Arbeitsplatz nicht zu empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt, da es wenig Planungssicherheit gab – sowohl hinsichtlich der Arbeitszeiten als auch im Umgang mit den Führungskräften. Dies führte oft zu einem Gefühl der Unsicherheit im Team.
Image
Das externe Image des Unternehmens war negativ geprägt. In Gesprächen mit Partnern oder anderen Firmen wurde die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen teilweise abgelehnt oder mit abfälligen Kommentaren versehen, was für Mitarbeitende mitunter unangenehm und ernüchternd war.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war stark eingeschränkt. Dienstpläne wurden häufig kurzfristig und mehrfach am Tag geändert, was eine verlässliche Planung nahezu unmöglich machte. Strukturen fehlten, und zugesagte Freizeiten oder Absprachen wurden nicht eingehalten – oftmals wirkte es, als wären zuvor getroffene Vereinbarungen nie gemacht worden.
Karriere/Weiterbildung
Keine Möglichkeiten
Gehalt/Benefits
Das Gehalt stand in keinem angemessenen Verhältnis zum Arbeitsaufwand und zur Verantwortung. Gespräche über mögliche Weiterentwicklung oder Beförderung wurden nicht konstruktiv geführt – stattdessen wurde mit einer möglichen Kündigung argumentiert, was demotivierend und wenig wertschätzend war.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams gab es Bemühungen, ein angenehmes Miteinander zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen. Allerdings wurde dies häufig erschwert, da durch Bevorzugung einzelner Mitarbeiter ein Gefühl der Ungleichbehandlung entstand, was den Zusammenhalt im Team beeinträchtigte.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Erfahrungen gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskraft war selten persönlich vor Ort, was die direkte Kommunikation und Unterstützung im Arbeitsalltag deutlich erschwerte. Der Umgang war häufig respektlos und wenig wertschätzend, was sich negativ auf das Arbeitsklima und die Motivation im Team auswirkte.
Arbeitsbedingungen
Überstunden wurden als selbstverständlich betrachtet und fanden wenig bis keine Wertschätzung. Der Wunsch nach Zeitausgleich wurde oft ungern gesehen oder erschwert. Der Arbeitsvertrag wurde erst verspätet ausgehändigt und enthielt teils abweichende Angaben und Vereinbarungen, die zuvor nicht besprochen worden waren. Obwohl das Unternehmen mit Homeoffice warb, wurde diese Möglichkeit später fast vollständig zurückgenommen.
Kommunikation
Die Kommunikation erfolgte überwiegend über Gruppenchats, wodurch wichtige Informationen manchmal unstrukturiert oder verspätet weitergegeben wurden. Persönliche Gespräche waren selten und oft angespannt. Der Umgangston seitens der Führungskraft war dabei mitunter unangemessen direkt und wenig respektvoll, was das Arbeitsklima zusätzlich belastete.
Gleichberechtigung
Die Gleichbehandlung im Team war nicht durchgängig gegeben. Einzelne Mitarbeitende wurden offensichtlich bevorzugt, was sich unter anderem in der Schichtvergabe und Urlaubsplanung widerspiegelte. Absprachen wurden nicht immer eingehalten, was bei anderen Teammitgliedern zu Frust und Unzufriedenheit führte.
Interessante Aufgaben
Der Aufgabenbereich war grundsätzlich abwechslungsreich und interessant, was prinzipiell für Motivation sorgen könnte. Leider wurden diese positiven Aspekte durch die problematischen Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld stark relativiert.