Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Deloitte Österreich erhält ein gemischtes Gesamtbild. Das Gehalt gilt als klarer Schwachpunkt: Viele Bewertungen beschreiben die Vergütung als unterdurchschnittlich, intransparent und im Verhältnis zur Arbeitsbelastung als nicht gerechtfertigt. Das Vorgesetztenverhalten fällt ebenfalls kritisch aus – Führungskräfte werden zwar fachlich oft als kompetent eingeschätzt, jedoch mangelt es vielen an sozialen Kompetenzen, Anerkennung und transparenter Kommunikation. Letztere wird auf Führungsebene als schwach und widersprüchlich erlebt, während der Austausch auf unterer Ebene besser bewertet wird. Die Work-Life-Balance ist stark saisonal geprägt: In Stoßzeiten berichten Mitarbeiter:innen von Abendarbeit, Wochenendschichten und eingeschränkten Urlaubsmöglichkeiten.
Positiver schneiden der Kollegenzusammenhalt sowie Karrie...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Deloitte Österreich wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während die Gesamtbewertung ausgeglichen ausfällt, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Ein wiederkehrendes Thema ist die starke Saisonalität: Besonders zwischen Januar und Juni berichten viele Nutzer:innen von intensiven Arbeitsphasen, eingeschränkten Urlaubsmöglichkeiten und langen Arbeitszeiten bis in den Abend oder das Wochenende hinein. Einige schildern, dass Urlaub in den Monaten November bis April kaum möglich sei und Wochenendarbeit erwartet werde.
Der Sommer wird hingegen als Ausgleich beschrieben, mit weniger Überstunden und mehr Flexibilität. Wenige Nutzer:innen erwähnen die Home-Office-Option als positiven Aspekt. Insgesamt zeichnet sich das Bild eines stark projektabhängigen Arbeitsalltags, in dem die Belastung je nach Jahreszeit erheblich schwankt und die Balance in den Hochphasen deutlich leidet.
Die Arbeitsatmosphäre bei Deloitte Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben sie als angenehm und dynamisch, wobei besonders das junge Team und der kollegiale Zusammenhalt auf niedrigeren Ebenen positiv hervorgehoben werden. Das Tiroler Team wird dabei als familiär und aktiv beschrieben.
Auf der anderen Seite berichten mehrere Nutzer:innen von einer belastenden Atmosphäre, die von hohem Druck, Stress und einem ausgeprägten Konkurrenzdenken geprägt ist. Kritisch angemerkt wird zudem, dass die Qualität der Atmosphäre stark von den jeweiligen Vorgesetzten abhängt – auf höheren Hierarchieebenen fällt die Bewertung deutlich schlechter aus. Die Stimmung im Team wird von manchen als gedrückt empfunden, was sich negativ auf die Mitarbeitermoral auswirkt.
Die Kommunikation bei Deloitte Österreich erhält von den Nutzer:innen eine gemischte Bewertung. Während einige die Offenheit auf unterer Ebene sowie die regelmäßige Weitergabe notwendiger Informationen positiv hervorheben, überwiegen kritische Stimmen zur Transparenz auf höheren Führungsebenen.
Besonders häufig bemängeln Nutzer:innen, dass Informationen nicht direkt, sondern über informelle Kanäle oder Dritte weitergegeben werden. Die Kommunikation des oberen Managements gilt trotz regelmäßiger All-Hands-Calls als schwach und wenig transparent. Hinzu kommt, dass widersprüchliche Aussagen das Vertrauen belasten und klare Orientierung darüber fehlt, wie Erfolg im Unternehmen erreicht werden kann. Nur wenige Nutzer:innen loben Bemühungen um eine einheitliche Kommunikation.
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei Deloitte Österreich fallen deutlich negativ aus. Viele Nutzer:innen beschreiben die Gehälter als unter dem Branchendurchschnitt, wobei besonders Einstiegspositionen kritisch bewertet werden. Einige Bewertungen bemängeln zudem fehlende Transparenz sowie uneinheitliche Vergütung bei gleichen Tätigkeiten. Das Verhältnis von Arbeitsbelastung zu Entlohnung wird ebenfalls als problematisch eingestuft. Mehrere Nutzer:innen sehen darin einen Grund für hohe Fluktuation. Die Sozialleistungen gelten als Standard, jedoch werden Essenszuschüsse als zu gering und fehlende Zusatzleistungen wie Fahrrad-Leasing kritisiert. Wenige Stimmen äußern sich positiver: Das Gehalt wird zwar als ausbaufähig beschrieben, jedoch insgesamt als akzeptabel bezeichnet, und die Möglichkeit, über dem Kollektivvertrag zu verhandeln, wird positiv erwähnt. Diese positiven Einschätzungen stehen klar in der Minderheit gegenüber der überwiegend kritischen Mehrheit.
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