Potenzial ja, Organisation nein
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn war die Arbeitsatmosphäre bei ePac sehr positiv. In den letzten Monaten hat sich diese jedoch leider spürbar ins Negative verändert. Gründe dafür sind unter anderem zahlreiche Entlassungen, die teilweise schwer nachvollziehbar und in manchen Fällen kaum akzeptabel waren, sowie Kündigungen unzufriedener Mitarbeiter.
Der konstante Personalmangel – sowohl in der Produktion als auch im Büro – erschwert den Arbeitsalltag erheblich. Interne Prozesse verzögern sich, was wiederum zu Kritik von Kundenseite führt. Hinzu kommt die fehlende Struktur und Organisation, die den Arbeitstag zusätzlich belastet und wenig motivierend wirken.
Ideen zur Optimierung des Arbeitsablaufs gibt es zwar viele, doch werden diese selten berücksichtigt. Mitarbeitende haben kaum Mitspracherecht bei internen Prozessen, obwohl gerade deren Vorschläge den Ablauf deutlich vereinfachen könnten.
Kommunikation
Leere Versprechen gegenüber Mitarbeitern oder Kunden sind leider keine Seltenheit. Ohne schriftliche Bestätigung ist man schnell auf verlorenem Posten, und selbst dann ist nicht sicher, dass Vereinbarungen eingehalten werden.
Es mangelt sowohl an interner Kommunikation als auch an der Kommunikation mit Kunden, was deutlich zeigt, dass es an klarer Organisation fehlt. Wie kann es sein, dass Kunden erst am Tag der Lieferung oder sogar nach dem vereinbarten Termin erfahren, dass ihre Ware verspätet ankommt? Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch peinlich für das Unternehmen.
Auch bei Entlassungen fehlt jegliche Transparenz. Kunden bemängeln zu Recht die Häufigkeit dieser Vorfälle, ohne dass sie informiert werden. Ein kurzes Rundmail würde bereits helfen. Stattdessen werden Mitarbeitende unmittelbar nach der Entlassung von allen Systemen ausgeschlossen, ohne dass es eine offizielle Mitteilung der Führungskraft gibt.
Besonders widersprüchlich ist zudem der Umgang mit Budgets. Ständig wird betont, wie wichtig es sei zu sparen, doch an sinnvollen Systemen wie Monday oder 3CX, die die Arbeit erheblich erleichtern würden, wird gekürzt.
Kollegenzusammenhalt
Wie in jedem Unternehmen gibt es einzelne Mitarbeiter, die sich wenig kollegial verhalten
Besonders auffällig ist der Umgang mit dem UK-Team, das stark in Österreich aushilft (remote). Durch den häufigen Kontakt entsteht oft eine belastende Zusammenarbeit, die einem schnell die Freude an der Arbeit nimmt.
An manchen Kollegen, insbesondere im UK-Team, fehlt es an Bodenständigkeit. Das macht den Arbeitsalltag oft schwieriger und wirkt demotivierend.
Work-Life-Balance
Solange man seine Arbeit erledigt und während der Kernzeiten erreichbar ist, gibt es in der Regel keine Probleme
Eigenständiges Arbeiten wird ermöglicht
Vorgesetztenverhalten
Je nach Abteilung hat man entweder Glück oder die sprichwörtliche A-Karte gezogen. Besonders negativ fällt ein Vorgesetzter auf, der im Umgang mit Mitarbeitern sehr unprofessionell agiert. Häufige spöttische und sarkastische Kommentare gegenüber Kollegen sowie dem Standort in Österreich sind respektlos und schlichtweg eine Frechheit.
Interessante Aufgaben
Cold Calls
Erstellen von Angeboten
Bearbeiten von E-Mails
Probleme lösen
Beschwerden sich anhören
Sich über die mangelnde Organisation beschweren
und die Liste geht weiter.
Einem ist eher selten langweilig
Gleichberechtigung
Es wird jeder fair behandelt
Arbeitsbedingungen
Je nachdem, in welcher Abteilung man arbeitet, hat man entweder Glück oder Pech. Grundsätzlich sind die Arbeitsbedingungen jedoch nicht das Gelbe vom Ei. Leider wird nicht verstanden, dass die Bedingungen in Österreich anders sind als in UK. Arbeitnehmer in Österreich genießen einen starken gesetzlichen Schutz, der von den britischen Kollegen oft spöttisch betrachtet oder nicht ernst genommen wird.
Vor Ort gibt es keinen offiziellen Geschäftsführer mehr, der Ordnung schafft und die Mitarbeiter so behandelt, wie es das österreichische Arbeitsrecht vorsieht. Der frühere Geschäftsführer hat diesen Rückhalt noch geboten und stand den Mitarbeitern unterstützend zur Seite.
Stattdessen wird der Standort in Zams von Vorgesetzten aus England geführt, die sich nicht an das österreichische Arbeitsrecht anpassen möchten und wenig Interesse zeigen, sich darüber ausreichend zu informieren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Produktion wird teilweise viel Material verschwendet, was wenig Umweltbewusstsein erkennen lässt. Vor einigen Monaten wurden zudem zahlreiche Aufträge ausgelagert, was sich als wenig sinnvoll herausgestellt hat. Diese Entscheidung zeigt deutlich, dass die Strategien nicht ausreichend durchdacht sind. Lange Transportwege führten zu einem höheren CO₂-Ausstoß, zusätzliche Kosten für das Unternehmen und hatten somit wenig mit „Budgetdisziplin“ zu tun. Wieder einmal zeigt sich das fehlende Maß an Struktur und Organisation.
Gehalt/Benefits
Sind eher etwas geiziger mit dem Gehalt. Verstehen leider nicht, dass wir in AT weitaus mehr an Steuern zahlen, als die Kollegen in der UK.