7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Alles anderes finde ich gut!
Menschlichkeit statt Werkzeug-Mentalität: Mitarbeiter müssen wieder als Individuen wahrgenommen werden und nicht nur als Mittel zum Zweck, um Zahlen zu liefern.
Führungskräfte schulen: ALLE Führungskräfte brauchen gezielte Trainings in Empathie, bewusster Kommunikation und Moderation.
Kultur des Sündenbocks beenden: Schluss mit Zynismus, Sticheleien und der ständigen Suche nach Schuldigen. Der Fokus muss auf gemeinsamen Lösungen liegen.
Echte Feedbacks und Präsenz: Regelmäßiger, ehrlicher Austausch auf Augenhöhe – einfach mal fragen: „Wie geht es dir?
Arbeitsklima entgiften: Die starre, drückende Atmosphäre abbauen und ein menschliches, unterstützendes Arbeitsumfeld schaffen.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von starkem Leidensdruck, negativer Energie und extremem Konkurrenzkampf. Schon das morgendliche Team-Meeting startet ohne echte Begrüßung direkt mit Stress und starkem Fokus auf KPIs und Tagesziele.
Eine echte Erholung im Alltag gibt es kaum; selbst in den Pausen verhindert der ständige Kundenkontakt und -termine ein Durchatmen. Teamwork wird zwar thematisiert, scheitert in der Praxis aber am eigenen Vertriebsdruck aller Beteiligten. Zusätzlich sorgt die lückenlose Kontrolle der Supervisor selbst bei Kleinigkeiten für ein spürbares Klima des Misstrauens.
Eine gesunde Work-Life-Balance existiert praktisch nicht. Selbst an dem freien Tag hat man kaum die Möglichkeit, wirklich abzuschalten: Das ist besser, im Grunde erreichbar zu bleiben, da jederzeit Anfragen von Kunden oder aus dem Betrieb reinkommen können. Durch die extremen Arbeitszeiten und die ständige Erreichbarkeit bleibt kaum Raum für ein Privatleben.
An Trainings- und Schulungsangeboten mangelt es ja nicht. Man verbringt gefühlt einen Großteil der Arbeitszeit nicht auf der Verkaufsfläche selbst, sondern in Meeting Room, Remote-Trainings Sessions oder Produktschulungen.
Das Angebot an Produkt- und Kundentrainings ist zwar sehr umfangreich, jedoch dient ein Großteil dieser Maßnahmen primär dazu, das Wissen für den Vertriebsdruck und die KPIs aufzufrischen, anstatt eine individuelle Karriereentwicklung abseits des operativen Tagesgeschäfts wirklich nachhaltig zu fördern.
Das Grundgehalt fällt eher durchschnittlich aus, allerdings gibt es ein stark ausgeprägtes System von Boni, Inzentiven und Prämien. Dieses Belohnungssystem ist extrem darauf ausgelegt, ständigen Anreiz und Erwartungsdruck zu erzeugen: Wer die gesteckten Ziele erreicht, kann sein Einkommen spürbar steigern. Genau diese Aussicht auf höhere Boni befeuert jedoch den immensen Konkurrenzkampf und die Gier im Team, da letztlich jeder nur hinter den nächsten Prämien herjagt.
Ein nachhaltiges Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag kaum spürbar. Wertvolle Ressourcen sowie Materialien werden in hohem Maße verschwendet.
Nachhaltigkeit scheint im Unternehmen keine Rolle zu spielen; der Fokus liegt rein auf Zahlen und Ergebnissen, während Ressourcenschonung völlig vernachlässigt wird.
Ein echter Zusammenhalt im Arbeitsalltag existiert kaum – er findet höchstens in einer sehr künstlichen, abstrakten Form statt. Richtiges Gemeinschaftsgefühl gibt es eigentlich nur in kleinen Grüppchen von Mitarbeitern, die zu einer Community gehören. Ansonsten herrscht vor allem Einzelkämpfertum: Aufgrund des hohen Drucks versucht meist jeder, die eigene Haut zu retten. Ein solidarisches Miteinander auf Augenhöhe fehlt im Grunde völlig.
Das Verhalten der Führungskräfte ist stark gespalten: Während das höhere Management meist professioneller auftritt, ist der Umgang mit den direkten Supervisors extrem belastend. Das liegt vor allem an den starren Vorgaben und Prozessen: Die Supervisors sind so tief in das operative Tagesgeschäft und den eigenen Vertrieb eingebunden, dass ihnen schlichtweg die Zeit fehlt, echte Führungskompetenzen oder Empathie zu entwickeln.
Mitarbeiter werden dadurch oft eher wie Werkzeuge als wie Menschen behandelt. Man spürt zwar, dass dieser Druck von oben weitergegeben wird, dennoch bleibt die Führungskultur problematisch: Statt gemeinsam Lösungen zu suchen, herrscht ein Top-Down-Denken, bei dem primär nach Schuldigen gesucht wird. Man hat ständig das Gefühl, sich für alles rechtfertigen zu müssen.
Die Kommunikation ist extrem zersplittert und ineffizient. Es gibt zwar dutzende verschiedene WhatsApp-Gruppen für die tägliche Arbeit, aber die eigentliche Abstimmung leidet gewaltig. Die Kolleginnen und Kollegen sind oft so in ihren eigenen Aufgaben gefangen, dass schlichtweg die Zeit fehlt, Nachrichten zeitnah zu lesen oder darauf zu antworten.
Für den Einzelnen ist das extrem zeitraubend und störend: Man muss ständig das Smartphone zücken und unzählige Chatverläufe durchforsten, nur um an relevante Informationen zu kommen. Am Ende führt diese Flut an Kanälen nicht zu besseren Absprachen, sondern erzeugt nur noch mehr Frust und Chaos im Arbeitsalltag.
Die Aufgaben an sich könnten eigentlich sehr spannend und abwechslungsreich sein, da man mit unterschiedlichen Kunden zu tun hat und die Produkte viel Potenzial bieten. Allerdings geht dieses Potenzial im Alltag völlig verloren.
Durch den extremen Vertriebsdruck, die starren Vorgaben und die ständige Kontrolle bleibt kaum Spielraum für Eigeninitiative oder kreative Ansätze. Man ist primär damit beschäftigt, vorgegebene Kennzahlen abzuarbeiten und Abläufe stur zu befolgen.
Image, Lage, Motivation, Ausbildung/Schulungen
maximaler Leistungsdruck, Inkompetente Fürhung, gleiche Gleichbehandlung der MItarbeiter, Kaum Freizeit, in der man weiterarbeiten muss... nur Kunden wichtig, Mitarbeiter verliert!
Führungskultur sollte man vorleben und nicht nur einfordern
immer Druck und Kritik und Mitarbeitergespräche
top, 5 Sterne
Arbeit geht immer vor, lange Arbeitszeiten
grundsätzlich von der Firma aus möglich, aber Leitung bremst
immer Leistungsorientierte Privisionen, hoher Anteil am Einkommen und damit unsicher
kann man optimieren
gemeinsam durchhalten
Erfahrung wird nicht wertgeschätzt
inkompetent
Zeitdruck, Umsatzdruck, persönlicher Druck durch die Führungskräfte
oft wird einfach nicht kommuniziert von oben
als Frau verliert man
viele interessante Möglichkeiten
Finds schwierig wie manche ältere Mitarbeiter mit jüngeren umgehen.
Alles kann besprochen werden
Nichts
Nichts