8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr schönes Büro und gute, "eigene" Arbeitsplätze - kein desk sharing
Manche Monate mehr und in manchen weniger. Abhängig von Weihnachten. In Summe aber gut.
Sehr gut und fast schon freundschaftlich
absolut
viele spannende Themen an denen man arbeitet
Das Unternehmen an sich – insbesondere die internationalen Kolleginnen und Märkte – ist von einem sehr mitarbeiterfreundlichen, wertschätzenden Umgang geprägt. Viele Kolleginnen und Kollegen in anderen Ländern sind schon seit vielen Jahren dabei, was für ein gutes Arbeitsklima spricht. Im Vergleich dazu fällt der Standort Wien meines Erachtens leider negativ auf.
Wenn absehbar ist, dass ein Projekt unter den gegebenen Bedingungen schwer umsetzbar ist, und man das frühzeitig anspricht, werden diese Hinweise oft nicht ernst genommen. Statt die strukturellen Rahmenbedingungen zu reflektieren oder anzupassen, wurde die Verantwortung am Ende häufig Einzelpersonen zugeschoben. Für mich entstand dadurch der Eindruck, dass nicht nach Lösungen gesucht wurde, sondern nach Schuldigen.
Rückblickend hätte ich vielleicht mehr auf mein Bauchgefühl hören sollen – denn im Allgemeinen ist es meist kein gutes Zeichen, wenn ganze Teams kurz nach einem Führungswechsel das Unternehmen verlassen oder wenn eine bestimmte Position regelmäßig neu besetzt wird, ob freiwillig oder nicht.
Zusammengefasst: Diese Berufserfahrung hätte ich mir im Nachhinein lieber erspart.
Nach außen wird kommuniziert, wie wichtig Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden ist. In meiner persönlichen Erfahrung war davon im Arbeitsalltag jedoch leider wenig spürbar. Aufgaben wurden oft ohne Rücksprache oder Einbindung vergeben – und später musste man Entscheidungen, an denen man selbst gar nicht beteiligt war, rechtfertigen.
Die inhaltlichen Vorgaben und strategischen Richtungen, die vom Management vorgegeben werden, drehen sich teilweise innerhalb kurzer Zeit um 180 Grad, sodass langfristig oft unklar ist, worauf eigentlich hingearbeitet werden soll.
Ich hatte häufig das Gefühl, dass gute Leistungen nicht wirklich anerkannt wurden, sondern stattdessen eher nach Schwachstellen gesucht wurde, um Kritik zu üben. Selbst objektiv gute Ergebnisse, die anhand von KPIs belegt wurden, wurden gegenüber anderen Teams teilweise relativiert oder kleingeredet.
Gespräche, in denen es um Verbesserungsvorschläge oder mögliche Lösungen ging, wurden häufig vertagt oder abgewiegelt – und wenn sie nicht der Meinung des Managements entsprachen, änderte sich letztlich nichts. Ich habe den Umgangston zudem teilweise als sehr herablassend empfunden. Auch wenn nicht jede Aussage bewusst verletzend gemeint war, hinterließen manche Kommentare einen unangenehmen Eindruck.
In Kombination mit der geringen Bereitschaft zu echter lösungsorientierter Diskussion entstand für mich ein Arbeitsumfeld, in dem man sich mit kritischen Themen lieber zurückhält, um keine negativen Konsequenzen zu riskieren.
Zwar sind offiziell zwei Tage Home-Office pro Woche möglich, jedoch hatte ich den Eindruck, dass nur die Präsenz im Büro als „echte“ Arbeit betrachtet wird. Diese Haltung untergräbt aus meiner Sicht das Vertrauen in die Mitarbeitenden und erschwert es, moderne, flexible Arbeitsmodelle wirklich zu leben.
Offiziell wird eine offene Kommunikation „auf Augenhöhe“ betont, tatsächlich habe ich die Unternehmenskultur aber als sehr hierarchisch empfunden. Aussagen wie „Unsere Tür steht immer offen“ klangen zunächst ermutigend – in der Realität hatte ich jedoch den Eindruck, dass kritische Anmerkungen oder Hinweise selten willkommen waren. Wer offen auf Probleme hinweist, steht gefühlt sehr schnell auf der Abschussliste.
Kritische oder potenziell unangenehme Themen werden oft bis zur letzten Minute hinausgezögert oder gar nicht klar kommuniziert. So kann es z.B. passieren, dass ein Teamleadwechsel zuerst an nicht-betroffene Teams kommuniziert wird, während das direkt betroffene Team zunächst keine offizielle Information erhält und stattdessen über den Flurfunk erfährt, was los ist. Das führte nicht selten zu Gerüchten und Verunsicherung.
Ich habe mehrfach erlebt, dass Projekte oder Aufgaben mit sehr kurzfristigen Deadlines versehen wurden, obwohl bei genauerem Hinsehen eigentlich kein echter Zeitdruck bestand. Dieses Gefühl von künstlicher Dringlichkeit hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass fehlende Planung und interne Abstimmung auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen werden.
Das Gehalt ist Verhandlungssache, was dazu führt, dass es nicht wirklich nachvollziehbar oder transparent ist. Es wird auch nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeitende darüber austauschen. Es wurde aber immer pünktlich ausbezahlt. Es gibt auch ein paar Mitarbeiterbenefits, wie Essenszuschuss oder Car-Sharing.
In meiner Wahrnehmung gab es deutliche Unterschiede darin, wie mit einzelnen Personen umgegangen wurde. Während sich manche sehr viel mehr erlauben konnten, wurde bei anderen jeder kleinste Fehler zum Thema gemacht. Diese doppelte Messlatte führte für mich zu einer spürbaren Ungerechtigkeit und Demotivation.
Auch mündliche Zusagen wurden in manchen Fällen im Nachhinein nicht eingehalten oder so getan, als wüsste man nichts mehr davon. Ich würde daher raten, alles, was in einem Einzelgespräch besprochen wird, schriftlich festzuhalten.
Die Aufgaben sind grundsätzlich spannend und abwechslungsreich, allerdings ist die Gesamtmenge meist so hoch (nicht nur in Q4, sondern das ganze Jahr über), dass man selten die Möglichkeit hat, sich wirklich vertieft einem Projekt zu widmen. Stattdessen arbeitet man gefühlt permanent nur das Dringlichste ab.
Seit des Führungswechsels im Marketing/Sales herrschte eine von Angst, Druck und Dauerstress geprägte Kultur. Der Umgang zwischen dem Chef und meinen Kolleginnen war oft alles andere als wertschätzend. Meine direkte Vorgesetzte war stets bemüht dennoch ein gutes Arbeitsklima aufzubauen. Sie wurde dann leider gekündigt.
Die Mitarbeitenden sprechen nicht gut über die Firma. Ich finde nicht, dass Image und Realität übereinstimmen.
Mit einer Überstundenpauschale und Dauerstress blieb vom Feierabend nicht mehr viel übrig. Das Management versprach Entlastung, die dann nie eintrat.
Mir wurden Aufstiegschancen zugesagt, die trotz guter Leistungen niemals umgesetzt wurden.
Meiner Meinung nach entsprachen die mir zugeteilten, anspruchsvollen Aufgaben nicht meinem Einsteigerinnen-Gehalt.
Ein paar kleine Bemühungen, aber insgesamt kaum mehr als Greenwashing, da am Kerngeschäft wenig verbessert wird.
Der Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen war immer ausgezeichnet. Leider hat das Team von damals fast vollständig gekündigt oder wurde gekündigt.
Ältere Kolleg*innen wurden gleich behandelt.
Dem Konzernvorstand wurde das Unterbinden eines Frauen-Netzwerks vorgeworfen und in Wien waren nach dem Führungswechsel sehr fragwürdige Geschäftspraktiken an der Tagesordnung. Nachdem ich (einvernehmlich) gekündigt habe, wurde sehr kleinlich und undankbar mit mir umgegangen.
Die Ausstattung des Arbeitsplatzes war sehr gut.
Oft sind Informationen im Stress verloren gegangen, außerdem war das obere Management nicht in der Lage eine Meetingkultur zu schaffen, die einen echten Mehrwert bringt und ehrlichen Austausch miteinander ermöglicht. Größere Meetings waren nur zur Selbstdarstellung da.
Kaum Frauen im oberen Management
Die Aufgaben waren sehr interessant, das Aufgabenfeld an sich nur zu groß, um von einer Person gut bewältigt zu werden.
Den Umgang mit den Mitarbeitern von der Leitung aus.
Oberste Führungsebene sollte ein Führungstraining absolvieren. Transparent kommunizieren. Keine falschen Versprechen geben. Den Mitarbeitern aktiv zuhören.
Kritik vor Lob, schlechtes Arbeitsklima.
angestaubt, muss digitaler werden
Das ganze Jahr über viel zu tun. Keine ruhigen Zeiten. Überstunden und Mehrarbeit werden als selbstverständlich angesehen.
Keine Zeit für Weiterbildungen, weil keine Ressourcen da sind. Arbeitgeber sorgt nicht für angemessene Vertretung.
Es schauen leider viele nur auf sich selbst.
Kollegen werden rausgemobbt, wenn sie nicht die Meinung der Leitung teilen. Gegen die Leitung zu sprechen - konstruktive Kritik - ist nicht erwünscht.
Fehlende Führungskompetenz der Leitung. Kontinuierliche Überarbeitung der Mitarbeiter. Unklare und nicht nachvollziehbare Entscheidungen.
Gute Lage & neues Büro. Etwas laut.
Sehr schlechte Kommunikation seitens der Marketing-Leitung. Wechselnde Meinungen wechseln sehr oft ohne diese rechtzeitig oder überhaupt richtig zu kommunizieren. Ideen & Maßnahmen dürfen auch nicht hinterfragt werden.
Die Aufgaben sind sehr interessant, jedoch bekommt man nicht genügend Zeit, sich mit diesen auseinanderzusetzen. Unklare und nicht nachvollziehbare Vorgabe von Aufgaben.
Zumindest im Team
Da wird man einfach ignoriert
Kaum vorhanden
Modernes Büro. Erst vor kurzem in ein weitläufiges Büro mit moderner Ausstattung umgezogen. Es fehlt an nichts. Sogar Homeoffice Ausstattung wird bereitgestellt. Lage sehr gut erreichbar.
Im vierten Quartal ist viel los. Rest des Jahres sehr gute Balance
Toller Zusammenhalt im Team. Auch Standort übergreifend sehr gut.
GFs sind sehr erfahren und man kann viel lernen. Sehr wertschätzende Führung auf Augenhöhe. Es wird mit dem Team gearbeitet und ins Team investiert. Fordern und Fördern. Die Entwicklung des Teams und Teammitglieder steht ganz oben.
Absolut. Jede/r hat die gleiche Chance.
Spannende Aufgabenbereiche. Man ist gefordert Dinge weiterzuentwickeln. Man hat hier Raum zu gestalten. Verwalter sind fehl am Platz.