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Faber 
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3 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach außen hui, innen pfui

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegialität bzw. Freundschaft unter dem Großteil der Mitarbeiter, Gleitzeit, extrem spannende Branche, tolle Marken mit viel Potential und Spaßfaktor

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

impulsive, spontane Ideen, für die Ressourcen verschwendet werden,
stark verwurzelte veraltete Hierarchiestrukturen und Personen, die sich Respekt allein anhand ihrer Position erwarten, statt ihn anhand ihrer menschlichen und beruflichen Leistungen zu verdienen.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsleitung sollte sich mehr für die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter interessieren und generell mehr Interesse am Geschehen und Prozessen im Unternehmen zeigen. Ein Mitarbeiterfest, bei dem sich alle gut mit einander unterhalten, ist kein Indikator für die allgemeine Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Weiters ist strikte Einhaltung vereinbarter Regeln ein Muss! Workshops sind komplette Fehlinvestitionen, wenn das gelernte und vereinbarte gleich am nächsten Arbeitstag wieder über Bord geworfen und zu alten Mustern zurückgekehrt wird. Und das fängt bei der Geschäftsleitung an!

Arbeitsatmosphäre

Die Firma (und vor allem die Führung) lebt in einer Scheinwelt, in der wir eine glückliche Familie sind. Doch statt sich tatsächlich mit den Mitgliedern dieser Familie zu beschäftigen und individuell auf Fähigkeiten, Talente und Bedürfnisse einzugehen, werden teure Seminare und Workshops gebucht, die zwar zum Schein suggerieren, dass etwas für die Verbesserung der Arbeitsatmosphäre und der Effizienz getan wird - aber tatsächlich nur viel Geld kosten und nichts zur Lösung des eigentlichen Problems beitragen. Denn die Geschäftsleitung interessiert sich nicht wirklich für die Menschen - hauptsache das wirtschaftliche Ergebnis stimmt.

Image

Nach außen hin ist Faber ein Familienunternehmen, das prestigereiche Zweiradmarken vertritt. Was intern passiert, steht auf einem anderen Blatt.

Work-Life-Balance

Durch Gleitzeit sind Arbeitszeiten sowohl für Frühaufsteher als auch Spätzünder möglich. Die Homeoffice Option wird leider kritisch gesehen und nur als "notwendiges Übel" praktiziert, was schade ist.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind limitiert. Weiterbildung wird nur bewilligt, wenn sie unmittelbar zum erlernen eines neuen Tätigkeitsfeldes dient. Persönliche Weiterentwicklung hat sehr niedrige bis keine Priorität.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist durchschnittlich/marktüblich, Sozialleistungen quasi nicht vorhanden. Sachbezüge wie zB Dienstwägen werden willkürlich verteilt, wie es sich der einzelne ausverhandelt. Es gibt keine Regelung, dass alle Abteilungsleiter ein Dienstauto bekommen - oder nur alle Mitarbeiter, die eins zum Ausüben ihrer Tätigkeit benötigen. Wie man es sich bei der Geschäftsleitung gerichtet hat, so bekommt man es. Ist man beim Verhandeln nicht so gewift, schaut man durch die Finger.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kaum vorhanden. Es werden nach wie vor täglich Tonnen an Papierausdrucken produziert, die nicht notwendig wären. Zumindest wurde die elektronische Freigabe von Rechnungen vor Kurzem eingeführt.

Kollegenzusammenhalt

Trotz der miserablen Führungsriege, ist der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern großartig (bis auf wenige Ausnahmen). Das basiert aber auf dem freundschaftlichen Verhältnis, das die Mitarbeiter unter einander pflegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es sind hier schon einige Mitarbeiter in Pension gegangen, die als Lehrling oder jung angefangen haben. Älteren Mitarbeiter werden geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten Personen in Führungspositionen mangelt es schwerst an Führungskompetenz. Man wird als Mitarbeiter von oben herab behandelt, Vorschläge werden nicht angehört / nicht ernst genommen bzw es wird über Köpfe hinweg entschieden, ohne die Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung miteinzubeziehen. Das häufigste Argument ist "weil ichs so sage!" oder "wer die Rechnung zahlt, entscheidet" - was reine Machtdemonstration ist.

Arbeitsbedingungen

Es wird viel Geld in neue Möblierung und Umbaumaßnahmen investiert statt in moderne IT-Lösungen, um Homeoffice in Zeiten von Corona reibungslos abwickeln zu können. Statt dessen werden nur noch mehr Arbeitsplätze im Großraumbüro geschaffen, um noch mehr Mitarbeiter unterzubringen.

Kommunikation

Den wenigsten Mitarbeitern ist klar, was deren Kollegen eigentlich den ganzen Tag machen, wo ihre Zuständigkeiten liegen. Oftmals wandert man mit einem Anliegen von Kollege zu Kollege und keiner fühlt sich zuständig. Prozesse sind unnötig kompliziert bzw unverständlich aber "wir haben das immer schon so gemacht" oder "ich will das so!" müssen als Antwort oft ausreichen.
Dann wird eine Überarbeitung der Prozesse (wieder bei einer externen Consultingfirma) beauftragt, aber der einzelne Mitarbeiter wird dabei gar nicht zu einen Aufgaben und dem Workflow befragt - womit das gesamte Innovationsprojekt zum Scheitern verurteilt ist. Aber hauptsache, man hat ja ein Projekt um viel Geld umgesetzt, um belegen zu können, dass was getan wurde.
Der Kommunikationsfluss ist ebenfalls katastrophal, Informationen versickern, statt weitergegeben zu werden und man muss sich sein Wissen mühevoll individuell zusammensuchen.

Gleichberechtigung

Es gibt vereinzelt männliche Mitarbeiter, die von ihren chauvinistischen Ansichten nicht abzubringen sind und Frauen nicht als gleichwertig sehen (und es nur bestmöglich tarnen, damit sie nicht dafür gerügt werden). Allerdings sind sie zum Glück die Ausnahme und insgesamt ist Gleichberechtigung im Unternehmen allseits präsent.

Interessante Aufgaben

Es gäbe jede Menge interessanter Aufgaben und es gibt jede Menge Potential unter den Mitarbeitern - leider wird dieses nicht gefördert sondern Mitarbeitern werden oft Aufgaben zugewiesen, weil die Führung sich das so vorstellt - ohne Rücksprache mit dem Mitarbeiter, ob er damit einverstanden ist oder es seinen beruflichen Entwicklungswünschen entspricht.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Tolle Mitarbeiter und Kollegen aber trotz Familienbetrieb wenig bis kein Interesse an den Mitarbeitern.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

viele langjährige Mitarbeiter, Identifikation mit den Produkten, Traditionsbetrieb

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzung verbesserungswürdig, es wird nicht auf Verbesserungsvorschläge und Engagement der Mitarbeiter gehört, sondern lieber externen Beratern ohne Umsetzungskompetenz vertraut, wenig Verständnis für Familien und Kinder

Verbesserungsvorschläge

weniger ankünden dafür aber umsetzen, mehr Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber, Sichtbarkeit der Betriebsleitung verbessern


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Veränderungen wird erwünscht aber es wird gearbeitet wie es war

3,3
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Vorgesetztenverhalten

Wenig Interesse gegenüber der Abläufe und an den Angestellten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 3 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Faber Group durchschnittlich mit 2,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Handel (3,4 Punkte).
  • Ausgehend von 3 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Kollegenzusammenhalt und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 3 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Faber Group als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.