NWO Escape Game... als Dienstgeber - minus Sterne gibt es leider nicht!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man lernt definitiv, unter Druck zu funktionieren – Multitasking, Krisenmanagement und Improvisation werden hier täglich trainiert. Außerdem wird man sehr vielseitig einsetzbar: Heute Bauarbeiter, morgen Entertainer, übermorgen Reinigungskraft – wer braucht schon klare Rollen? Der Teamzusammenhalt ist stark – wahrscheinlich, weil man sich nur mit Humor und gegenseitiger Unterstützung über Wasser halten kann. Und wenn man Glück hat, gibt’s sogar mal Pizza. Wer’s hart mag, wird hier glücklich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Mitarbeitenden ist respektlos und oft herablassend. Kritik wird nicht angenommen, sondern führt zu Nachteilen. Arbeitsrechtliche Vorschriften werden regelmäßig ignoriert – Überstunden, unbezahlte Arbeit und ständige Erreichbarkeit sind selbstverständlich. Kommunikation ist chaotisch, Entscheidungen sind willkürlich, und Führung findet kaum statt. Wer nicht alles mitmacht, wird schnell ersetzt. Es fehlt an Struktur, Respekt und Wertschätzung. Die psychische und physische Belastung ist dauerhaft hoch, und die hohe Fluktuation spricht für sich.
Verbesserungsvorschläge
-Geschäftsführung austauschen
-Professionelles Management einsetzen
-Faire Bezahlung und pünktliche Löhne
-Klare Arbeitszeiten, keine ständige Erreichbarkeit
-Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften
-Arbeitssicherheit ernst nehmen
-Gleichbehandlung und Respekt im Umgang
-Klare Kommunikation, keine Willkür
-Struktur, Transparenz und echte Mitarbeiterführung
!!Aufhören, neue Leute zu verheizen – und stattdessen gute Leute halten!!
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team war gut. Wir Kollegen haben gut zusammengehalten. Ohne sie wäre ich wohl nicht so lange geblieben. Von den Chefs und der Geschäftsführung kam aber oft wenig Respekt. Man fühlte sich wie eine Nummer. Kritik war nicht erwünscht, und wer etwas hinterfragt hat, wurde oft ersetzt. Die Arbeit war psychisch und körperlich sehr anstrengend.
Kommunikation
Es wurde viel über WhatsApp kommuniziert, oft unklar und schwer verständlich. Viele Infos kamen spät oder gar nicht. Man musste sich oft Kritik anhören – auch den Frust von Chefs oder am meisten von Kunden. Eine klare und faire Kommunikation hat gefehlt.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige was gut funktioniert hat.
Work-Life-Balance
Freizeit gab es kaum. Man sollte immer erreichbar sein, auch an freien Tagen. Wer nicht sofort reagiert, bekam Ärger oder wurde gekündigt. Die Arbeitszeiten können schon mal spontan und oft auf 12 Stunden kommen pro Tag. Manchmal schafft man dann auch über 60 Stunden in der Woche. Weil es einfach nie genug Mitarbeiter gegeben hat. Erholung war somit schwer möglich.
Vorgesetztenverhalten
Wenns hier möglich wäre würde ich an der Sternenanzahl ins Minus gehen!
Führung findet hier kaum statt – dafür viel Kontrolle, Druck und Überheblichkeit. (Micromanagement!!!) Auf persönliche Anliegen wird keine Rücksicht genommen. Ungleichbehandlung ist Alltag. Teilweise werden Mitarbeitende bevorzugt, weil sie sich gut mit der Führung stellen – unabhängig von Leistung. Viele Entscheidungen wirken willkürlich oder privat motiviert.
Interessante Aufgaben
Wer hier arbeitet, wird zur Allzweckkraft gemacht: putzen, bauen, verkaufen, entertainen – egal, ob man dafür qualifiziert ist oder nicht. Oft fehlen Schutzmaßnahmen, z. B. bei Chemikalien oder Glaswolle. Die Aufgaben sind körperlich und mental belastend, oft gefährlich, und man wird damit allein gelassen.
Gleichberechtigung
Wer alles mitmacht und keine Fragen stellt, wird bevorzugt. Wer auf gesetzliche Rechte hinweist oder sich weigert, Unrecht mitzutragen, wird schnell ersetzt. Gleichbehandlung gibt es nicht – persönlicher Draht zur Chefetage zählt mehr als Kompetenz.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es nicht - alters Durchschnitt 16- max. 30
Arbeitsbedingungen
Unzumutbar. Im Sommer sitzt man in stickigen Räumen ohne funktionierende Klimaanlage oder Fenster. (Man kann ja die Tür öffnen) Bei Umbauten wird man ohne Schutzkleidung zum Bauarbeiter gemacht – egal, ob man sich mit Glaswolle, Chemikalien oder schwerem Gerät auskennt. Unfälle sollen nicht als Arbeitsunfälle gemeldet werden. Überstunden und Feiertagseinsätze sind selbstverständlich, Pausen eher freiwillig ("man kann ja gehen - wann denn? wenn man zu wenig Mitarbeiter ist und durchgehend für die Kunden da sein soll) Für all das gibt’s oft nicht mal korrektes Gehalt. Sicherheit, Gesundheit und Fairness? Fehlanzeige.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Gesundheitsschutz spielen keine Rolle. Müll wird nicht getrennt. Belastende Stoffe wie Epoxidharz oder Feinstaub werden ohne Schutzmaßnahmen verwendet. Auch bei Kunden wird wenig Wert auf Ehrlichkeit oder Nachhaltigkeit gelegt – Hauptsache, es bringt kurzfristig Geld.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt kommt oft verspätet und stimmt nicht immer. Nachfragen sind mühsam und nervenaufreibend. Lohnzettel gibt es nur auf wiederholte Anfrage, manchmal erst nach Monaten. Sozialleistungen? Praktisch keine – außer einer Pizza oder einem Escape-Spiel, wenn man still bleibt. Für Feiertagsarbeit bis spät in die Nacht gibt es selten Ausgleich.
Image
Außen hui, innen pfui. Der schöne Schein nach außen täuscht. Intern herrscht Chaos, Druck und Ausbeutung. Das Unternehmen lebt von ständigem Austausch der Belegschaft – nicht von echter Mitarbeiterbindung.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden. Es gibt keine Schulungen, keine Entwicklung, keine Perspektive. Wer aufsteigt, tut das meist nicht wegen Leistung, sondern wegen persönlicher Nähe zur Geschäftsführung.