Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.7.2026
EY (Ernst & Young) Österreich erhält von Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Die Work-Life-Balance polarisiert stark: Überstunden gelten vielen als Norm, Deadlines werden als unrealistisch empfunden, und Budgetdruck belastet den Alltag. Gleichzeitig schätzen andere die Flexibilität durch Gleitzeitmodelle, Home-Office und Workation-Optionen. Ähnlich gespalten äußern sich Bewertungen zur Arbeitsatmosphäre – während einige Teams als kollegial, unterstützend und wertschätzend beschrieben werden, berichten andere von Kälte, Druck und mangelnder Anerkennung. Der Kollegenzusammenhalt wird star-basiert positiv bewertet, in den Texten jedoch ambivalenter eingeschätzt: Einige erleben echten Teamgeist, andere beschreiben Konkurrenzdenken und fehlenden Wissenstransfer.
Das Vorgesetztenverhalten fällt schriftlich negat...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei EY Österreich wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Am stärksten prägt das Thema Projektbelastung die Einschätzungen: Viele berichten von regelmäßig stressreichen Phasen, Überstunden als Normalzustand, unrealistischen Deadlines und hohem Verfügbarkeitsdruck. Einige empfinden die Belastung durch anspruchsvolle Projekte als erheblichen Einschnitt in das Privatleben, während kurzfristige Zusatzaufgaben die Erwartungen weiter steigern.
Beim Thema Arbeitszeitflexibilität zeigt sich ein ausgewogeneres Bild. Flextime, Homeoffice, Workation und Sabbaticals werden positiv hervorgehoben, und wenige Nutzer:innen beschreiben die Balance im Consulting-Vergleich als akzeptabel. Jedoch merken einige an, dass vertragliche Gleitzeitregelungen in der Praxis nicht immer eingehalten werden. Die Work-Life-Balance hängt letztlich stark vom jeweiligen Projekt ab.
Der Kollegenzusammenhalt bei EY Österreich wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben den Teamgeist als stark, berichten von gegenseitiger Unterstützung, offenem Wissensaustausch und motivierten Kolleg:innen. Einige heben hervor, dass aus der Zusammenarbeit sogar dauerhafte private Freundschaften entstanden sind.
Allerdings zeigen sich auch kritische Stimmen: Ein Teil der Bewertungen beschreibt den Zusammenhalt als stark teamabhängig, wobei manche Teams eher isoliert wirken. Wenige Nutzer:innen berichten von ausgeprägtem Konkurrenzdenken, fehlendem Wissenstransfer seitens Vorgesetzter sowie Konflikten, die nicht direkt angesprochen, sondern über Dritte ausgetragen wurden. Der Gesamteindruck bleibt dennoch positiv, da die Mehrzahl der Erfahrungen auf ein kollegiales und unterstützendes Miteinander hinweist.
Die Arbeitsatmosphäre bei EY Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite beschreiben einige Kolleg:innen ein kollegiales, respektvolles Miteinander mit gegenseitiger Unterstützung, offener Kommunikation und einer Wohlfühlatmosphäre. Junge, dynamische Teams sowie regelmäßige After-Work-Events tragen laut einigen Bewertungen zu einem angenehmen Arbeitsklima bei, wobei die Teamatmosphäre stark projektabhängig zu sein scheint.
Dem gegenüber stehen kritische Stimmen, die von hohem Stress, konstantem Budgetdruck und einem distanzierten Arbeitsklima berichten. Einige Nutzer:innen empfinden die Atmosphäre als kalt und wenig wertschätzend, was sie teilweise auf den hohen Home-Office-Anteil und fehlenden persönlichen Austausch zurückführen. Außerdem berichten wenige Bewertungen von herablassendem Verhalten gegenüber Neueinsteiger:innen sowie von Bevorzugungen und manipulativem Verhalten trotz offiziell kommunizierter Unternehmenswerte.
Die Kommunikation bei EY Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch äußern sie sich zur Transparenz im Arbeitsalltag: Beurteilungen und Beförderungen werden laut einigen Bewertungen oft spät und intransparent kommuniziert, Erwartungen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter:innen bleiben häufig unklar, und Feedback erfolge meist nur bei Problemen. Darüber hinaus berichten einige Nutzer:innen von mangelnder Offenheit seitens des Managements sowie von Gesprächen hinter dem Rücken der Belegschaft. Auch auf organisatorischer Ebene empfinden manche die Kommunikation als kaum vorhanden, und einzelne Abteilungen sollen weitgehend isoliert voneinander agieren. Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die die interne Kommunikation loben und strukturiertes, respektvolles Feedback durch Vorgesetzte hervorheben. Updates und Angebote werden laut einigen Bewertungen regelmäßig kommuniziert, wobei mehr Informationen zur Unternehmensleistung gewünscht werden.
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