Für Kunden ein guter Bäcker, als Arbeitgeber fragwürdig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Oberweidener mit 30% Mitarbeiterrabatt.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Personal oder alternativ verkürzte Öffnungszeiten der Filiale und vor allem der Küche. Auf Beschwerden des Personals hören, regelmäßige Mitarbeitergespräche! Mehr Gehalt.
Arbeitsatmosphäre
Servieren, verkaufen, kochen, Foodora, Geschirrspüler, Ware aufbacken, schon zu zweit ist das sehr stressig. Alleine fast unmöglich, aber man muss es trotzdem hinbekommen. Resultat: Man wird von lange wartenden Kunden angemotzt, kann Qualitätsstandards nicht einhalten und ist nach der Schicht nur noch kaputt.
Image
Von außen betrachtet hat das Unternehmen ein gutes Image. Viele Produkte werden auch von Mitarbeitern gerne gekauft. Die Führungsebene bzw. Gebietsleiter haben intern eher keinen so guten Ruf.
Work-Life-Balance
Kollegen haben regelmäßig gearbeitet obwohl sie krank waren, keine Stimme mehr hatten, Husten, Migräne,..fast jeder hat massig Überstunden und viele viele Wochen an nicht eingelösten Urlaubstagen. Wenn man in den Urlaub geht fühlt man sich schon schlecht weil man weiß es wird keine Vertretung kommen und die Kollegen müssen neue Überstunden anhäufen. Man arbeitet oft Sonntags oder Feiertags.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Abends wurden täglich Tag Waren im Wert von 100€-400€ "zur Zentrale zurückgeschickt", dort weggeschmissen. Es wird gemunkelt das Too-Good-to-Go Sackerl möchte man(n) nicht weil es den Eindruck vermitteln würde, wir würden Ware verkaufen die nicht mehr frisch wäre und Leute dann bis zum Abend warten würden um einzukaufen. Lol. Sonstige Alternativen wie z.B. die Tafel werden auch nicht genutzt.
Kollegenzusammenhalt
Bei uns war es meist gut.
Vorgesetztenverhalten
Unter den Kollegen also auch mit dem Filialleiter war jeder freundlich, kein von oben herab reden, es wurde drauf geachtet auf Dienstplan-Wünsche einzugehen, andere Vorgesetzte waren leider oft nur am meckern, haben nicht richtig zugehört obwohl man ihnen schon den Kern des Problems zeigte, Lösungen wollten sie scheinbar nicht finden
Arbeitsbedingungen
Keine gescheite Klimaanlage, man arbeitet teils bei 30 Grad. Es wird oft gearbeitet obwohl man krank ist, die Belastung ist hoch, es gibt viele offensichtliche Probleme die - vielleicht aus Geldgründen - nicht gelöst werden.
Kommunikation
Chaos. Ich hatte oft das Gefühl es wird mir nicht zugehört, die Probleme bleiben.
Gehalt/Benefits
ca. 12€/h. Sonntags und Feiertagszuschläge gibt es.