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Soziales 
Wien 
(FSW)
Bewertung

Mehrfachbewertung

Belastendes Arbeitsumfeld trotz verantwortungsvoller Aufgaben

2,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Fonds Soziales Wien (FSW) in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit ist inhaltlich interessant und unterstützt durch gute Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie flexible Arbeitsmodelle. Besonders überzeugend ist die Möglichkeit, an einem sozialen Auftrag mitzuwirken und einen echten Beitrag zu leisten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Belastend sind unkollegiales Verhalten, problematisches Vorgesetztenverhalten inklusive Gaslighting sowie ein intransparentes Gehaltssystem. Schwache Kommunikation, unklare Verantwortlichkeiten und mangelnde Ordnung in gemeinsamen Bereichen beeinträchtigen das Arbeitsumfeld.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen könnte deutlich gewinnen, wenn Führungskultur, Teamzusammenhalt und Kommunikation gestärkt würden. Unkollegiales Verhalten, mangelnde Wertschätzung und ein intransparentes Gehaltssystem belasten das Arbeitsumfeld. Werden diese Bereiche verbessert, ließe sich die Arbeitszufriedenheit spürbar steigern – die sinnvollen Aufgaben und guten Weiterbildungsmöglichkeiten bieten dafür eine solide Grundlage.

Arbeitsatmosphäre

Positiv wirkt sich aus, dass die Tätigkeit selbst bedeutsam ist und der soziale Auftrag des Arbeitgebers vielen Mitarbeitenden Motivation gibt. Gleichzeitig wird das Arbeitsumfeld durch einzelne Mitarbeitende belastet, deren stark narzisstisches Auftreten die Zusammenarbeit erschwert und zu Spannungen im Team führen kann. Dadurch schwankt das Arbeitsklima spürbar und ist nicht immer von einem wertschätzenden und konstruktiven Miteinander geprägt.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist ausbaufähig. Die Abteilung Unternehmenskommunikation erfüllt ihre Aufgabe nur eingeschränkt, und das neu eingeführte Intranet erweist sich in der Praxis als wenig benutzerfreundlich und eher hinderlich beim Auffinden von Informationen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Allerdings wird unkollegiales Verhalten einzelner Mitarbeitender von Führungskräften teilweise zu wenig thematisiert oder aufgegriffen, was das Miteinander erheblich belastet.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird vom Arbeitgeber stark betont und aktiv beworben. Flexible Rahmenbedingungen sind grundsätzlich vorhanden. Allerdings ist eine gute Work-Life-Balance allein kein Ersatz für eine wertschätzende Unternehmenskultur und gute Führung. Gerade im Bereich Führungskompetenz besteht aus meiner Sicht noch Entwicklungspotenzial.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten einiger Führungskräfte ist problematisch. Gaslighting ist an der Tagesordnung, wodurch Mitarbeitende systematisch in ihren Wahrnehmungen und Anliegen untergraben werden. Beschwerden bleiben wirkungslos, weshalb sich Betroffene beruflich neu orientieren müssen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind inhaltlich interessant und sinnvoll. Gerade die Möglichkeit, einen spürbaren Beitrag zu leisten und an einer gesellschaftlich relevanten Tätigkeit mitzuwirken, ist der zentrale Grund, warum viele Mitarbeitende dem Arbeitgeber treu bleiben.

Gleichberechtigung

Eine echte Gleichberechtigung im Sinne fairer Anerkennung der Leistung ist aus meiner Sicht nicht gegeben. Es geht weniger um Geschlechtergerechtigkeit, sondern vielmehr darum, dass die erbrachten Leistungen aller Mitarbeitenden nicht gleichwertig gewürdigt werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden entspricht weitgehend dem allgemeinen Muster der Wertschätzung: Leistungen werden nicht angemessen anerkannt, und erfahrene Mitarbeiter erleben teilweise mangelnde Unterstützung oder Aufmerksamkeit.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice ist möglich und bietet Flexibilität. Gleichzeitig stehen viele Büroräume leer, einige Kollegen meiden bewusst Präsenztermine, was von Mitarbeitenden, die ihre Aufgaben ernst nehmen, als frustrierend und demotivierend wahrgenommen wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundlegende Maßnahmen wie Mülltrennung werden umgesetzt, gleichzeitig herrscht in gemeinsam genutzten Bereichen wie der Küche ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein, was die Sauberkeit und Ordnung beeinträchtigt.

Gehalt/Sozialleistungen

Viele Mitarbeitende verstehen die Gehaltsstrukturen nicht, und die Höhe der Vergütung einzelner Positionen erscheint im Vergleich zu erbrachter Leistung nicht angemessen. Sozialleistungen sind vorhanden, bieten aber keinen Ausgleich für die wahrgenommene Ungerechtigkeit im Gehaltssystem.

Image

Das Arbeitgeberimage könnte verbessert werden. Früher vermittelte die Tätigkeit ein starkes Zugehörigkeitsgefühl und Stolz. Heute wirkt es teils unverständlich: Während etwa eine DU-Kultur eingeführt wird, bleiben wichtige Themen und Probleme im Unternehmen weitgehend unbehandelt.

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeitende haben Zugang zu gezielten Schulungen, Fortbildungen und Entwicklungsperspektiven, die eine fachliche und persönliche Weiterentwicklung fördern.

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