4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ganz schlecht ist es nicht: Es gibt schon auch stabile Abläufe, ein paar interessante Aufgaben und je nach Bereich und deinem Stand auch Freiraum zum Arbeiten. Für manche ist auch diese gewisse Sicherheit und damit ein möglicher Vorteil.
…vor allem, dass Entscheidungen oft schwer nachvollziehbar sind und sich je nach Führungsperson und Tagesverfassung recht schnell ändern. Vieles hängt an einzelnen Personen, wodurch wenig Stabilität in den Abläufen entsteht. Kommunikation kommt nicht immer klar, vollständig oder rechtzeitig, sodass man im Alltag oft improvisieren muss, statt sauber planen zu können. Häufig ist man dann weniger mit der eigentlichen Arbeit beschäftigt, sondern damit, kurzfristige Änderungen abzufangen, Fehlentscheidungen auszubügeln und laufend Schadensbegrenzung zu betreiben. Insgesamt entsteht dadurch ein unruhiges Arbeitsumfeld mit sinnlosen Diskussionen unklaren Vorgaben bei den viel Energie in Reaktion statt in echte Weiterentwicklung fließt.
Solange das Management nicht selbst vorlebt, was es verlangt, und keinen verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitenden und Ressourcen zeigt, bleiben Verbesserungen Theorie. Ob dort überhaupt die nötige Fähigkeit vorhanden ist, um das sinnvoll zu steuern, ist zumindest fraglich.
Gibt es nach meiner Erfahrung hier keine mehr, kaum zu ertragen
Nach außen innovativ und sozial, intern aber oft altmodisch, chaotisch und stark von Befindlichkeiten einzelner abhängig.
Du darfst die Fehler und Fehleinschätzungen der Vorgesetzten dann in deiner Freizeit ausbaden – und das sind ned wenige. Also eher nein.
Aufsteigen kannst schon – aber Mitdenken oder eigene Ideen sind dabei eher hinderlich.
Ja, Wertschätzung gibt’s schon – allerdings nur, wennst grad ein hausgemachtes Problem lösen kannst, die die Vorgesetzten oder mittlerweile gegangene Kollegen auf die eine oder andere Art hinterlassen haben.
Sozial- und Umweltbewusstsein sind offenbar wichtig – so wichtig das am Wochenende, mitten in der Nacht aber auf jeden Fall nach der Arbeitszeit noch gern in einer Email daran erinnert wird.
Ja, es hat schon ein paar nette Kolleg*innen gegeben, aber die sind jetzt nimma da
Der Umgang mit älteren Kollegen müsste eigentlich besser sein, nachdem der Nachwuchs dort eher Mangelware ist.
Ja, das gibt’s. Gefühlt irgendwann 1970 stehen geblieben – und genauso ist auch das Verhalten. Nimmer zeitgemäß, teils beleidigend und einfach unzumutbar. Persönlich angeschnauzt wirst teilweise auch noch. Wenn ned sofort zu allem ‚Ja‘ sagst, hast eh schon verloren. Eigene Meinung oder mitdenken brauchst dort gar ned erst versuchen. Das Management hat immer recht – zumindest glauben’s das – und genau deshalb rennt dort vieles gegen die Wand.
Viel Chaos, wenig Struktur und ein Management, das immer recht haben will – gearbeitet wird hauptsächlich an Schadensbegrenzung.
Nein, es gibt nur Ansagen – heute so, morgen wieder anders. Manche meinen offenbar, mit Profilierung, Selbstüberschätzung und viel Nichtkönnen brauchen’s sich an gar nix mehr erinnern
Ja, besonders wenn männlich, über 50 und a braver Jasager bist.
Die gibt’s eh, aber wirklich dazu kommst ned, weil sowieso keiner fragt und ständig mit dem Ausbaden der Fehler, den Erinnerungslücken und der Schadensbegrenzung beschäftigt bist. Und selbst wenn einmal was sinnvoll laufen könnt, kommt garantiert wieder ein guter Bekannter vom Management daher – zufällig natürlich auch Berater – mit einer neuen Idee, die dann umgesetzt werden muss.