Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.8.2026
Die Fachhochschule Technikum Wien erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt hervor: Die Zusammenarbeit im Team gilt als unkompliziert und hilfsbereit, und die Tätigkeiten in Lehre, Forschung und Projekten werden als abwechslungsreich erlebt. Die Work-Life-Balance punktet mit flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und einer familienfreundlichen Kultur. Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden und werden aktiv gefördert, wobei die Kriterien für Karrierefortschritte nicht immer transparent kommuniziert werden.
Kritischer sehen die Bewertungen Gehalt und Kommunikation. Das Gehalt liegt nach Meinung vieler Mitarbeiter:innen unter dem Marktniveau, Gehaltserhöhungen fallen gering aus, und fehlende Lohntransparenz führt ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zur Vergütung und zu den Sozialleistungen der Fachhochschule Technikum Wien fallen negativ aus. Kritisiert werden vor allem mangelnde Gehaltstransparenz, die zu deutlichen Gehaltsunterschieden führt, sowie unzureichende und seltene Gehaltserhöhungen. Neu eingestellte Mitarbeiter:innen warten demnach lange auf Anpassungen, und Mehrarbeit bleibt häufig unentgeltlich. Einige Nutzer:innen empfinden die Gehälter im Vergleich zu anderen Universitäten als zu niedrig und bezeichnen Verhandlungen als wenig zielführend.
Differenzierter fällt das Bild bei erfahrenen Mitarbeiter:innen aus: Einige Bewertungen beschreiben die Vergütung auf Senior-Level als wettbewerbsfähig, und Junior-Gehälter sollen sich zuletzt verbessert haben. Positiv hervorgehoben werden zudem Zusatzleistungen wie das Klimaticket, ein Jobticket sowie Essenszuschüsse. Im Vergleich zur Privatwirtschaft bleibt das Gesamtpaket jedoch aus Sicht vieler Nutzer:innen hinter den Erwartungen zurück.
Die Arbeitsatmosphäre an der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele heben den starken Kolleg:innenzusammenhalt, eine flache Hierarchie und ein kollegiales, respektvolles Miteinander hervor, das konstruktives Arbeiten ermöglicht. Die offene Kommunikation auf gleicher Ebene wird dabei positiv erwähnt.
Auf der anderen Seite äußern einige Nutzer:innen Kritik: Innerhalb von Teilteams sei die Stimmung zwar gut, gesamtbetrieblich jedoch verbesserungswürdig. Bemängelt werden mangelnde Wertschätzung für administrative Mitarbeiter:innen sowie intransparente Gehaltserhöhungen. Zudem beschreiben wenige Nutzer:innen das Verhältnis zu Vorgesetzten als von Misstrauen geprägt, verbunden mit nicht eingehaltenen Versprechen und fehlender Leistungsanerkennung. Die Gesamtbewertung der Arbeitsatmosphäre fällt damit ausgeglichen aus – positiven Erfahrungen im kollegialen Umfeld stehen Vorbehalte gegenüber der Führungsebene gegenüber.
Die Work-Life-Balance bei der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit von Homeoffice-Tagen sowie eine familienfreundliche Gestaltung des Arbeitsalltags werden dabei besonders hervorgehoben.
Einige Nutzer:innen betonen, dass die gebotene Freiheit und Selbstverantwortung vor allem dann gut funktionieren, wenn man in der Lage ist, eigene Grenzen zu setzen und die eigene Leistung aufrechtzuerhalten. Das Thema Selbstausbeutung werde dabei zunehmend bewusst angegangen. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt ausgeglichen aus, während die schriftlichen Bewertungen ein positiveres Bild zeichnen.
Das Vorgesetztenverhalten an der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige heben hervor, dass die Führung auf höchster Ebene sowie in einzelnen Fachbereichen sehr gut ist, respektvoll agiert und eine positive Atmosphäre schafft. Gleichzeitig betonen diese Stimmen, dass die Qualität der Führung je nach Organisationseinheit oder Fakultät stark variiert.
Auf der anderen Seite kritisieren wenige Nutzer:innen das mittlere Management als veraltet und wenig zugänglich für Anliegen. Vereinzelt wird bemängelt, dass flache Hierarchien nicht konsequent gelebt werden und Entscheidungen von oben diktiert werden, ohne die Mitarbeiter:innen einzubeziehen. Die direkte Führungsebene hingegen gilt mehrheitlich als engagiert und kollegial, wenn auch gelegentlich konservativ geprägt.
Findest du das hilfreich?

