Ihr Unternehmen?

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eurofunk 
Kappacher 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Hör auf dein Herz!

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in St. Johann im Pongau gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

An der eigenen Nase packen
Sehr konfrontierende Selbstreflektion
Respekt, Wertschätzung, Dankbarkeit und Anerkennung insbesondere den Frauen gegenüber walten lassen.
Menschlichkeit und Herzlichkeit wieder an erste Stelle setzen.

Arbeitsatmosphäre

Meiner Wahrnehmung nach sind Lob und Dank (insbesondere von den Führungskräften und Vorgesetzten) selten zu hören. Man "funktioniert", wird als Frau "zum besseren, harten und emotionslosen Mann" und Menschlichkeit hat wenig Platz.
Unter Kollegen ist die Arbeitsatmosphäre gut. Kollegen unterstützen sich gegenseitig, sehen die Arbeit, die man leistet und man zieht meist gemeinsam an einem Strang.

Image

Aus meiner Wahrnehmung stimmt die Außenwirkung des Images immer weniger mit dem Empfinden der Mitarbeiter:innen überein.

Work-Life-Balance

Die Work-Life Balance passt gut.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Seminare und Trainings zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung. Meines Wissens nach gibt es keine definierten Kriterien für einen Aufstieg oder sind maximal intransparent. Meiner Wahrnehmung nach erfolgen viele Aufstiege über Vitamin B.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden grundsätzlich pünktlich bezahlt, entsprechen jedoch oftmals nicht den Leistungen und der Verantwortung der Mitarbeiter:innen. Die Gehaltsverhandlungen entsprechen mehr einem Bitten und Betteln als einer Verhandlung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Punkten wie Photovoltaik, Mülltrennung oder auch E-Autos ist das Umweltbewusstsein vorhanden. Auf der anderen Seite wird jedoch auch viel unnötiger Müll durch z. B. Verpackungen des Gourmet-Essens produziert.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich im Großen und Ganzen als sehr gut empfunden. Man muss die "richtigen" Leute jedoch wissen und kennen. Auf der anderen Seite schieben sich Abteilungen auch gerne gegenseitig die Verantwortung zu, wodurch ein Vakuum entsteht und dadurch oftmals nichts vorangeht.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Umgang mit älteren und lang gedienten Mitarbeitern habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Langjährige Mitarbeiter wurden geehrt. Eine langjährige Mitarbeiterin hingegen wurde wenige Jahre vor der Pension gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht waren meine Ziele immer realistisch und fair. Entscheidungen hingegen waren für mich selten nachvollziehbar und ich hatten an vielen Stellen das Gefühl, dass über die Köpfe von Mitarbeiter:innen hinweg entschieden wurde.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind gut.

Kommunikation

Die Informationslage (Dokumentation) als Grundlage für selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten ist an vielen Stellen dürftig und unzureichend. Der Informationsfluss zwischen den Abteilungen ist an vielen Stellen noch ausbaufähig (Silos). Ohne entsprechende Netzwerk unter den Kollegen erhält man Informationen sehr spät oder gar nicht.

Gleichberechtigung

Ich musste die Erfahrung machen, dass ich als Frau trotz meiner überdurchschnittlichen Kompetenzen, Fähigkeiten und persönlichen Stärken keine wirklichen Aufstiegschancen hatte. Mir wurde mündlich immer viel in Aussicht gestellt, aber wenn die Möglichkeit dazu bestand, wurde nichts davon in die Tat umgesetzt. Ich hatte in drei Jahren nicht das Gefühl, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Ich war die fleißige Arbeiterbiene und den Ruhm/die Lorbeere n haben sich andere eingeheimst. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Frauen bewusst klein gehalten und nicht gleichermaßen gefördert werden, wie Kollegen.
Auch bei Benefits wie bspw. Firmenwagen ist ein starkes Gefälle zw. den Geschlechtern erkennbar.

Interessante Aufgaben

Man hat nicht nur Einfluss auf die Ausgestaltung seiner Aufgaben, sondern ist oftmals sogar dazu gezwungen, proaktiv Einfluss auf die Ausgestaltung seines Tätigkeitsfeldes zu nehmen. Die Arbeitsbelastung ist meiner Erfahrung nach nicht gerecht aufgeteilt. Wenn man seine Arbeitsbelastung nicht aktiv selbst mitsteuert und kontinuierlich eine Überlast aufzeigt, wird der Berg sehr schnell sehr groß.

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Arbeitgeber-Kommentar

Birgit Machatschek, Personalleiterin
Birgit MachatschekPersonalleiterin

Liebe/r eurofunker*in,

danke für deine Rückmeldung.

Wir sehen, dass hier offenbar Enttäuschung und Ärger entstanden sind. Auch wenn wir einzelne Darstellungen auf dieser Plattform nicht im Detail kommentieren können, nehmen wir solche Rückmeldungen nicht leichtfertig zur Kenntnis.
Kritik hilft uns dann am meisten, wenn daraus ein Dialog entsteht. Eine öffentliche Bewertung kann auf Themen hinweisen, ersetzt aber kein Gespräch, in dem wir verstehen können, was konkret passiert ist, wo Erwartungen auseinandergegangen sind und was wir daraus lernen sollten.

Deshalb laden wir aktuelle und ehemalige Mitarbeitende ausdrücklich ein, den direkten Austausch mit uns zu suchen. Es kann sein, dass in der Vergangenheit nicht alles perfekt gelaufen ist. Umso wichtiger ist es, konkrete Erfahrungen dort zu besprechen, wo daraus Verbesserung entstehen kann.
Untergriffige oder verletzende Formulierungen helfen dabei nicht. Klare, konkrete Kritik hingegen schon.

Wer bereit ist, Erfahrungen mit uns zu teilen, kann sich gerne direkt an die Geschäftsführung, die Führungskraft, das Compliance-Team oder die HR-Abteilung wenden. Wir behandeln solche Rückmeldungen vertraulich und prüfen sie ernsthaft.

Unser Ziel ist nicht, Kritik wegzuerklären. Unser Ziel ist, aus berechtigter Kritik konkrete Verbesserungen abzuleiten.

Beste Grüße
Deine Geschäftsführung

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