Ihr Unternehmen?

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Croma 
Pharma
Bewertung

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Eindruck: Alte Denkmuster, wenig Vertrauen – Verbesserungswünsche bleiben ungehört

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Croma Pharma in Leobendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einige Kolleg:innen sind bemüht, das Beste aus der Situation zu machen.
Technische Infrastruktur grundsätzlich vorhanden. Tolle Produkte wurden entwickelt, die jeden Cent wert sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskultur veraltet, teilweise toxisch.
Misstrauen gegenüber Home Office und Krankenstand.
Keine Offenheit für moderne Prozesse oder Digitalisierung.
Leistung wird nicht anerkannt, Verbesserungen nicht gewünscht.
HR zeigt wenig Interesse an den Erfahrungen der Mitarbeitenden.

Verbesserungsvorschläge

Home Office? Nur auf dem Papier!"
Vertraglich wurden großzügige 15 Tage Home Office pro Monat vereinbart – tatsächlich genehmigt wurden höchstens zwei. Warum? Der Vorgesetzte war fest überzeugt: Wer zu Hause arbeitet, liegt wahrscheinlich faul auf der Couch. Vertrauen? Fehlanzeige.

Misstrauen als Führungsstil.
Statt Unterstützung gab es unterschwellige Drohungen: Meine Leistung könnte angeblich den Job von 500 Menschen gefährden – eine absurde Behauptung, die eher Druck als Motivation erzeugte. Selbst krank wurde erwartet, dass man sich ins Büro schleppt, denn: Wer zu Hause bleibt, kann ja gar nicht wirklich krank sein, oder?

Stillstand statt Fortschritt.
Prozesse verbessern? Lieber nicht! Denn sobald man eine effizientere Lösung vorschlägt, fühlen sich langjährige Kollegen überfordert. Also wird doppelt gearbeitet, nur um bloß niemandem auf die Füße zu treten. Moderne ERP-Systeme wären vorhanden – aber wehe man erwähnt sie.

Führung wie aus dem letzten Jahrhundert.
Der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ wird hier noch als Qualitätsmerkmal verstanden – obwohl es eigentlich heißt: „Wir haben es nie besser gemacht.“ Der Führungsstil mancher Vorgesetzten grenzt an Mobbing – und wird stillschweigend akzeptiert, weil es eben Tradition hat.

Leistung ohne Anerkennung.
Wer wirklich etwas bewegt, wer Prozesse verbessert, wer Mehrwert schafft – darf sich nicht zu viel erwarten. Die Lorbeeren erntet der Chef. Sichtbarkeit für engagierte Mitarbeitende? Fehlanzeige.

HR – bitte zuhören!
Personalabteilungen sollten nicht nur Ressourcen verwalten, sondern auch Menschen ernst nehmen. Auch die Stimmen der „normalen Mitarbeitenden“ verdienen Gehör – nicht nur die der oberen Etagen. Denn jede Geschichte hat zwei Seiten.

Arbeitsatmosphäre

Misstrauen statt Vertrauen; Druck statt Motivation.

Leistung wird nicht gesehen – oder anderen zugeschrieben.
Engagierte Mitarbeitende, die wirklich etwas bewegen, werden selten gewürdigt. Stattdessen gehen gute Ideen und Erfolge oft direkt an die Führungsebene – ohne Dank oder Anerkennung.

Work-Life-Balance

Home Office – offiziell erlaubt, inoffiziell misstraut.
Vertraglich waren 15 Tage Home Office pro Monat vereinbart – genutzt habe ich im Schnitt nur zwei. Warum? Weil mein Vorgesetzter grundsätzlich davon ausging, dass im Home Office nicht gearbeitet wird. Vertrauen war kein Bestandteil der Führungskultur.

Umgang mit älteren Kollegen

Mann keine Prozesse verbessern weil die älteren Kollegen nicht mithalten können. Modernisierung? Nur solange sie niemand überfordert.
Versuche, Prozesse zu verbessern oder Digitalisierung voranzutreiben, liefen ins Leere. Oft hieß es: „Das überfordert die älteren Kollegen“ – also lieber ineffizient doppelt arbeiten, anstatt gemeinsam an besseren Lösungen zu arbeiten. ERP-Systeme wären vorhanden, aber deren Nutzung bleibt aus Rücksicht auf den Status quo aus.

Vorgesetztenverhalten

Kontrollorientiert, nicht zeitgemäß. Kaum Empathie.
Leichte Drohungen vom Vorgesetzten erhalten, dass das eigene Leistung den Job von 500 Menschen kosten kann. Führung wie in einer Zeitkapsel.
Einige Führungskräfte arbeiten nach dem Motto: „Wir machen das seit 20 Jahren so.“ Leider heißt das nicht, dass es auch gut ist. Der Umgangston war teils unangemessen und grenzte an Mobbing – das Ganze wurde jedoch stillschweigend hingenommen, weil „es eben schon immer so war“

Kommunikation

Email nicht weitergeleitet aber im Meeting immer Finger-pointing. Sehr viele Meetings über den selben Topic überdiskutiert und jeder macht es trotzdem so wie man es will.

Gehalt/Benefits

Gehalt war nicht schlecht aber kein echtes Interesse an individueller Entwicklung.

Gleichberechtigung

Junge oder neue Mitarbeitende stoßen auf Widerstand. Manche wurden doch gleicher behandelt.


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Kollegenzusammenhalt

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadia Hagenova, Head of Recruiting & Employer Branding
Nadia HagenovaHead of Recruiting & Employer Branding

Liebe ex-Kollegin, lieber ex-Kollege,
Vielen Dank für das offene Feedback und die anerkennenden Worte zu unserer technischen Infrastruktur und den Produkten. Es freut uns sehr, dass diese als wertvoll und zukunftsorientiert wahrgenommen werden.
Zu den angesprochenen Punkten möchten wir gerne Stellung nehmen:
Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Führungskultur. In den letzten vier Jahren haben wir bewusst viele junge Führungskräfte in verantwortungsvolle Positionen gebracht, um frische Impulse zu setzen und eine moderne Unternehmenskultur zu fördern. Sollte es in Einzelfällen zu negativen Erfahrungen gekommen sein, bedauern wir das sehr und sind jederzeit offen für ein vertrauliches Gespräch.
Die damalige Homeoffice Regelung war bewusst großzügig gestaltet. In der Vereinbarung war festgehalten, dass diese in Abstimmung mit der Führungskraft und abhängig von Arbeitspaketen, Teamzusammensetzung und Projektsituation genutzt werden können. Uns ist bewusst, dass dies manchmal Einschränkungen bedeutet, jedoch stehen die Sicherstellung der Zusammenarbeit und des Projekterfolgs im Vordergrund.
Unser Unternehmen ist extrem dynamisch, und wir investieren kontinuierlich in die Modernisierung von Prozessen sowie in Digitalisierungsprojekte. Solche Veränderungen benötigen Zeit und sorgfältige Umsetzung, aber wir arbeiten permanent daran, die Arbeitsabläufe effizienter und moderner zu gestalten.
Leistungsanerkennung ist uns ein zentrales Anliegen. Deshalb bieten wir ein etabliertes Performance-Management-System, regelmäßige Feedbackgespräche sowie zusätzliche Tools wie Prämien und interne Anerkennungsprogramme. Wir möchten sicherstellen, dass Leistung gesehen und wertgeschätzt wird.
HR steht in der Onboarding-Phase mit allen Mitarbeitenden eng in Austausch. Nach den ersten drei Monaten gibt es die Möglichkeit für offenes Feedback. Darüber hinaus stehen wir jederzeit für Gespräche zur Verfügung und bieten auch anonyme Feedback-Kanäle an. Wir legen großen Wert auf den Austausch mit unseren Mitarbeitenden und sind für Anregungen immer offen.
Wir möchten betonen, dass wir jegliche Form von Mobbing entschieden ablehnen.
Angesichts der Tatsache, dass mehr als 50 % unserer Belegschaft jünger als 39 Jahre ist, erleben wir ein hohes Maß an Aufgeschlossenheit gegenüber Modernisierung und Prozessverbesserungen.
Vielen Dank nochmals für die Rückmeldung – sie hilft uns, gemeinsam besser zu werden.
Mit lieben Grüßen aus Leobendorf Nadia Hagenova

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.