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Die 
Fitmacher 
GmbH
Bewertung

Aus Fit im Schritt zum Höllenritt

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen, das Konzept und die Philosophie, die hinter die Fitmacher steckt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

den CEO & CO-Founder sowie COO (aufgrund persönlicher Erfahrungen mit meinem Umgang) sowie fehlende Benefits wie Kantine, Firmenparkplatz oder Home Office, die in einem ‚High-End’ Arbeitsumfeld normalerweise nicht fehlen sollten.

Verbesserungsvorschläge

Diesen Vorschlag möchte ich ungern bekunden, aber ohne den CEO & Co-Founder würde dieses Start-Up weit effizienter laufen.

Arbeitsatmosphäre

Manchmal war die Stimmung etwas sehr angespannt.

Image

Top Konzept, aber der CEO & Co-Founder fährt das ganze Projekt gegen die Wand.

Work-Life-Balance

Durch unstruktierte Abläufe und diskrete Aufgabenstellungen kamen Überstunden, worüber sich der Arbeitgeber selber beschwerte.

Karriere/Weiterbildung

Größter Benefit: Berufserfahrung

Gehalt/Benefits

Es wurden keine Überstunden ausbezahlt und zugleich wurde man kritisiert, wenn man länger bleiben musste.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein Thema.

Kollegenzusammenhalt

Junge und motivierte Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen

boomer respect each other I guess…

Vorgesetztenverhalten

Die letzten zwei Tage vor der Kündigung waren jenseits von Gute und Böse. Der CEO & Co-Founder kam mit herabwürdigenden Aussagen, wo man nicht mehr von konstruktiver Kritik spricht. Gottlos!

Arbeitsbedingungen

Die Klima im Sommer ließ zu wünschen übrig und für den Firmenparkplatz in der Tiefgarage musste man monatlich auch zahlen.

Kommunikation

Teilweise entstanden Missverständnisse und Aufgaben wurden nicht immer konkret gestellt.

Gleichberechtigung

Kein Thema!

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenbereiche/Zuständigkeiten waren top! An der Arbeit ist es am Ende nicht gescheitert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bernadette VierlingerCOO

Lieber ehemaliger Kollege,

zunächst freut uns, dass du deine Kolleginnen und Kollegen, unser Konzept und unsere Philosophie sowie deine Aufgabenbereiche positiv erlebt hast. Umso mehr überraschen uns einige andere Punkte deiner Bewertung.

Dein Verbesserungsvorschlag, dieFITMACHER würden ohne unseren CEO und Founder effizienter funktionieren, ist für uns nur schwer nachvollziehbar. Kritik an Führung ist selbstverständlich legitim. Gleichzeitig ist unser CEO einer der Eigentümer, Gründer und eine wesentliche treibende Kraft hinter der Entwicklung von dieFITMACHER. Ohne seinen unternehmerischen Einsatz, seine Ideen und auch seine Bereitschaft, Verantwortung und Risiko zu übernehmen, würde es das Unternehmen in dieser Form nicht geben.

Auch dass du mich als COO aufgrund deiner persönlichen Erfahrungen ausdrücklich negativ bewertest, überrascht mich. Gerade in der letzten Phase deiner Beschäftigung haben wir uns nahezu täglich abgestimmt. Dabei ging es insbesondere darum, gemeinsam Struktur in deine Aufgaben und Prioritäten zu bringen und dich dabei zu unterstützen, diese gut zu bewältigen. Aus meiner Sicht habe ich viel Zeit in diesen persönlichen Austausch und in konkrete Unterstützung investiert. Dass du unsere Zusammenarbeit rückblickend so anders wahrnimmst, nehme ich zur Kenntnis.

Zu einer fairen Betrachtung der Zusammenarbeit gehört aus unserer Sicht allerdings auch, dass es während deiner Beschäftigung Rückmeldungen von Kolleginnen und Kollegen zu Situationen gab, in denen dein Verhalten als unangemessen wahrgenommen wurde. Auch im Kontakt mit Kundinnen und Kunden wurden uns Situationen rückgemeldet, bei denen Grenzen aus unserer Sicht nicht ausreichend gewahrt wurden. Solche Rückmeldungen müssen und werden wir als Arbeitgeber ernst nehmen.

Ebenso gab es Situationen, in denen du das berufliche Umfeld von dieFITMACHER genutzt hast, um ohne vorherige Abstimmung eine eigene Marke bzw. eigene Projekte zu bewerben und entsprechende Werbemittel zu verteilen. Persönliche Projekte unserer Mitarbeitenden sind grundsätzlich deren Sache. Wir erwarten allerdings, dass klar zwischen privaten bzw. eigenen geschäftlichen Interessen und dem beruflichen Umfeld bei dieFITMACHER getrennt wird. Wenn wir hier Grenzen setzen, ist das aus unserer Sicht keine Frage des Führungsstils, sondern Teil unserer Verantwortung als Arbeitgeber.

Einige weitere Aussagen möchten wir sachlich richtigstellen. Bei einem Unternehmen mit gut 30 Mitarbeitenden gibt es keine eigene Kantine, das ist sehr schwer umsetzbar. Dennoch arbeiten wir aber gerade an einer gesunden Mittagsverpflegung, also auch hier entwickeln wir uns weiter. Einen Mobilitätsbenefit bieten wir hingegen sehr wohl schon jetzt: Wir übernehmen wahlweise einen Firmenparkplatz in der Linzer Innenstadt oder ein Klimaticket. Welche Variante gewünscht wird, klären wir bereits im Zuge der Einstellung.

Auch unsere Haltung zum Homeoffice kommunizieren wir offen im Bewerbungsprozess. In unserer derzeitigen Aufbau- und Wachstumsphase setzen wir bewusst auf persönlichen Austausch und Zusammenarbeit vor Ort. Wer sich für eine Position bei uns entscheidet, kennt diese Rahmenbedingung daher von Beginn an. Auch unsere Eigentümer sind nahezu täglich vor Ort.

Die Darstellung zum Thema Überstunden entspricht so nicht unserer Wahrnehmung. Es wurde nicht kritisiert, wenn aufgrund einer tatsächlichen Notwendigkeit länger gearbeitet wurde. Es wurde vielmehr mehrfach darauf hingewiesen, dass das vorhandene Arbeitspensum grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Arbeitszeit bewältigbar sein sollte und darüber hinausgehende Überstunden vorab abzustimmen sind. Auch das gehört für uns zu einer klaren und professionellen Arbeitsorganisation.

Dass die Stimmung manchmal angespannt war, möchten wir gar nicht bestreiten. Wir sind ein eigentümergeführtes Unternehmen in einer intensiven Entwicklungsphase. Wo Menschen eng zusammenarbeiten, Verantwortung tragen und unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, gibt es neben sehr guten Tagen auch herausfordernde Situationen.

Unser Team besteht zudem keineswegs ausschließlich aus jungen Mitarbeitenden, sondern ist hinsichtlich Alter, Erfahrung und beruflichem Hintergrund sehr vielfältig zusammengesetzt.

Schwer nachvollziehbar sind für uns Bewertungen wie „Gleichberechtigung – kein Thema“ oder „Umwelt-/Sozialbewusstsein – kein Thema“, wenn gleichzeitig Sterne abgezogen werden, ohne konkrete Kritikpunkte zu nennen. Aussagen wie unser CEO würde das Unternehmen „gegen die Wand fahren“ empfinden wir ebenfalls nicht als konstruktive Kritik, sondern als persönliche Bewertung.

Wir behaupten nicht, dass bei dieFITMACHER alles perfekt läuft. Auch wir machen Fehler, reflektieren Entscheidungen und entwickeln unsere Strukturen und unsere Führung laufend weiter. Kritik darf und soll Platz haben. Zu einer fairen Bewertung einer Zusammenarbeit gehört für uns allerdings auch, die eigene Rolle und unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen.

Besonders schade finden wir eine derart einseitige Darstellung gegenüber den vielen Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag mit großem Engagement daran arbeiten, dieFITMACHER gemeinsam weiterzuentwickeln.

Trotz unserer unterschiedlichen Sichtweisen wünschen wir dir für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

Bernadette

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.