Greenwashing statt gelebter Nachhaltigkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Kantine
Parkhaus
Standorttreue: Zentrum bleibt trotz internationalem Wachstum in Österreich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Widersprüchliches Verhalten bei Nachhaltigkeit
Schlechte Kommunikation
Kein Homeoffice mehr
Kritik unerwünscht
Entscheidungsmonopol beim CEO (auch bei kleineren Entscheidungen)
Unbezahlte Mehrarbeit gefordert
Keine Gehaltstransparenz
Verbesserungsvorschläge
Nachhaltigkeit glaubwürdig umsetzen
Homeoffice wieder ermöglichen
Mitarbeitende ernst nehmen und besser einbinden
Kommunikationskultur verbessern
Zu kritischen Feedbacks ermutigen
Mehr Gehaltstransparenz
Klimaticket
Mehr Gesundheitsmaßnahmen
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wird stark mit Nachhaltigkeit und Fortschritt geworben, intern wird davon wenig bis gar nichts gelebt. Kleinste Entscheidungen liegen in der Regel bei der GF. Einige Abteilungen werden als wichtiger empfunden, während andere als entbehrbar betrachtet werden.
Kommunikation
Katastrophal. Wichtige Informationen kommen oft zu spät oder erfährt man aus den Medien oder über Flurfunk.
Es gibt keine klare Kommunikationsstrategie, keine Transparenz und keine Wertschätzung für den Dialog mit den Mitarbeitern. Zuständigkeiten sind oft nicht klar definiert.
Es gibt keine Betriebsversammlungen, nur eine jährliche Präsentation bei der Weihnachtsfeier.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams ist der Zusammenhalt in der Regel gut. Zwischen den Abteilungen teilweise sehr schlecht - häufig Hahnenkämpfe zwischen den Abteilungsleitern.
Work-Life-Balance
Auf der Weihnachtsfeier wurde uns mitgeteilt, dass "empfohlen" wird, wöchentlich drei Stunden unbezahlt mehr zu arbeiten, um „Kosten auszugleichen".
Homeoffice wurde abgeschafft. - offiziell, da in den Standort viel investiert wurde
Vorgesetztenverhalten
Stark abhängig von der Person - aber letztlich ist alles von den Launen der GF abhängig. Diese gilt nicht gerade als kompromissbereit. Insgesamt wenig Offenheit für neue Ideen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich sind teilweise interessant - wenn man in der richtigen Abteilung ist. Allerdings wird Eigeninitiative oft durch die trägen, behördenähnlichen Strukturen ausgebremst.
Gleichberechtigung
Einen Betriebsrat gibt es nur für Arbeiter, nicht für Angestellte - das ist keine direkte Kritik an das Unternehmen, aber ein Hinweis.
In der Realität werden Arbeiter in Arbeitskleidung oft als „untere Klasse" wahrgenommen.
Umgang mit älteren Kollegen
In der Regel respektvoll, hängt aber stark von der jeweiligen Führungskraft ab.
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude ist modern, es gibt eine gute Kantine und ein Parkhaus.
Trotzdem: Ein attraktiver Arbeitsplatz ist mehr als das - und ein Bürozwang bei angeblicher Nachhaltigkeit ist völlig daneben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die gelebte Praxis steht im starken Gegensatz zum Image.
Es wird mit Nachhaltigkeit geworben, aber es gibt regelmäßig Flüge mit Helikopter und Privatjet. E-Autos sind nicht gewünscht, dafür gibt es Sportwagen für die GF und Motorsport im Marketing.
Das Umweltbewusstsein ist reines Marketing und widerspricht völlig dem gelebten Alltag im Unternehmen.
Gehalt/Benefits
Vitamin B ist entscheidend. Ohne interne Beziehungen bleibt die Karriere oft auf der Strecke. Gehalt kann gut sein - je nach Position.
Keine Gehaltstransparenz - Mitarbeiter mit den gleichen Aufgaben verdienen teilweise deutlich unterschiedlich.
Gehaltserhöhungen gibt es nur selten.
- Essenszuschuss: ca 3€
- Kaffee: kostenlos
-Mitarbeiterrabatte im Shop
-Parkhaus
-Obst ist kostenlos
-Vergünstigte Tickets bei Geschäftspartnern (LASK, Salzburger Festspiele)
Image
Das Image war in der Region früher besser - intern wie extern. In der Umgebung genießt die Firma nicht mehr den besten Ruf. Hohe Investitionen ins Marketing (u.a.
Formel 1)
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird bei "normalen" AN kaum aktiv gefördert. Wer sich weiterentwickeln will, muss selbst aktiv werden. Meines Wissens nach, wird meist nur die Hälfte der Kosten übernommen.