Mehr Schein als Sein. Aber auch der Schein bröckelt schon, in meiner Wahrnehmung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die kompetenten Mitarbeitenden. Ein zentrales Büro.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben. Ich kann auch die anderen negativen Bewertungen so nur unterschreiben.
Verbesserungsvorschläge
Auf Worte müssen ehrliche Taten folgen.
Feedback und Beratung annehmen und umsetzen.
Lernen, in der Arbeit nicht nur an sich selbst zu denken und eigene Befindlichkeiten dann außerhalb der Arbeit besprechen.
Für die Führung der eigenen Mitarbeitenden Verantwortung übernehmen.
Arbeitsatmosphäre
Ich empfinde die Atmosphäre in dieser Firma als schwer erträglich. Die Stimmung beschreibe ich aus meiner subjektiven Wahrnehmung als bedrückend und frustrierend.
Aus meiner Sicht entsteht Frust häufig dann, wenn Ziele oder Bedürfnisse blockiert werden oder wenn man das Gefühl hat, wenig Kontrolle über die eigene Arbeitssituation zu haben.
Für mich persönlich ist dieser Frust in meinem Arbeitsumfeld gut nachvollziehbar.
Kommunikation
In meiner Wahrnehmung kommuniziert eine Führungsperson hauptsächlich über sich selbst oder rechtfertigt das eigene Tun.
Ich habe das Gefühl, dass jene Themen, die für meinen Job tatsächlich relevant sind, dabei kaum Platz haben bzw. dass nach kurzem Anschneiden lieber wieder über die Person selbst gesprochen wird.
Die Kommunikation unter Kolleg:innen empfinde ich dagegen als einwandfrei.
Kollegenzusammenhalt
Den Kolleg:innenzusammenhalt würde ich als herausragend beschreiben. Es herrscht kollegiale Offenheit, man unterstützt sich gegenseitig.
Ich habe das Gefühl, dass dieser Zusammenhalt als Ausgleich fast systemrelevant ist.
Work-Life-Balance
2 Home-Office-Tage pro Woche empfinde ich für ein Tech-Unternehmen als zu wenig und veralteten Standard, insbesondere in Positionen, in denen keine durchgehende Vor-Ort-Anwesenheit erforderlich ist.
Vorgesetztenverhalten
In meiner subjektiven Wahrnehmung gehören die Vorgesetzten, mit denen ich zusammenarbeite, zu den inkompetentesten, mit denen ich je gearbeitet habe.
Ich habe nicht das Gefühl, dass sie ihr eigenes Fach verstehen oder sich adäquate Unterstützung, etwa durch Mentor:innen aus ihren Fachabteilungen, für die Ausführung ihrer Arbeit suchen.
Ich habe das Gefühl, dass eigene Befindlichkeiten im Vordergrund stehen, dabei möchte ich einfach nur meinen Job machen können.
Interessante Aufgaben
In meiner Wahrnehmung könnten interessante Aufgaben existieren, wenn die Führungsebene entsprechende Rahmenbedingungen und Ressourcen schaffen würde.
Ich empfinde, dass Versprechungen, dass sich etwas ändert, zuhauf gegeben, bisher aber nicht eingehalten wurden.
Gleichberechtigung
Ich empfinde keine Gleichberechtigung.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich meiner Wahrnehmung gibt es keine älteren Kolleg:innen.
Arbeitsbedingungen
In meiner Wahrnehmung herrschen hier die schlechtesten Arbeitsbedingungen, die ich je erlebt habe. Um mich nicht unnötig zu wiederholen, gehe ich nicht weiter darauf ein und verweise auf andere Bewertungen des AGs.
Ich habe das Gefühl, dass bei Ideen zur Verbesserung der Bedingungen
a) auf den „neuen" Markt verwiesen wird (kann man das noch so nennen, wenn man gestandene Mitbewerber und selbst schon einige Jahre am Markt ist?),
b) gesagt wird, dass „daran gearbeitet" werde, oder
c) in eine Rechtfertigungshaltung gewechselt wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Konnte kein Bewusstsein feststellen
Gehalt/Benefits
Gehalt ok. Benefits, das Öffiticket wird ausgeglichen. Gibt Obst und Kaffee.
Image
Dank des schönen Offices im Zentrum Wiens bekommt man einen positiven ersten Eindruck, der sich, zumindest bei mir, dann auch schnell verflüchtigt hat.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kein offizielles Weiterbildungsbudget und aufgrund der unprofessionellen Unternehmensführung auch keine relevanten Karrierechancen.