Sehr negative Erfahrungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach langjähriger Zusammenarbeit und zahlreichen sehr erfolgreich abgeschlossenen Projekten bin ich sehr dankbar, nach einer kurzen, jedoch besonders herausfordernden Zeit rasch eine adäquate Stelle in einer progressiveren Organisation gefunden zu haben.
Besonders belastend war für mich, dass es deutliche Anhaltspunkte dafür gab, dass sensible private Informationen über meine Beziehung und familiäre Situation ohne mein Zutun dem Unternehmen bekannt geworden waren. Vor dem Hintergrund einer von mir stets als sehr traditionell und stark heteronormativ erlebten Unternehmenskultur verstärkte sich bei mir in den folgenden Monaten zunehmend der Eindruck, durch höhere Führungsebenen und den Personalbereich nicht mehr als selbstverständlich gleichwertiger Teil der Belegschaft wahrgenommen zu werden. Hingegen erlebte ich die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen über die gesamte Zeit hinweg stets als professionell, korrekt und unterstützend.
Die anschließende Diskussion über eine beabsichtigte formelle Abwertung meiner Rolle sowie die nach meiner Kündigung erst nach wiederholtem Nachfassen und erheblicher Verzögerung erfolgte Ausstellung eines inhaltlich deutlich nachteiligen Dienstzeugnisses, das in klarem Widerspruch zu den mir zuvor über Jahre hinweg kommunizierten Leistungsrückmeldungen und gewährten Leistungsprämien stand, festigten nicht nur meine Eindrücke, sondern erschwerten auch meinen beruflichen Übergang und wurden von mir als belastend, widersprüchlich und nicht wertschätzend empfunden – auch deshalb, weil das Unternehmen meine Leistung langfristig kannte und die Zusammenarbeit auf dieser Grundlage wiederholt erneuert, fortgeführt und schließlich verstetigt hatte.
Ich habe diese Erfahrungen bewusst zurückhaltend und ohne Nennung einzelner Personen oder weiterer identifizierender Details formuliert, da für mich die Beschreibung meiner beruflichen Erfahrung im Mittelpunkt steht.