Sehr bedingt empfehlenswert. Wer die berufliche Erfüllung sucht, ist falsch
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt: Marktgerecht und angemessen für die Branche.
Benefits: Ausgezeichnete Kantine mit sehr gutem Verpflegungsangebot, Betriebsrat
Urlaub und Zeitausgleich lassen sich in der Regel problemlos nehmen, solange die eigene Leistung und die Ergebnisse stimmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bei Engel prägt eine sehr konservative Unternehmenskultur den Arbeitsalltag. Während das Unternehmen nach außen als moderner, internationaler Maschinenbauer auftritt, erleben viele Beschäftigte intern ein stark von Hierarchie und Kontrolle geprägtes Umfeld.
In vielen Abteilungen dominiert der Eindruck, dass der Führungsebene das grundlegende Vertrauen in die eigene Belegschaft fehlt. Entscheidungen und Prozesse sind stark von Kennzahlen, Kontrolle und Überwachung getrieben, anstatt Eigenverantwortung zu fördern.
Verbesserungsvorschläge
Fokus aufs Wesentliche: Weniger Konzernallüren, Bürokratie und Pseudo-Rollen – mehr Konzentration auf das eigentliche Geschäft.
Meeting-Inflatation stoppen: Deutliche Reduzierung von Terminen und Abstimmungsrunden zugunsten von operativem Arbeiten.
Sinnlose Komplexität abbauen: Stoppt das ständige Erfinden neuer Sonderfunktionen (Key Account Manager etc.) und schafft lieber wieder einfache, klare Entscheidungswege.
Tool-Manias beenden: Die unzähligen Steuerungstools bringen keinen Mehrwert, sondern binden nur unnötig Arbeitszeit und erzeugen Scheingenauigkeit.
Arbeitsatmosphäre
Im Zweifel wird den Mitarbeitern misstraut, sei es Home Office Themen, Abwesenheit vom PC...
Work-Life-Balance
Freitag Kernzeit bis max. 12:30 verkürzen, flexibler wegen Homeoffice mehr wie 4 Tage im Monat Gleitzeit von zum Beispiel schon 06:00
Vorgesetztenverhalten
Es wird von oben herab entschieden, nicht auf Augenhöhe agiert und der Mitarbeiter wird auch nicht auf Augenhöhe gesehen.
Führungskräfte werden primär nach persönlichem Eindruck, Vitamin B und Sympathie ausgewählt – fachliche und methodische Kompetenzen rücken dabei oft in den Hintergrund.
Kommunikation
Es ist leider normal, dass relevante Informationen welche den eigenen Bereich betreffen, man von anderen Mitarbeiter, sei es Flurfunk oder Wissen mitbekommt und nicht vom eigenen Vorgesetzten.
