Richtig guter Arbeitgeber mit starkem Teamgeist, fairen Bedingungen und spannenden Projekten - langjähriger Miarbeiter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein starkes Team, moderne Arbeitsweise, flexible Arbeitszeiten und viel Vertrauen in die Mitarbeitenden. Leistung wird gesehen und anerkannt, gleichzeitig bleibt der menschliche Aspekt nicht auf der Strecke.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise fehlende Transparenz bei Karrierepfaden und Entwicklungszielen. Insgesamt aber nichts Gravierendes.
Verbesserungsvorschläge
Klarere Definition von Karriere‑ und Entwicklungspfaden würde zusätzliche Orientierung schaffen. Inhaltlich aber Jammern auf hohem Niveau.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und geprägt von Respekt, Vertrauen und einem lockeren, aber professionellen Umgang miteinander. Man hilft sich gegenseitig, Probleme werden offen angesprochen und gemeinsam gelöst. Kein unnötiger Druck, so wie man's sich's halt wünscht.
Kommunikation
Der Informationsfluss ist generell – auch zwischen den Abteilungen – sehr ausgeprägt. Wir werden über alles, was sich irgendwie tut, informiert, normalerweise auch früh genug. Die Kommunikationswege sind dank moderner Tools sehr kurz. Wenn einmal Informationen fehlen, handelt es sich meist nur um Kleinigkeiten, die aufgrund eines fehlenden Prozesses nicht explizit kommuniziert werden.
Kollegenzusammenhalt
Ehrlich: 10/10.
Nur feine Leute, keine „Un..gustl“, wie man so schön sagt. Der eher niedrige Altersdurchschnitt trägt sicher auch seinen Teil dazu bei. Natürlich kann man sich nie mit 100 % aller Menschen perfekt verstehen – irgendwen gibt es immer, mit dem man nicht ganz auf einer Wellenlänge ist. Aktuell könnte ich aber wirklich keinen Namen nennen.
Work-Life-Balance
Da wir durchgehend ausreichend Arbeit haben – was in der aktuellen Wirtschaftslage keineswegs selbstverständlich ist – wird man natürlich gut eingespannt.
Es wird aber keinesfalls vorgeschrieben, z. B. jede Woche eine gewisse Anzahl an Überstunden zu machen. Jeder kann sich seine Zeit selbst einteilen, was sehr viel wert ist. Dementsprechend kann die Work-Life-Balance je nach eigener Einstellung besser oder schlechter ausfallen.
Ist man jung und motiviert, soll man auch arbeiten können. Urlaub kann jederzeit konsumiert werden, wenn er benötigt wird. Auf Familien wird ebenfalls sehr große Rücksicht genommen, und das Ganze ist äußerst unkompliziert.
Vorgesetztenverhalten
Es werden in der Regel realistische und nachvollziehbare Ziele gesetzt. Falls das einmal nicht so ist, wird Feedback direkt und gerne angenommen. Niemand ist perfekt und kann alles wissen. Menschlichkeit steht hier klar im Vordergrund und ist bei den Vorgesetzten definitiv gegeben.
Interessante Aufgaben
Die Projekte, an denen über das Jahr hinweg gearbeitet wird, sind wirklich megacool und interessant. Nie eintönig, immer neue Herausforderungen – genau das macht die Arbeit letztlich so spannend.
Gleichberechtigung
Definitiv 50/50 bzw. gut aufgeteilt.. Es gibt mehrere Frauen in Vorgesetztenpositionen. Ob das Gehalt exakt gleich ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Umgang mit älteren Kollegen
Obwohl das Team insgesamt eher jung ist, werden selbstverständlich auch ältere, passende Kolleginnen und Kollegen eingestellt. Jung und Alt können und sollen voneinander lernen. Mitarbeitende, die schon länger im Unternehmen sind, werden entsprechend gefördert und wertgeschätzt – was im Jahr 2026 leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Arbeitsbedingungen
Als modernes IT-Unternehmen sind Equipment und Ausstattung natürlich auf einem sehr hohen Niveau. Das Gebäude ist grundsätzlich auch ein Smart Home.
Es gäbe zwar noch ein paar Dinge, die man verbessern oder weiter automatisieren könnte, aber das fällt eher in die Kategorie „Luxus“ und ist keineswegs essenziell.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
E‑Mobilität wird großgeschrieben. Außerdem wird – wenn möglich – darauf geachtet, Artikel regional einzukaufen.
Eine konkrete, klar definierte Richtlinie in diesem Bereich gibt es ansonsten jedoch nicht. Ist für mich persönlich aber nicht relevant.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter entsprechen den Vorstellungen eines IT‑Mitarbeiters. Geschenkt bekommt man jedoch nichts – Leistung ist definitiv erforderlich. Wer gute Arbeit leistet, wird aber auch entsprechend entlohnt.
Früher gab es – wie leider oft üblich – spürbare Gehaltsunterschiede zwischen dem ländlichen Raum (Mühlviertel) und dem urbanen Umfeld (Linz). Das kann man heute jedoch nicht mehr sagen: Mit der aktuellen Geschäftsführung hat sich diese Thematik klar verändert und angeglichen.
In den letzten neun Jahren, seitdem ich im Unternehmen bin, wurde zudem kein einziges Gehalt auch nur einen Tag zu spät ausbezahlt.
Image
Das Image des Unternehmens entspricht der Realität im Arbeitsalltag. Nach außen wird ein moderner, verlässlicher IT‑Arbeitgeber präsentiert, und genau so fühlt es sich intern auch an. Mitarbeiter reden gerne positiv über die Firma – nicht aus Pflicht, sondern aus Überzeugung oder weil's halt wirklich so ist.
Karriere/Weiterbildung
Karriereperspektiven sind im Unternehmen zwar nicht unendlich, aber definitiv vorhanden. Klare Kriterien für einen Aufstieg sind allerdings nicht transparent definiert, was in kleineren Unternehmen eher üblich ist als in großen – das könnte als kleines Manko gesehen werden.
Für Weiterbildungen gibt es ausreichend Kontingent, diese müssen jedoch größtenteils selbst initiiert werden.
