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Griller
Bewertung

?Automotive? ?Arbeits-/Dienstvertrag? ?Kollektiv-/Tarifvertrag? @GG!

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Gebauer & Griller Kabelwerke Gesellschaft m.b.H. in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebsrat organisiert mit Genehmigung durch Geschäftsleitung viele verschiedene Veranstaltungen, Weihnachtsfeier, Betriebsausflug, Weitere.
Mittgessen wird gestützt
- am Produktionsstandort durch Caterer sehr günstig
- in der Zentrale relativ teuer, aber frische Zubereitung.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass anderen Unternehmen vergleichbares anbieten.

Jahrzentelang: Person A erstellt ein Dokument, Person A gibt dieses Dokument frei.
Seit "gestern" systemtechnisch nicht mehr möglich.
Ein Unternehmen, das seit mehr als 20 Jahren offiziell im Automotive tätig ist, inkl. Zertifizierung.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht zulässig ist, dass ein und dieselbe Person ein Dokument erstellt und dieses selbst freigeben darf.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein Kommentar!!!

Die Frage "Würdest du diesen Arbeitgeber einem Freund weiterempfehlen?":
Für Personen, bei denen Automotive kein besonderen Stellenwert hat und die sich vorstellen können, dass Mailing als Hautpkommunikationsmittel verwendet wird, durchaus.

Für Automotive-Spezialisten eher ungeeignet.

Verbesserungsvorschläge

Diese Bewertung erfolgt für den Unternehmensbereich "Non-Automotive".

Unternehmensbereiche bei Gebauer und Griller:
1. Konfektion (Leitung mit Kontaktteilen, Clips, ...)
2. Leitung/Kabel (metallischer Leiter, Isolierung, ...)

Manager ausbilden, nicht einfach Mitarbeiter befördern und das wars.
Grundsätzliches Verständnis zu Automotive, Arbeits-/Dienstvertrag, Tarif-/Kollektivertrag, Arbeitsrecht ect. schaffen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass automotive Unternehmen ein Ausbildungsprogramm für Manager haben.

Aufgaben/Themen sind zu lösen, einfach machen.
Sehr vieles nicht nachhaltig sondern reine Insellösung. Aber Lösungen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Lösungen nachhaltig sein sollen.

Grundlegende Arbeitsweise "Copy/Paste", was würde man ohne machen...
Aus Erfahrung darf man sagen, auch andere Unternehmen leben copy/paste, ob in diesem Umfang?

Arbeitsatmosphäre

Normale Büros.
Teilweise sehr komplizierte Software, durch neue Software jetzt einfacher.
Terminplanung teilweise sehr kompliziert und dadurch zeitlich sehr aufwendig.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es ähnlich zu vergleichbaren Unternehmen ist.

Kommunikation

Mailing ist Kommunikation #1 durchgehend durch alle Bereiche und Hierarchien!!!
Bereichsmeeting: 1x Jahr wenn überhaupt und sehr einfach gehalten.
Kommunikation auf diese Art und Weise ist in diesem Ausmaß neu.

Kollegenzusammenhalt

Beruflich sehr gut.

Abseits der Arbeit?
Einer soll den Vorschlag gemacht haben gemeinsam den Christkinklmarkt zu besuchen, soweit bekannt hat niemand teilgenommen.
Ich habe diese Erfahrung in dieser Art und Weise noch nicht erlebt.

Work-Life-Balance

Arbeitsspitzen können vorkommen.

Sehr gut für alle die freiwillig Homeoffice machen.
Zu beachten: Grenze zwischen Privat und Arbeit ist nicht mehr vorhanden.
Auch wenn keiner der Mitarbeiter/-innen ein echtes Homeoffice hat.
Teilweise stehen Mitarbeiter/-innen bis zu drei Arbeistplätze/Dienstorte zur Verfügung.
Erwartungshaltung: auch Nicht-Manager können Termine im Urlaub wahrnehmen.
Arbeitsaufwand unterschiedlich je nach Situation, Kundenerwartung, Audit, ect.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es automotive Unternehmen gibt, die einen hohen Wert darauf legen zwischen Arbeit und Privat zu trennen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr situationsabhängig.
Hängt stark von Aufgabe/Thema ab: Wichtige Aufgaben/Themen werden aktiv unterstützt bzw. gefördert.
Manager sind viel mehr Fachspezialisten.
Aus meiner Erfahrung heraus sollen Manager managen, nicht einzelne Fachthemen aktive bearbeiten.
Das ist die Aufgabe der Mitarbeiter.

Teambuilding scheint für Manager ein Fremdwort zu sein.
Jubilare für langjährige Mitarbeiter werden nach Vorschrift gelebt.
Werden Vorgesetzte über ein Jubilar informiert, muss das nichts heißen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Unternehmen gibt,
die mit diesem Ereignis ganz anders umgehen
z. B. werden 20jährige bzw. 30jährige Jubilare gelebt.

Interessante Aufgaben

Innovationen?
Neue Produkte/Produktionsprozesse?
Aus einer roten Leitung eine blaue Leitung machen, kann so etwas als neu gesehen werden?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Entwicklung die Aufgabe hat, neue Produkte zu entwickeln bzw. bestehende Produkte aufzuwerten.

Teilweise müssen Fremdthemen bearbeitet werden.

Gleichberechtigung

Z. B. sind die Positionen Geschäftsleitung und HR-Leitung von Damen bekleidet.

Bei einer zu besetzenden Leitungsfunktion sind zwei Damen übergangen worden.
Ein Herr, der mit diesem Thema nichts/nicht viel zu tun hat, erhielt diese Position.
Eine von zwei sehr qulifizierten Damen hat daraufhin gekündigt, dadurch Verlust von Wissen und Erfahrung.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt einige langjährige Mitarbeiter mit über 20 Jahre Betriebszugehörigkeit.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das nicht sehr oft anzutreffen ist.

Arbeitsbedingungen

Für wichtige Aufgaben sehr viel Unterstützung.
Bei "anderen" Aufgaben kann auch eine Degradierung durch die verantwortlichen Manager erfolgen um Kapazitäten für wichtige Aufgaben aufrecht zu erhalten.
Prioritäten müssen immer gesetzt werden.

Eskalationsmanagement scheint nicht bekannt oder verstanden zu sein, entsprechend ohne Resultate/Konsequenzen.
Diese Erfahrung ist neu.

Automotive-Standards?
Fremdwort für sehr viele auch innerhalb der Entwicklung, nicht nur bei Mitarbeitern auch bei Managern.
Diese Erfahrung ist neu.

Produktion: Überwachung steht im Vordergrund, ist auch notwendig, weil offiziell 0-Fehler-Prinzip
verfolgt wird (so die Aussage auf der eigenen Internetseite "- Höchste Qualität (Null Fehler Philosophie)").
Auch gibt es Nacharbeit bzw. Ausschuss wie bei vielen anderen Unternehmen, ob in diesem Umfang?
Vielleicht anstatt zu überwachen, mal richtig machen.
Aus meiner Erfahrung heraus wird viel Wert auf richtig Machen gelegt. Nicht überpürfen, ob richtig gemacht.

Automotive-Spezialisten gilt genau überlegen, ob es sinnvoll ist hier zu arbeiten.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Mitarbeiter/-innen aus Entwicklung, Versuch, ... automotives Knowhow haben müssen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung wird gelebt, wie auch in anderen Unternehmen.

Teilweise bis zu fünf Dienstfahrzeuge am selben Tag auf Dienstreise zw. Zentrale und demselben Produktionsstandort,
davon zwei bis drei Dienstfahrzeuge in ähnlichen Zeiträumen teilweise mit einer Personen im Fahrzeug.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in anderen Unternehmen die Dienstfahrzeuge "anders" ausgelastet sind.
Im Sommer sind die Klimaanlagen regelmäßig in Betrieb.

Zu Beginn der Corona-Pandemie, die ca. ersten 4 Wochen: keine Masken und kein Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter.
Meine Erfahrung aus anderen Unternehmen ist die, dass Mitarbeitern die notwendigen Gegenstände ect., die für ihre Arbeit notwendig sind, gestellt werden.

Unternehmensteile/-bereiche sind verkauft worden. Konzentration größtenteils auf Automotive.
Diese Informationen liegen aus den Medien und der unternehmenseigenen Internetseite vor.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehälter liegen im normalen Durchschnitt.
Mitarbeiterprogramme vorhanden.
Aus meiner Erfahrung heraus mit anderen Unternehme vergleichbar.

Image

Unternehmen ist nicht so bekannt wie die Großen.
Meinen ehemaligen Kollegen war dieses Unternehmen nicht bekannt.
Der unternehmenseigene Lobbyist, ehemaliger Entwicklungsleiter, sorgt für Bekanntheit in externen Gremien.

Automotive-Standards?
Fremdwort für sehr viele auch innerhalb der Entwicklung, nicht nur bei Mitarbeitern auch bei Managern.
Offiziell ist es ein automotive Unternehmen mit Zertifizierung, ob es ohne den anderen automotiven Unternehmensbereich die automotive Zertifizierung bestehen würde?

Automotive-Spezialisten sollten sich genau überlegen, ob dieses Unternehmen für Sie geeignet erscheint?

Karriere/Weiterbildung

Bisher keinerlei Weiterentwicklung erfahren. Ist Eigenverantwortung!
Wechsel innerhalb des Unternehmens ist sehr einfach.
So können sich Personen für eine Position bewerben für die sie kein Interesse haben und kurze Zeit später wechseln sie intern auf die gewünschte Position.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das nicht selten der Fall ist, auch in anderen Unternehmen.

Arbeitgeber-Kommentar

Lydia BergHuman Resources Business Partner

Hallo liebe Kollegin / lieber Kollege,

erstmals vielen Dank für deinen ausführlichen Input und das du dir die Zeit genommen hast. Wir freuen uns sehr, dass du GG in vielen Aspekten positiv bewertest. Zu den etwas kritischen Punkten würde ich mich gerne mit dir austauschen. Vielleicht kannst du mir bei Gelegenheit dazu ein E-Mail (l.Berg@gg-group.com) schrieben und wir können auf die genannten Punkte eingehen. Uns sind Rückmeldungen aus den eigenen Reihen wirklich sehr wichtig.

Viele Grüße
Lydia Berg Human Resources Business Partner
Gebauer & Griller