Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.10.2026
EY (Ernst & Young) Österreich erhält ein gemischtes Gesamtbild. Als renommierte Big-4-Gesellschaft genießt das Unternehmen einen starken Ruf, der Karrierechancen und Lebenslaufwert steigert – jedoch empfinden mehrere Mitarbeiter:innen die interne Realität als weniger professionell, als es nach außen wirkt. Die Arbeitsbedingungen gelten als modern und gut ausgestattet, mit flexiblen Homeoffice-Möglichkeiten. Der Kollegenzusammenhalt fällt je nach Team sehr unterschiedlich aus: Viele loben ein unterstützendes Miteinander, während andere ein konkurrenzgeprägtes Umfeld beschreiben.
Die Arbeitsatmosphäre und Kommunikation zählen zu den kritischsten Punkten. Vorgesetzte wirken auf viele Mitarbeiter:innen schwer erreichbar, Entscheidungen zu Beförderungen und Bewertungen mangeln an Transparenz, und Mehrleistung bleibt häu...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei EY Österreich wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zur Arbeitsbelastung: Überstunden gelten laut einigen Bewertungen eher als Regel denn als Ausnahme, und kurzfristige Zusatzaufgaben entwickeln sich schnell zu stillschweigenden Erwartungen. Dauerhafter Stress und gedankliche Beschäftigung mit der Arbeit nach Feierabend sind ebenfalls Kritikpunkte.
Auf der anderen Seite heben einige Nutzer:innen flexible Arbeitsmodelle positiv hervor. Homeoffice, Remotearbeit, Workation-Optionen und genehmigte Sabbaticals werden als Ausgleich genannt. Für eine Beratung empfinden manche die durchschnittlichen Arbeitszeiten als angenehm, wenngleich dies stark projektabhängig ist. Einige Bewertungen merken an, dass die Erfahrungen – wie in einer Big-4-Gesellschaft zu erwarten – stark von den eigenen Erwartungen abhängen.
Die Arbeitsatmosphäre bei EY Österreich wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Besonders im Bereich Teamdynamik und Unternehmenskultur gehen die Meinungen auseinander: Während einige Bewertungen ein kollegiales, respektvolles Miteinander mit gegenseitiger Unterstützung und offenem Wissensaustausch hervorheben, beschreiben andere ein distanziertes Arbeitsklima, in dem der hohe Homeoffice-Anteil den persönlichen Austausch hemmt und besondere Leistungen kaum Anerkennung finden.
Darüber hinaus äußern einige Nutzer:innen deutliche Kritik an der allgemeinen Arbeitskultur. Fehlende Wertschätzung, hoher Druck sowie ein wenig einladendes Umfeld für neue Mitarbeiter:innen werden dabei genannt. Einzelne Erfahrungen berichten zudem von Günstlingswirtschaft und grenzüberschreitendem Verhalten, das von Vorgesetzten nicht ausreichend adressiert wurde. Diese negativen Stimmen prägen das Gesamtbild der Kategorie merklich.
Die Kommunikation bei EY Österreich wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Während einige regelmäßige Teammeetings und transparente Kommunikationswege innerhalb des Teams positiv hervorheben, hängt die Qualität der Kommunikation stark vom jeweiligen Team ab.
Kritischer fällt das Bild auf Führungsebene aus: Vorgesetzte sind laut einigen Bewertungen schwer erreichbar, und relevante Informationen zu Personalentscheidungen oder Beurteilungen werden selten verständlich vermittelt. Anerkennung von Mehrleistung fehlt, Beförderungen verlaufen intransparent, und Erwartungen werden wenig klar kommuniziert. Feedback von Führungskräften erfolgt manchen Erfahrungen zufolge nur im Problemfall. Die nach außen kommunizierten Werte wie Wertschätzung und Teamgeist spiegeln sich im Arbeitsalltag nicht immer wider.
Der Kollegenzusammenhalt bei EY Österreich wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden gegenseitige Unterstützung, offener Wissensaustausch und gemeinsame Problemlösungen. Einige beschreiben den Teamgeist als sehr gut und schätzen die motivierten, jungen Kolleg:innen – manche Arbeitsbeziehungen entwickelten sich sogar zu privaten Freundschaften.
Allerdings hängt die Qualität des Zusammenhalts laut einigen Bewertungen stark vom jeweiligen Team ab. Während manche Teams eng zusammenarbeiten, empfanden andere Kolleg:innen ihr Umfeld als isoliert oder von Eigeninteressen geprägt. Wenige Nutzer:innen berichten von fehlendem Teamwork und zurückgehaltenem Wissen. Diese Einschätzungen stehen im Widerspruch zur überwiegend positiven Wahrnehmung, spiegeln jedoch die teamabhängige Dynamik wider, die sich durch viele Bewertungen zieht.
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