Schade um die tolle Firma
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man suggeriert den Mitarbeitern, dass die GF an den Mitarbeitern interessiert sei. Bei den 4 mal jährlichen Get2gethers wird überschwänglich gelobt und gedankt. Die Firmenevents wie Weihnachtsfeiern oder Messen sind immer ein Highlight da diese von exzellenten Mitarbeiterinnen konzipiert und durchgeführt werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht ist, dass man die Mitarbeiter nicht ernst nimmt mit ihren Anliegen. Wenn man eine dringende Entscheidung benötigt und die Führungskraft anruft kommt die Ansage, bitte nur schriftlich. Egal ob derjenige im Termin ist oder nicht.
Der Kommentar der GF zu dem Beitrag mit dem Kind und der Vorgesetzten mag ja aus GF-Sicht moralisch richtig sein. Es ändert nichts an der Tatsache, dass die BBG, die so wert auf Transparenz und Compliance legt, in so einem Fall nichts unternommen hat.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte nach Qualität und Leistung besetzen. Immer mehr gute Mitarbeiter verlassen die BBG weil die Vorgesetzten sich teils unmöglich verhalten. Von 7 Bereichsleitern sind gerade mal 3 kompetent besetzt. Und diese sind nicht aus dem Kernprozeß.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt Abteilungen, da ist die Atmosphäre bestens. Die Teams machen gemeinsame Kaffee- und Essenspausen. In meiner Abteilung gab es Grüppchen. Die bestand hauptsächlich aus den Rauchern die stündlich beim Rauchen waren. Dennoch habe ich einer Bekannten empfohlen, sich auf eine freie Stelle zu bewerben da das betreffende Team solide geleitet wird.
Kommunikation
Man kommuniziert viel. Seeeeehr viel, und sagt doch so wenig. Ein Jour Fixe nach dem anderen und ja nicht vergessen die Termine für die nächsten 12 Monate auszuschicken. Die Kommunikation der Führungskräfte an Mitarbeiter sollte transparenter sein.
Kollegenzusammenhalt
Auch hier...
in meinem Fachbereich gab es den Zusammenhalt grüppchenweise. In anderen Abteilungen habe ich diesen als sehr stark wahrgenommen. Es ist ein Armutszeugnis, dass ich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen einen stärkeren Zusammenhalt verspürt habe als in meiner. Viele Teams machen regelmässige Teamevents. Es kommt auf die Führungskraft an.
Work-Life-Balance
Durch All-In Verträge ist man quasi verpflichtet, die überzahlten Überstunden auch zu leisten. Durch die Gleitzeit ist man aber sehr flexibel. Es gibt Kollegen, die sich über zu viele Überstunden beschweren, jedoch ständig in der Cafeteria sitzen oder beim Rauchen sind. Es gibt Kollegen die aus familiären oder gesundheitlichen Gründen Ausnahmeregelungen erhalten, um mehr Homeoffice Tage zu leisten. Dies ist eine gute Herangehensweise da man ja auch in den Kra
Vorgesetztenverhalten
Bei den vorherigen Vorgesetzten (BL & FBL) top. Danach leider nicht. Entscheidungen zu Teamleitungen, Messe- oder Fortbildungsbesuchen wurden mit dem Würfelbecher ermittelt. Und dann durfte nur derjenige teilnehmen, wenn er ordentlich im Körperinneren verschwunden ist.
Bei beiden (FBL und BL) fällt mir das Peter-Prinzip ein. Nur weil sie in ihrer vorherigen Position gut waren, macht sie das nicht zu guten Führungskräften. Es mangelt vielen Führungskräften an Empathie, Menschenkenntnis, Weitblick und Menschlichkeit.
Interessante Aufgaben
Durch die Vielfältigkeit der Verträge wird es selten langweilig. Wenn man vor lauter JFX seiner Arbeit nachgehen kann.
Gleichberechtigung
Die Gleichstellungskommission ist von 3 Damen besetzt.
Bei Nachbesetzungen von Führungskräften wird selten nach Qualität des Mitarbeiters entschieden, eher nach der Gefügigkeit. In einem Fachbereich wurde ein Kollege zum Interims FBL, obwohl er noch im Onboarding war. Der besser geeignete Kandidat wurde in der vorherigen Stellenausschreibung abgelehnt weil er erst ein Jahr im Unternehmen war.
Jetzt weiß ich, warum auf einem Zollstock sowohl cm als auch inch angegeben sind. Mann mißt mit zweierlei Maß.
Umgang mit älteren Kollegen
Gut. Man geht auf alle Bedürfnisse ein. Leider hat man al Ü50 Mitarbeiter keinerlei Chance auf Aufstieg.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräume sind in die Jahre gekommen. Schmuddelige Kaffeevollautomaten. Keine Barrierefreien WC's. Laute Großraumbüros. Problematisch wenn man laut Kolleginnen und Kollegen hat, die durch die Wand telefonieren :)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird gepredigt, wird auch eingehalten so weit ich weiß. E-Atos, Nachhaltigkeit usw.
Gehalt/Benefits
Viele Benefits wobei ein Benefit nicht als Gehalt gewertet werden sollte. E-Bike bzw Klimaticket. Wenn ich weniger verdiene weil ich ein Klimaticket bekomme ist es kein Benefit mehr.
Beim neuen Gehaltsmodell wurden Kolleginnen und Kollegen in Gehaltsklassen eingestuft. Dadurch kamen junge Kolleginnen, teils ohne Ausbildung, in höhere Gehaltsklassen als Kollegen, die mehr Berufserfahrung haben, als der Kollege Lebensjahre. Auch hier behaupte ich, wer dem Vorgesetzten Honig um den Mund schmiert wird bevorzugt
Image
Die BBG ist "noch" sehr angesehen. Wird mittlerweile sowohl von Auftraggebern als auch Auftragnehmern nicht mehr ganz ernst genommen da man sich in vielen Dingen widerspricht
Karriere/Weiterbildung
Wie erwähnt. Nur wer kriecht kommt weiter.
Integere Mitarbeiter mit eigener Meinung sind eher nicht gern gesehen. Es gibt ein ausführliches internes Onboarding sowie in weiterer Folge die Möglichkeit, einen zertifizierten Einkäufer Lehrgang zu absolvieren.