Glock Gesellschaft mbH als Arbeitgeber

Glock Gesellschaft mbH

Wer kann, macht einen großen Bogen!!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Glock Gesellschaft mbH in FERLACH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die schöne Umgebung!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht...das ist gar so negativ behaftet. Ich würde meinen, wenn man sich die Fakten verinnerlicht und auf sein Bauchgefühl hört, trifft man schon die richtige Entscheidung.

Verbesserungsvorschläge

Es bedarf gar nicht viel! Menschen mit Ausbildungshintergrund (Fachausbildung, Studium, mehrjährige Berufserfahrung usw) sollten entsprechend ihrer Kompetenzen eingesetzt werden.
Vertrauen und Verantwortung auf Fachpersonal abgeben, die können das wirklich!! Ganz ehrlich!!

Arbeitsatmosphäre

Wie soll man auf den Punkt bringen, was in dieser Firma unter Arbeitsatmosphäre verstanden wird? Dinge, die vor 30 Jahren funktioniert haben, müssen das auch heute noch. Es gibt keine (sinnvollen) Überlegungen die Firma auf den entsprechenden Zeitgeist umzustellen. Es hat doch immer funktioniert, warum soll es HEUTE nicht mehr funktionieren? Diese Denkweise zieht sich von oben bis unten, von vorn bis hinten durch. Dementsprechend ist auch die Atmosphäre - altbacken, engstirnig, unflexibel.

Kommunikation

Gehört man nicht zum erlauchten Kreis, der natürlich aufgrund von Sympathie, Nachname, PLZ aber auch vor allem auf bff-Status mit HR Angestellten beruht, stirbt man regelrecht dumm in dieser Firma. An Begrifflichkeiten wie ‚networking‘ muss man noch arbeiten, fälschlicherweise versucht man es krampfhaft mit dem Wort ‚Freunderlwirtschaft‘ übersetzen.

Kollegenzusammenhalt

Das ist wohl unumstritten jener Punkt, der viele Kollegen noch dort hält. Ist man sich erstmal darüber im Klaren, von wem man sich besser fern hält, ist es mit der Kollegschaft wirklich ein Genuss. Da können auch Freundschaften und wirklich gute Kameradschaften entstehen. Der einzige Wehrmutstropfen, wenn man die Firma verlässt.
Bekanntlich sagt man ja: je schlechter das Management, desto besser der Kollegenzusammenhalt!

Work-Life-Balance

Nunja, im Jahre 2020 ringt die Firma Glock noch immer damit ein Gleitzeitmodell einzuführen. Immerhin hat es ja 30 Jahre lang auch ohne sehr gut funktioniert. Man könnte damit den Mitarbeitern ja suggerieren, sie dürften selbst entscheiden, wann sie die Arbeit aufnehmen - welch Fauxpas.

Also 07:00-16:00 Uhr (mo-do) und 07:00-12:20 Uhr (fr).
Wer was auf sich hält, kommt nie zu spät (dafür kommt man auf eine Liste - Tatsache!) und beginnt tendenziell schon um 06:00 Uhr. Überstunden sind mitunter der ausschlaggebende Grund für die (mittlerweile) Jänner-Runde (Gehaltserhöhung/Prämien). Natürlich darf man die Sympathiepunkte hier auch nie unterschätzen.

Die Balance schafft man sehr konsequent mit dem Klingeln in die 9 Uhr-Pause. Ja ja die Pausenglocke, ein Relikt aus den letzten 30 Jahren, eine ganz tolle Sache. *sarkasmus off*

Formhalber sei gesagt, dass aufgrund der oben genannten...hm...recht starren Rahmenbedingungen kein Home Office möglich ist. Verpönt ist allein schon die Frage danach - mit Aaauuusnahme von bestimmten...nennen wir es wertfrei Personen, die sich diese Sonderprivileg tüchtig erarbeiten haben.

Vorgesetztenverhalten

LOL tolle Rubrik...

Man muss hier ja alle/s über einen Kamm scheren, viele viele (zu) viele Vorgesetzte sind einfach aus historischen Gründen in dieser Position, ohne jegliche fachliche oder soziale Kompetenz dafür vorweisen zu können. Tlw. werden Stellen mit ‚neueren‘ Mitarbeitern besetzt, die verzweifeln aber auch an der ‚Nicht-Verantwortung/-Vertrauen‘, die ihnen zuteil wird.
Es ist ein good-will von jedem Abteilungsleiter, ob und wie viel man von der Firma mitbekommt. Auch obliegt es ihm, Stunden zu korrigieren (bspw werden Zeiten von 06:31 [tatsächlicher Arbeitsbeginn] auf 07:00 Uhr korrigiert, weil manch FK ein intrigantes bösartiges Verhalten auf Überstunden-Sammlung vermutet *facepalm*) oder sich erklären zu lassen, warum man 2x p.a. zum Arzt muss und das nicht nach 16:00 Uhr machen kann oder was dazu führt, dass man um 07.30 Uhr sich tatsächlich schon den 2. Kaffee holt - immerhin befinden wir uns in der Arbeitszeit.

Interessante Aufgaben

Mag es geben, wurde nicht fündig.
Prozesse seit 30 Jahren unverändert, keine Verantwortungsübertragung, kein Vertrauen. Das impliziert in weiterer Folge selbstsprechend, dass man nur für stupide Arbeiten herangezogen wird. Fachlicher Background ist übrigens egal, schnell macht man die Erfahrung, dass eine Fachausbildung trotzdem einer Lehre unterliegt. Man kann nicht mit Wissen punkten, zu schnell ist man einfach der ‚Schlaumeier‘, der glaubt einfach alles besser zu wissen...

Gleichberechtigung

Es gibt relativ wenig Frauen im Angestelltenbereich, technischer Natur noch weniger. Was man da so vernimmt, lässt eine Gleichberechtigung auf sich warten. Darf man ja nicht vergessen, um welche Branche es sich handelt, eine klar männerdominierte Branche - was soll eine Frau da auch schon groß zu sagen können?

Umgang mit älteren Kollegen

Das sind ja die Kollegen der ersten Stunde, denen wird natürlich geduldig gehuldigt oder man schickt sie auf große Reise.

Arbeitsbedingungen

Zu viel Wissen macht Kopfweh und andere Dinge auch...

Besser man weiß nicht alles und macht, wie schon gesagt, einen Bogen...einen grooooßen Bogen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

sozial? ich versteh die Frage nicht?

Gehalt/Sozialleistungen

Die einen bekommen zu viel, die anderen zu wenig. Das ist nichts Neues und überall ein gängiges Thema. Vielmehr zu hinterfragen ist die Willkür, mit der Gehaltserhöhungen vergeben werden. Abteilungsleiter dürfen maximal eine Empfehlung abgeben, entschieden wird von höchster Stelle.

Trotz intensiven Nachdenkens ist mir keine Sozialleistung eingefallen, die in anderen Firmen nicht ohnehin schon längst Usus ist. Hier rühmt man sich damit, ein besonders soziales Unternehmen zu sein, die Aushängeschilder dafür fehlen leider. Vielleicht wird aber auch die Weihnachtsfeier und das Sommerfest als DER Benefit gesehen. Man weiß es nicht.
Kleiner Tipp am Rande: keine Ausbildungen im Rahmen der Firma anstreben. Kosten werden rückverrechnet (bei Austritt bis 36 Monate danach) und werden nicht als Weiterbildung des Mitarbeiter gesehen. Vielmehr wird einem prinzipiell eine Lustreise unterstellt, dementsprechend gibt es auch keinerlei Vergütung/Reiseentschädigungen. Diese Freiwilligkeit wird von einem dankbaren Mitarbeiter vorausgesetzt. Wagt man dennoch den Vorstoß und möchte Reisekosten einfordern, gibt ein Donnerwetter und der undankbare Mitarbeiter wird künftig nirgends mehr hinfahren!

Image

In der Branche, in der man tätig ist, wohl over the top! Als Arbeitgeber in Österreich weit unter Durchschnitt. Es würde so viel Potenzial in dieser Firma stecken!! Es gibt wohl wenige Firmen, die mit solchen Mitteln agieren können und trotzdem sind sie nicht dazu im Stande, die Firma auf den nötigen Geist der Zeit zu bringen. Schade!

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind wohl echt top, wenn man berücksichtigt, dass branchen- und positionsfremde Bewerber ohne jegliche Qualifikation eine leitende Position bekommen. Magisch auch immer diese Besetzung von Stellen, die nicht ausgeschrieben sind...! Diese Dinge liegen aber auch echt ausserhalb meiner Beurteilungsmöglichkeit. Dafür gibt es ja das Talentmanagement. Aus meiner Sicht relativ talentfrei, aber wer will das auch schon wissen. Sollte hier dann irgendwann mal ne fundierte Fachausbildung zu Grunde liegen, kann man ja nochmal drüber reden.