Renn so lage du noch kannst
Gut am Arbeitgeber finde ich
Durch die Arbeit bei euch ich, was für ein System hinter diesen „guten Zwecken“ steht. Und ich dieses niemals mehr in irgendeiner Weise unterstützen werde. (Die Vorurteile, dass bei den Spendenorganisationen nur sehr wenig ankommt unterschreibe ich direkt)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Noch so unglaublich viel mehr, was ich hier leider nicht schrieben kann da diese Bewertungen, nehme ich an, vom System gelöscht wurden.
Verbesserungsvorschläge
Neue Mitarbeiter professionell und mit Verständnis durch dir ersten Tage zu begleiten, es ist ein emotional sehr belastender Job, anstatt sie psychisch fertig zu machen.
Arbeitsatmosphäre
Als Einsteiger in der ersten Woche wird man so unter Druck gesetzt nicht mit den anderen Neuen über Schwierigkeiten zu reden und krampfhaft eine positive Stimmung im Team zu haben. Die schon länger dabei sind verwenden Informationen die sie von dir haben gegen dich, um gezielter den Druck zu erhöhen.
Work-Life-Balance
Vorgegebene Arbeitszeit im Einsatzgebiet 12:30 Uhr bis 20:30 inklusive Pause. Mit Fahrzeit 11:30-21:30. Hinzu kommt verpfligtende Teambesprechung vor und nach dem Einsatz je 30min. All in all hat man nur beim Schlafen wirklich Feierabend und muss ansonsten für jeglicher Arbeitsbezogenen Situationen zu Verfügung stehen. Z.B. Teammeeting 22:15 Uhr nach dem gemeinsamen Abendessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ältere Mitarbeiter haben frühs vor der Arbeit schon Shots getrunken und Abends wurde hemmungslos geraucht, gekifft, getrunken und über die Spender abgelästert.
Kollegenzusammenhalt
Die Teamleiter und -assistentien kontrollieren neue Mitarbeiter 24/7. Sich mit anderen neuen Mitarbeitern auszutauschen wird stark kritisiert, da man sich ja nicht „gegenseitig negativ beeinflussen“ darf.
Vorgesetztenverhalten
Sehr freundlich bis zu dem Punkt wenn man kündigen möchte. Meine Teamleiterin ist sehr persönlich beleidigend geworden während sie mir gesagt hat das man mit ihr vernünftig reden und ich wegen meiner Kündigung unprofessionell bin und sie findet ich sei „menschlich das Allerletzte“.
Arbeitsbedingungen
10 Stunden (inklusive Fahrzeit) darauf angewiesen bei fremden auf Toilette gehen zu dürfen. Man muss bei Wind und Wetter unterwegs sein. Körperliche und psychische Grenzen neuer Mitarbeiter werden systematisch übergangen.
Kommunikation
Von den Teamleitern sehr aufgesetzt freundlich. In Gesprächen die auf die Arbeit bezogen sind, werden die neuen Mitarbeiter mit ähnlichen Gesprächsstrategien manipuliert wie den Menschen an den Haustüren.
Gehalt/Benefits
58€ Netto für „7 Stunden“. Aber hey, es gibt ja Prämien, wenn du es schaffst mehr als 4 Menschen pro Tag aufzuschreiben. Muss jeder selbst wissen ob es ihm Wert ist für 58€/Tag unter diesen Arbeitsbedingungen zu Leben.
Interessante Aufgaben
An jeder Tür das gleiche einstudierte Gespräch geführt.