400 Jobs und mehr fallen fix weg - Kein Schönreden!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Permanenter Jobabbau. Nun fallen wieder 400 Stellen im Jahr 2026 weg. Das ist enorm viel. Und dabei wird man oft viel zu spät gewarnt davor.
Verbesserungsvorschläge
Ich glaube, dass hier die Herren Babyboomer, welche sich über viele Jahre lang hier im Erfolg gesuhlt haben, viel zu wenig vorausschauend agiert haben. Man hat viel zu reaktiv gearbeitet und gelebt. Heute tut man so, wie wenn das alles eine große Überraschung wäre.
Arbeitsatmosphäre
Es ist der Wahnsinn. Ein hin und her - ein auf und ab - und am Ende des Tages fallen nun 400 Jobs weg. Als interner kann ich sagen, dass damit wahrscheinlich noch nicht genug sein wird. Es wird ziemlich sicher weitergehen. Wie soll das funktonieren - in Tirol produzieren, die Energie ewig teuer, jeder Mitarbeiter will und brauchte beinahe 2500€ netto mind. bei den hohen Mieten und dann brechen noch Märkte weg. Ich glaube, der Standort kann und wir nur mehr als Entwicklungshub rentabel sein.
Image
Aufgrund der Streitigkeiten in der Familie sowie der vielen negativen Schlagzeilen, kann man den Betrieb wirklich nicht weiterempfehlen. Das Klima ist schon lange nicht mehr angenehm, es laufen viele Intrigen, jeder will sich nur noch besser darstellen, sodass es nicht von einem Abbau betroffen und ist und wie soll man sich da noch auf die Arbeit konzentrieren? Es leuchtet den Herren oben wohl nicht ein, dass dies eine enorme Belastung ist und dadurch kein Mensch eine normale Arbeitsleitung erbringen kann, weil man viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist.
Work-Life-Balance
Die WLB ist aufgrund der Tatsache dahin, da man nie weis, wie es weitergeht. Man nimmt das unweigerlich mit nach Hause. Das lässt einen alles nicht kalt. Es geht schließlich um die eigene Existenz.
Kollegenzusammenhalt
Gereizte Stimmung, Angst und Schuldzuweisungen. Mitarbeiter philosophieren ständig darüber, bei welcher Abteilung es sich lohnen würde diese zu streichen, nur um die eigene Abteilung und die eigene Existenz zu sichern. Bei diesem massiven Jobabbau ist natürlich klar, dass es zu Intrigen und einem harten Klima kommt.
Vorgesetztenverhalten
Ich sage es frei heraus: Es haben sich hier viele über Jahre saniert und es sich bei engstirnigem mindset gut gehen lassen. Diese Herrschaften haben heute noch einen ruhigen Sitz und werden jetzt wahrscheinlich noch mit netten Paketen in die Pension geschickt. Swarovski war einmal eine Kaderschmiede - ist es aber schon lange nicht mehr.
Arbeitsbedingungen
Finde ich wie gesagt wild, da Angst und Bange ständige Begleiter sind. Wirtschaftlich gesehen, kann sich der Standort über längere Zeit hinweg nicht mehr lohnen. Ich denke, das muss und sollte vielen klar sein. Man ist von über 6000 Mitarbeitern in Wattens nun auf knapp 2000 Beschäftigte geschrumpft. Klingelst?
Kommunikation
Klima der Angst. Ständig hat man Angst um seinen eigenen Job. Das ist alles andere als gesund. Es werden inoffizielle Listen geführt, jeder hat Angst seinen Job zu verlieren und der Abbau wird sicherlich nicht nur durch Pensionierungen und natürlich Fluktuation stattfinden.

