175 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
175 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
175 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe bei foodora in Österreich gearbeitet und möchte meine ehrliche Meinung teilen – in der Hoffnung, dass es anderen hilft, eine bessere Entscheidung zu treffen.
Die Atmosphäre im Unternehmen ist stark von Unsicherheit, Druck und fehlender Wertschätzung geprägt. Es gibt regelmäßig Mitarbeiter:innen-Umfragen, in denen viele ihre Sorgen äußern – doch am Ende ändert sich nichts. Die Ergebnisse verschwinden irgendwo in einer PowerPoint-Folie, und das war’s.
Empathie? Fehlanzeige. Führungskräfte sind oft nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten dort, sondern weil sie laut genug waren oder sich gut verkaufen konnten. Viele davon zeigen wenig soziale Kompetenz oder Führungsqualitäten – einige Teams haben in kurzer Zeit mehrere Mitglieder verloren, weil das Klima toxisch wurde.
Leistung scheint zweitrangig. Wer mitdenkt, kritisch hinterfragt oder einfach nur offen seine Meinung sagt, hat es schwer. Wer hingegen laut, fordernd und angepasst ist, wird befördert – unabhängig von Kompetenz oder Verhalten.
Diversity existiert nur auf dem Papier. Das Team war früher international und vielfältig – mittlerweile hat man sich langsam, aber gezielt davon verabschiedet. Internationale Mitarbeiter:innen wurden nach und nach aussortiert, um besser zur neuen, sehr österreichisch-traditionellen Ausrichtung zu passen.
Die HR-Abteilung agiert dabei selten unabhängig. Sie dient mehr als verlängerter Arm der Geschäftsführung, anstatt als Vertrauensperson für Mitarbeiter:innen. Performance-Bewertungen sind wenig transparent – es wird vorgegeben, wie viele Leute auf welcher Bewertungsstufe landen dürfen. Selbst Top-Leistungen helfen wenig, wenn es nicht ins Quotenbild passt.
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es theoretisch – praktisch aber nur für bestimmte Typen. Weiterbildung ist Glückssache. Vieles hängt davon ab, ob man zu den „Lieblingen“ zählt.
Das Arbeitsklima ist geprägt von einem alten Führungsstil: „Sei dankbar, dass du hier arbeiten darfst, halt den Kopf unten, und arbeite still mit.“ Überstunden sind selbstverständlich, Lob oder Anerkennung eher selten.
Die Fluktuation ist enorm – in kurzer Zeit hat fast die Hälfte der Belegschaft das Unternehmen verlassen. Viele neue Kolleg:innen kündigen noch in der Probezeit oder nach wenigen Monaten. Auch mehrere hochrangige Führungskräfte haben das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen – oft, weil man ihnen Dinge versprochen hat, die nie gehalten wurden.
Kommuniziert wird viel – aber nicht ehrlich. Entscheidungen kommen fast ausschließlich vom HQ, und das lokale Management wirkt oft wie ferngesteuert. „HQ hat es so entschieden“ ist der häufigste Satz, wenn unangenehme Dinge passieren – wie Kündigungen ganzer Abteilungen. Einige dieser Stellen werden Monate später mit identischer Beschreibung neu ausgeschrieben.
Das Gehalt ist nicht außergewöhnlich. Sozialleistungen? Minimal. Das monatliche „Essensguthaben“ ist begrenzt – und am Ende verdient das Unternehmen selbst daran, weil es bei Partnerrestaurants Kommission kassiert.
Auch das Employer Branding wirkt aufgesetzt. Bewertungen auf Kununu? Oft von HR selbst geschrieben – um das schlechte Bild zu korrigieren. Frag lieber echte Mitarbeiter:innen, ob sie dir empfehlen würden, dort zu arbeiten. Die meisten werden ehrlich sagen: Du kannst es besser haben.
Mein Fazit:
foodora ist kein Ort für Menschen, die sich Weiterentwicklung, Anerkennung und ein respektvolles Arbeitsumfeld wünschen. Wer nur Karriere über Lautstärke machen will, wird sich hier wohlfühlen. Alle anderen sollten sich gut überlegen, ob sie diesen Weg gehen wollen.
Weniger Show, mehr Substanz. Wirklich zuhören, echte Führungskompetenz fördern und nicht nur leere Versprechen machen. Menschen ernst nehmen – nicht nur Zahlen.
Viel Misstrauen und Druck von oben. Lob oder Wertschätzung gibt es selten. Wer ehrlich ist oder nachfragt, gilt schnell als „schwierig“. Eine offene Fehlerkultur oder echtes Teamgefühl fehlt – Politik und Eigeninteresse dominieren.
Außen hui, innen pfui. Das Marketing wirkt modern und cool, aber die Realität ist ein ganz anderer Film. Viele Kolleg:innen sehen das ähnlich – bleiben aber leise.
Einige tolle, engagierte Kolleg:innen – doch durch ständige Umstrukturierungen und Druck bleibt wenig Raum für echten Zusammenhalt. Viele gehen frustriert oder geben innerlich auf.
Führungskräfte ohne Empathie oder Führungskompetenz. Entscheidungen wirken planlos oder kommen direkt aus dem HQ. Kritik wird ignoriert, Verantwortung oft abgeschoben.
Top-down, intransparent und oft widersprüchlich. Feedbackrunden und Umfragen werden zwar gemacht, aber ändern tut sich nichts. Viele Infos kommen zu spät oder gar nicht.
Die Aufgaben könnten spannend sein, werden aber durch schlechte Prozesse, Mikromanagement oder unrealistische Erwartungen ausgebremst. Oft wird nur auf „Schnelligkeit“ statt auf Qualität gesetzt.
Er ist stets bestrebt, alle zufrieden zu stellen, sowohl Kunden als auch Mitarbeiter
In Spitzenzeiten ist er nervös
Gelassenheit, Lösungen in kürzerer Zeit zu finden
Es sind die Flexible Arbeitszeiten
Die Arbeit ist anstrengend
Mehr Gehalt anbieten und sich mehr um die Mitarbeiter kümmern
Es gibt Gutscheine, Mitarbeiter Events, gratis Getränke im Office
Beschwerden von vielen mitarbeitern, Gruppenbildung
Bessere Kommunikation, mehr Zusammenhalt zwischen den Abteilungen
der einzige vorteil der mit einfällt sind die flexiblen arbeitszeiten als freier dienstnehmer
sehr anstrengende arbeit und schlecht bezahlt und man wird nicht geschätzt sondern eher ausgebeutet
mehr auf mitarbeiter eingehen
Es stellt Einwanderer aus allen Ländern ohne Diskriminierung und Härte ein
Die Art der Arbeit ist etwas schwierig
Mehr Branding in Kleinstädten
Möglichkeit der Work Life Balance. Leistungsbezogener Verdienst
gewisse Standards etablieren, offene Kommunikation
Unabhängigkeit, frei-wählbare Schichten
nearly everything
everything
Marke ist sehr etabliert (zuerst namhaft>MJAM);neben Lieferando der größte Essenszusteller
keine Aufstiegschancen ohne Vitamin B
als Freelancer kein 13.+14. Gehalt; Bezahlung nach Aufträge; Fixverträge werden zwar versprochen, aber diese werden selbst nach Jahren nicht genehmigt.
umweltfreundlich/E-Bike
zirka zweimal pro Monat ein kurzer Smalltalk mit Kollegen.
im Winter kurz vor 23 Uhr; spiegelglatte Straßen; im Sommer bei über 30 Grad stundenlang radeln; ein sehr gefährlicher Job
Das unwürdige Batchsystem muss "weiterlaufen". Somit tritt Kündigungswelle der "alten, guten Ridern" ein; Neue Rider werden reihenweise eingestellt. Wünschenswert ist, wenn man vor der fristlosen Kündigung den Arbeitnehmern wenigstens unter einem 4-Augen-Gespräch auf "Fehler" hinweist. Arbeitnehmer "werden ausgequetscht wie eine Zitrone und dann wird ihnen noch die Haut abgezogen".
das menschenunwürdige "Batchsystem", wo katastrophale Hierarchien und Umstände herrschen muss weiterhin bedient werden. Somit werden die "alten" gekündigt und Neuverträge mit den new rider abgeschlossen.
Flexibilität, Frischluft
Keine direkte Ansprechsperson.
Mehr Schichten zur Verfügung stellen/ mehr Verlässlichkeit. Einfachere Kommunikation
Das sie immer da sind wenn man sie braucht
So verdient kununu Geld.