Wenn ihr mehrere Jobzusagen habt, entscheidet euch lieber für die andere Firma und nicht für FelixTools.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeiter sind alle freundlich, daran gibt es nichts auszusetzen. Man fühlt sich auch grundsätzlich wohl, vor allem wenn man selbst auf die Leute zugeht, etwas unternimmt und aktiv mit ihnen im Raum kommuniziert. Allerdings sollte ein gutes Arbeitsumfeld nicht nur davon abhängen, wie sehr man sich selbst darum bemüht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider werden die Mitarbeiter hier sehr häufig gewechselt, und eine ordentliche Einschulung findet kaum statt. Selbst wenn man sich Mühe gibt, motiviert ist und gute Arbeit leistet, bekommt man keinerlei Rückmeldung oder Wertschätzung.
Stattdessen wird man kurz vor Ende des Probemonats gekündigt, mit der Begründung, dass man lieber Studierende einstellen möchte. Das wirft natürlich die Frage auf, warum man überhaupt eingestellt wird, wenn von Anfang an andere Vorstellungen bestehen.
Ich kann euch den Arbeitgeber leider nicht empfehlen. Am Anfang wird man noch einigermaßen gut behandelt, doch danach ändert sich alles. Meiner Erfahrung nach weiß der Arbeitgeber selbst nicht genau, welche Mitarbeiter er sucht und welches Personal er tatsächlich benötigt. Die mangelnde Kommunikation und fehlende Planung machen das Ganze zusätzlich enttäuschend.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht sollte sich die Geschäftsführung einmal bewusst einen Tag Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, welches Personal tatsächlich benötigt wird und wo man sich selbst verbessern kann. Es kann nicht sein, dass man Menschen eine Chance gibt, sie arbeiten lässt und nach knapp einem Monat wieder kündigt, ohne ihnen vorher konstruktives Feedback oder Verbesserungsvorschläge zu geben.
Es gäbe meiner Meinung nach viele Möglichkeiten, die Arbeitsbedingungen und den Umgang mit den Mitarbeitern zu verbessern. Das Problem ist jedoch, dass sich viele Mitarbeiter nicht trauen, ihre Meinung offen zu äußern, weil sie Angst haben, gekündigt zu werden. Wenn man sieht, wie viele Mitarbeiter kommen und wieder gehen, ist diese Sorge durchaus nachvollziehbar. Allein im Jahr 2026 waren es meiner Einschätzung nach bereits etwa 10 bis 15 Mitarbeiter.
Langfristig sollte man sich deshalb fragen, warum so viele Mitarbeiter das Unternehmen wieder verlassen und was man verändern kann, damit sich gute Mitarbeiter langfristig wohlfühlen und gerne dort arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Man hat teilweise das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Bereits zu Beginn wird einem deutlich mitgeteilt, dass die private Nutzung des Internets nicht erlaubt ist. Dadurch entsteht schnell eine gewisse Unsicherheit, sodass man selbst bei einer kurzen privaten Google-Suche im Hinterkopf die Angst hat, dabei erwischt zu werden.
Das wirkt sich natürlich auf die Arbeitsatmosphäre aus. Insgesamt fühlt man sich dadurch weniger frei und steht gewissermaßen unter ständigem Druck. Die Arbeitsatmosphäre ist daher meiner persönlichen Erfahrung nach eher angespannt als wirklich angenehm.
Gehalt/Benefits
Man kann sich nicht beschweren, wenn man frisch aus der Schule kommt
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen selbst sind wirklich entspannt und freundlich. Wenn man mit ihnen kommuniziert, merkt man, dass ein angenehmer und lockerer Umgang grundsätzlich möglich ist. Das ist definitiv ein positiver Aspekt.
Trotzdem hat man immer wieder eine gewisse Hemmung, sich mit den Kollegen auch einmal persönlich zu unterhalten, beispielsweise zu fragen, wie es ihnen geht oder was sie am Wochenende gemacht haben. Eigentlich sind das ganz normale Gespräche, die zu einem guten Arbeitsklima dazugehören sollten.
Wie bereits erwähnt, ist die allgemeine Atmosphäre jedoch häufig angespannt. Dadurch überlegt man sich teilweise zweimal, was man sagt und worüber man spricht. Das ist schade, denn gerade ein offener und ungezwungener Umgang miteinander würde wesentlich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.