Großes Potenzial – leider an der Führung gescheitert
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, gute Kolleginnen und Kollegen sowie ein sicherer Arbeitsplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eine ausgeprägte Kontrollkultur, unzureichend besetzte Führungspositionen, schlechte Kommunikation und ein Management, das die Stimmung unter den Mitarbeitenden aus meiner Sicht zu wenig wahrnimmt oder gar ignoriert.
Verbesserungsvorschläge
Die Auswahl von Führungskräften sollte konsequent nach fachlicher Qualifikation, sozialer Kompetenz und Führungsstärke erfolgen. Während meiner Zeit im Unternehmen hatte ich häufig den Eindruck, dass persönliche Interessen oder Beziehungen bei der Besetzung von Führungspositionen stärker berücksichtigt wurden als die tatsächliche Eignung. Dies führte aus meiner Sicht zu einer Reihe ungeeigneter Führungsentscheidungen und hatte spürbare Auswirkungen auf das Arbeitsklima.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Jahren massiv verschlechtert. Die Motivation im Team war auf einem Tiefpunkt und viele Mitarbeitende wirkten frustriert. Wertschätzung wurde kaum gelebt, stattdessen herrschte eine Kultur der Kontrolle.
Image
Das Unternehmen präsentiert sich nach außen deutlich besser, als ich es intern erlebt habe. Zwischen Außenwirkung und tatsächlicher Unternehmenskultur bestand für mich eine große Diskrepanz.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice waren positiv. Ohne diese Möglichkeiten wäre die Belastung deutlich höher gewesen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wurde viel Wert auf ein positives Bild gelegt. Intern hätte ich mir jedoch deutlich mehr Augenmerk auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden gewünscht.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig. Gute Leistungen wurden nicht immer entsprechend gefördert.
Kollegenzusammenhalt
Kommunikation fand überwiegend von oben nach unten statt. Feedback der Mitarbeitenden wurde aus meiner Sicht kaum ernst genommen. Probleme wurden zwar angesprochen, führten aber selten zu Veränderungen.
Vorgesetztenverhalten
Der größte Kritikpunkt. Es herrschte ein ausgeprägter Kontrollzwang, selbst bei Routineaufgaben. Viele Tätigkeiten wurden delegiert, obwohl sie von der Führungskraft selbst schneller erledigt worden wären. Eigenverantwortung wurde dadurch eher behindert als gefördert. Der Umgangston wirkte häufig herablassend und wenig wertschätzend.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung und die Rahmenbedingungen waren in Ordnung. Organisatorisch gab es jedoch viele ineffiziente Prozesse, die den Arbeitsalltag unnötig erschwerten.
Kommunikation
Kommunikation fand überwiegend von oben nach unten statt. Feedback der Mitarbeitenden wurde aus meiner Sicht kaum ernst genommen. Probleme wurden zwar angesprochen, führten aber selten zu Veränderungen.
Gehalt/Benefits
Die Benefits waren akzeptabel. Das Gehalt und die Entwicklungsmöglichkeiten konnten die Probleme im Arbeitsalltag jedoch nicht ausgleichen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich. Leider wurde vieles durch unnötige Abstimmungen, Mikromanagement und ineffiziente Abläufe erschwert.
