, dass sich ein Betrieb, noch dazu ein so etablierter, in so kurzer Zeit so stark zum Negativen verändern kann. Ich habe die Festspiele als Ort kennengelernt, wo mit höchster Motivation und Begeisterung auf ein großes Ziel hin gearbeitet wird, jetzt herrscht hier eine fast schon toxische Atmosphäre. Einige erfahrene und kompetente Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen oder sind gegangen worden, viele andere haben das für nächstes Jahr vor. Ersetzt wurden sie teilweise durch sehr unerfahrene Personen, und das merkt man an vielen Ecken. Im Moment wird vieles noch durch engagierte Kollegen aufgefangen, aber es macht sich zunehmend Frustration breit. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, da viele ja wirklich lieb sind, aber mit Erfahrung an großen Häusern bleibt die Feststellung, dass die Bregenzer Festspiele derzeit kein professioneller Betrieb sind.
Es müssen umgehend Maßnahmen getroffen werden, wie kompetente Mitarbeiter (zurück-)gewonnen werden können. Außerdem müssen vom Management dringend Gespräche geführt werden, wie die Stimmung wieder verbessert werden kann. Man kann einen saisonalen Veranstaltungsbetrieb einfach nicht führen wie einen Versicherungskonzern.
NIcht wiederzuerkennen. Bei vielen nur noch bloße Pflichterfüllung bis hin zu der Einstellung, dass es ja eh nicht so schlimm ist, wenn nicht alles perfekt ist. Früher undenkbar! Und was sagt es über einen Arbeitgeber aus, wenn die Arbeitnehmer sich Schlechtwetter wünschen, damit der Arbeitgeber einen finanziellen Schaden erleidet?
Ein guter Ruf ist schnell ruiniert, zumal in einer Branche von überschaubarer Größe, die als "redefreudig" bekannt ist.
Da es aufgrund der Arbeitszeiten naturgemäß schwierig ist, ein soziales Leben zu führen, wäre es umso wichtiger, dass die Festspiele hier Möglichkeiten schaffen.
Früher das Markenzeichen der Festspiele, ächzt es mittlerweile im Gebälk. In einzelnen Abteilungen ist der Zusammenhalt noch gut, aber das Übergreifende, das früher die Festspiele ausgemacht hat, ist nahezu komplett weggebrochen, da es keinerlei Möglichkeit zum Austausch mehr gibt. Früher konnte man nach den Proben und Aufführungen in der Kantine oder Terrasse mit Künstlern, Technikern, Verwaltung ins Gespräch kommen, heute gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Dort konnten auch dienstliche Probleme erkannt und geklärt werden - da diese Probleme nun oft gar nicht mehr angesprochen werden, leidet die Qualität der Aufführungen.
Es hat offenbar System, verdiente Kollegen auf undankbare Positionen abzuschieben. Selbst das Arbeitsgericht war damit schon befasst.
Vom anderen Stern - in negativem Sinn. Während es überall kracht und die Stimmung auf dem Tiefpunkt ist, schwadroniert die Leitung in der Einladung zur Dernierenfeier von einer großartigen Saison und einer fantastischen Atmosphäre. Realitätsfremder geht´s kaum.
Unter aller Kritik. Kollegen wird kurz vor ihrer Aufführung per Mail mitgeteilt, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr engagiert werden, und das ist nur ein Beispiel.
Die Lokation ist nach wie vor einmalig.
Ich habe schon bei vielen Festivals mitgewirkt, auch Klassik, und in vielen Häusern gearbeitet. Überall gab es die Möglichkeit, dass sich die Mitarbeiter*innen nach den Proben und Aufführungen zusammensetzen, vernetzen, kommunizieren. In Bregenz gibt es keinerlei derartige Möglichkeit, die Kantine - ohnehin nicht sehr einladend - schließt pünktlich kurz nach Proben- bzw. Vorstellungsende, und so ist das Haus entsprechend verlassen. Befremdlich bei einem Festival, wo doch Leute aus aller Welt zusammenkommen sollen.
In der vierten (!) Probenwoche gab es eine Welcome-Party - "weil das Miteinander das Schönste und Wichtigste ist". Klingt nach schlechtem Gewissen, ist es vielleicht auch. In Bregenz geht es nur ums Geld, die Menschen scheinen hier wenig Wert zu haben
Es ist eigenartig, irgendwie werkelt jede/r so vor sich hin, es entsteht keinerlei "Wir"-Feeling. Habe ich noch bei keinem Festival so erlebt.
Laut Erzählungen ist die Fluktuation sehr hoch. Glaube ich sofort.
Der Leitung scheint in erster Linie wichtig zu sein, in den Medien gut dazustehen, der Betrieb und insbesondere die Mitarbeiter*innen interessieren nicht besonders.
Für Technik ist genug Geld da, bei den Mitarbeiter*innen wird jeder Cent dreimal umgedreht.
Gutes Geld gutes Essen manchmal dankbar
Undankbar und unpersönlich
Sehr unmotiviert und scheint als hätten Sie keine Lust auf Arbeit
Dass alle gleich behandelt und bezahlt werden. Es macht Spaß in der Festspiel Saison mitzuwirken.
Gut, aber durch häufige Abendeinsätze hin und wieder etwas unvorteilhaft.
Man bekommt gute Instruktionen und hat gute Karriere Chancen
Gehalt ist in Ordnung, könnte aber besser sein
große Vielfalt, viele tolle Menschen
internes Distanzgefühl
Unverständnis einiger Entscheidungen, was polarisiert und dazu führt, dass Entscheidungsträger als Gegner angesehen werden
Immer mehr langjährige Kollegen verlassen die Firma, man fühlt sich nicht mehr so wohl
Kommunikation hat Verbesserungspotential (man scheint sich einander nicht mehr zu verstehen), Ziele und Gründe hinter Entscheidungen mitteilen
Sie zahlen passabel.
• Benutzung der Kantine nach Feierabend
• wieder mehr Angebote die den Zusammenhalt stärken und das fehlende Sozialleben aufbessern
In der Abteilung gut, man bekommt von links und rechts die Unzufriedenheit der Mitarbeiter mit.
Die Mitarbeiter werden lieber vor die Türe auf den Parkplatz gesetzt, als ihnen zu erlauben ihr Feierabendbier in der Kantine zu trinken.
aktuell eher schlecht. Man hat zwar immer viel gearbeitet aber Arbeit und Freizeit gingen auch immer Hand in Hand. Durch die verschiedenen Angebote konnte man sich mehr austauschen mit Menschen aus anderen Abteilungen und man hatte ein starkes Gefühl des Miteinander. Jetzt trifft man sich maximal auf dem Parkplatz und wird von dem Publikum gefragt, ob es denn im Festspielhaus keinen Ort gäbe, damit man nicht auf der Straße sitzen müsse.
Viele Kollegen versuchen das Miteinander, auch abteilungsübergeifend, aufrechtzuerhalten. Wird aber leider
Es wurde verboten, Sticker und Bilder an Wände zu kleben.
Ältere erfahrenere Kollegen werden ausgetauscht.
Clubstage ein Event bei denen Festspielmitarbeiter zeigen konnten, was sie können (Gesang, Tanz, Akrobatik,...) ist gestrichen
Tretbootrennen ebenfalls gestrichen
In der Kantine ist das Aufhalten nach der Show nicht mehr gestattet.
Die Vergangenheit
Seien wir ehrlich, die Festspiele, für die Generationen von Mitarbeiter*innen mit Begeisterung gearbeitet hatten und (auch) eine tolle Zeit hatten, existieren nicht mehr.
Aus einem Ort, wo eine Heerschar von hoch motivierten Menschen auf ein großes, gemeinsames Ziel hingearbeitet und sich voller Stolz mit dem Unternehmen identifiziert hatte, ist ein Ort dröger Diensterfüllung geworden.
Natürlich kann man sagen, dass die Festspiele (nur) ein Ort zur Arbeit und nicht (auch) ein Ort zum Zusammensitzen danach ist. Aber wenn man will, dass Menschen aus aller Welt an einem kleinen Ort wie Bregenz zusammenkommen, dass ein gemeinsames Feeling, eben Festspiel-Vibes entstehen, muss man den Leuten auch etwas bieten - zumal wenn die Arbeitszeiten ein normales Sozialleben schwierig machen. Und dass die Geschäftsleitung als Alternative die Bühne 3 vorgeschlagen hat, obwohl sie genau weiß, dass diese zu Probenende schon lange geschlossen hat, darf man wohl schon als bösartige Häme bezeichnen.
Zwei, drei Mitarbeiterparties können diese Lücke nicht füllen. Zumindest nicht, wenn man will, dass die Leute wiederkommen. Aber vielleicht ist es vordergründig billiger, jedes Jahr neue Leute einzulernen? Ob man sich damit aber bei dem Riesenapparat Seebühne, wo doch für außergewöhnliche Fragestellungen oft außergewöhnliche Lösungen nötig sind, wirklich einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln.
Gut, es mag auch Kolleg*innen geben, denen es nichts ausmacht, sich nach Dienstschluss auf Bierbänken am Parkplatz zu treffen - für mal mag das ganz witzig sein. Aber ist es wirklich das Bild, das die Festspiele im kleinen Vorarlberg nach außen senden wollen: "Wir setzen unsere Mitarbeiter vor die Tür"?
Es wäre schön, wenn die Geschäftsleitung Gespräche aufnehmen und eine Lösung suchen würde.
Es herrscht in diesem Jahr oftmals eine bleierne Stimmung, die Lebensfreude und Leichtigkeit der Vergangenheit ist verschwunden.
Der angerichtete Schaden ist beträchtlich.
Naturgemäß schwierig.
Ein Wahnsinn, dass sich trotz allem noch so ein Zusammenhalt ergibt, aber es gibt Auflösungserscheinungen.
Die Unternehmensführung hat den Kontakt zum Fußvolk völlig verloren.
Es gibt so viele Leute, die sich bemühen, es nicht völlig abstürzen zu lassen, leider wird das von der Führungsebene konterkarikiert.
Was wäre möglich hier...
Dass ich nur ein paar Wochen hier arbeite.
Okay, in einem Betrieb, wo die Geschäftsführung so wenig von den Mitarbeitern hält, habe ich noch nicht gearbeitet. Hier nur eine Auswahl:
- Das Aufstellen/Aufhängen von privaten Fotos/Bildern ist verboten, wtf.
- Essenszuschuss in der Betriebskantine gibt es für Zeitmitarbeiter nicht.
- Ermäßigte Karten für die Opernaufführungen werden vollmundig versprochen, aber dann nicht genehmigt.
- Die Mitarbeiter dürfen den Haupteingang nicht benutzen, sondern müssen durch den Nebeneingang. Dienstboteneingang?
- Der Aufenthalt in der Kantine oder generell am Gelände nach Dienstschluss ist nicht erwünscht. Da die Proben aber bis in die Nacht gehen und in Bregenz um die Zeit alles geschlossen ist, treffen sich die Kollegen zum Feierabendbier auf einer Parkbank - entwürdigend!!
Möglichst schnell auf AI umstellen, dann stören die Mitarbeiter nicht.
Alles kühl und unpersönlich, man hat das Gefühl, eher in einer Bank zu arbeiten als in einem Veranstaltungsbetrieb.
Das schlechte Betriebsklima ist Stadtgespräch.
Es wird großer Einsatz erwartet, ohne dass es dafür besondere Wertschätzung gibt.
In der eigenen Abteilung gut, mit anderen kommt man kaum in Kontakt.
Die meisten wirken frustriert.
Dieser Fisch stinkt vom Kopf her. Schade um die direkten Vorgesetzten, die sich echt bemühen, zu retten was zu retten ist.
Findet nicht statt.
Es wird quasi erwartet, Überstunden zu machen, damit man auf einen akzeptablen Lohn kommt.
Eigentlich ne coole Location, leider wird nichts draus gemacht.
Wertschätzung, Entwicklungsfreudig (in den letzten Jahren wurden einige Projekte auch zur Modernisierung der Arbeitsweisen angegangen), gemeinschaftliches und familiärers zusammen sein, Freude an der Zusammenarbeit
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Manchmal direktere Kommunikation, auch bei schwierigen Themen.
Freundlich, familiär, man darf immer mit Fragen kommen, Fehler sind erlaubt
Interne Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln, sowie auch die Möglichkeiten für Bildungsteilzeit/karenz bzw. Schulungen als Teil der Arbeitszeit.
Sehr wertschätzend und fördernd!
Es wird auf Stärken und Interessen voll eingegangen, und auch Schulungen angeboten die einen Interessieren.
An einem einzigen Abend bei einem erlaubten Fest hat sich gezeigt, was möglich wäre.
Hat nichts mehr mit den Festspielen zu tun, für die man sich den Sommer am See um die Ohren geschlagen hat. Ein paar versuchen sich noch im Galgenhumor, aber gerne arbeitet niemand mehr für den Betrieb.
Einsehen, dass man einen Fehler gemacht hat.
Es bröckelt.
Die Geschäftsleitung lebt in einer Blase.
Bei Beschwerden gibt es freundliche Chat-GPT-Briefe.
So verdient kununu Geld.