Hier werden nur neue Leute eingestellt wenn jemand geschwängert wird oder wegen einer Operation lënger ausfëllt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Basics: Auch wenn das Gehalt an sich zu niedrig ist und Leistung nicht extra belohnt wird, kommt die Basis-Auszahlung zumindest verlässlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelnder Respekt gegenüber Frauen: Das Verhalten und der Umgangston einiger Vorgesetzter gegenüber weiblichen Angestellten ist absolut unprofessionell und nicht mehr zeitgemäß. Es fehlt an grundlegendem Respekt
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung und Führungskultur überdenken: Die Vorgesetzten sollten dringend im zeitgemäßen, respektvollen Umgang mit Mitarbeitern geschult werden. Ein faires, gleichberechtigtes Arbeitsumfeld – besonders für Frauen – muss Standard werden, statt Druck aufzubauen.
Leistung und Weiterbildung belohnen: Wenn Mitarbeiter motiviert sind, schnell lernen und mehr Verantwortung übernehmen wollen, sollte das gefördert und auch auf dem Gehaltszettel fair anerkannt werden. Interne Aufstiegspfade würden die Motivation massiv steigern.
Arbeitsatmosphäre
Wenn die Arbeit ruht, wird die Atmosphäre giftig Lob oder positives Feedback gibt es selten, was sich negativ auf die allgemeine Stimmung auswirkt.
Kommunikation
Im Arbeitsalltag wird extrem wenig miteinander geredet, was die Arbeit sehr isoliert und zäh macht.
Wenn dann doch mal das Gespräch gesucht wird, wirkt das Verhalten der Kollegen leider oft unaufrichtig
Kollegenzusammenhalt
Unter den älteren, eingesessenen Kollegen scheint der Zusammenhalt gut zu funktionieren. Man kennt sich lang und ist gut eingespielt.
Als jüngere oder neue Person hat man es hier jedoch extrem schwer. Es gibt eine spürbare Barriere, und es wird einem fast unmöglich gemacht, wirklich Anschluss zu finden oder in das Team integriert zu werden. Man bleibt leider außen vor
Work-Life-Balance
solange es ruhig ist, passt alles, aber sobald Projekte anstehen, brennt die Hütte.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte blockieren jegliches berufliche Weiterkommen. Selbst wenn man vollen Einsatz zeigt, fleißig lernt und mehr Leistung bringt, wird das vom Management komplett ignoriert und nicht gewürdigt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben in der Produktion sind leider sehr eintönig und bieten kaum Abwechslung. Es gibt im Alltag wenig Raum für interessante oder vielseitige Tätigkeiten.
Besonders unverständlich ist die fehlende Weiterentwicklung: Selbst wenn man hochmotiviert ist, viel lernt und mehr Verantwortung übernehmen möchte, bekommt man hier keine Chance, weiterzukommen.
Gleichberechtigung
Besonders beim Umgang mit Frauen gibt es massiven Nachholbedarf. Hier sollten die Führungskräfte dringend ihr Verhalten überdenken und eine Kultur der Gleichberechtigung und des Respekts etablieren.
Kritik wird leider selten konstruktiv geäußert, und man fühlt sich als Mitarbeiter oft nicht gehört
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit den älteren Kollegen ist eigentlich gut – allerdings oft nur aus purem Nutzen. Es fällt extrem auf, dass überhaupt nicht mehr viele ältere Mitarbeiter da sind.
Die älteren Kollegen werden gefühlt nur dann herangezogen oder geholt, wenn sonst kein anderer mehr da ist oder Not am Mann ist. Eine echte, durchgehende Wertschätzung sieht leider anders aus; es fühlt sich eher wie eine Notlösung an.
Arbeitsbedingungen
Es gibt zwar eine funktionierende Klimaanlage, was positiv ist, aber die Rahmenbedingungen kippen sofort, wenn viel Arbeit da ist.
„Friss oder stirb“-Mentalität: Bei hoher Arbeitslast wird ein enormer Druck aufgebaut. Die Devise lautet gefühlt: Entweder man funktioniert unter diesem Druck und bleibt zufrieden,oder man kann gehen. Auf die Gesundheit oder das Wohlbefinden der Mitarbeiter
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für ein Unternehmen dieser Größe ist das wirklich traurig und nicht mehr zeitgemäß. Gerade in der heutigen Zeit sollte eine Firma hier eine Vorbildfunktion einnehmen, statt das Thema komplett zu ignorieren.
Gehalt/Benefits
Bei den Neueinstellungen wird eine sehr einseitige Strategie verfolgt. Es fällt extrem auf, dass bevorzugt oder fast ausschließlich Arbeitskräfte aus dem Ausland eingestellt werden.
Der Grund dafür scheint rein finanzieller Natur zu sein: Es entsteht der deutliche Eindruck, dass hier gezielt Menschen gesucht werden, die man mit deutlich weniger Gehalt abspeisen kann und die sich aufgrund ihrer Situation weniger wehren. Eine faire, gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit findet nicht stat
Image
(„Außen hui, innen schirch“). Wenn man erst einmal dort arbeitet, merkt man schnell, dass die Versprechungen nicht gehalten sind
Karriere/Weiterbildung
Interne Aufstiegschancen oder echte Förderung existieren hier praktisch nicht. Man wird auf einer Position eingesetzt und dort dauerhaft gehalten, egal wie sehr man sich anstrengt oder dazu lernt Mein Fazit: Wer hier Karriere machen oder sich fachlich weiterentwickeln möcht wird enttäuscht. Man sollte die Zeit lieber nutzen, um eine solide Schule oder eine externe Lehre abzuschließen,


