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GoStudent 
Gmbh
Bewertung

Leider ein Reinfall…

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bis 2023 bei GoStudent GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Freie Einteilung von Zeiten und Anzahl der Stunden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles bereits genannte, außerdem die undurchsichtige Arbeitsweise, seltsame Gewinnverteilung - wer wirklich viel arbeitet, sind die Tutoren - die erhalten allerdings nur sehr wenig Geld im Bezug zu dem, was die Eltern zahlen.

Verbesserungsvorschläge

Fairerer Lohn, zwischen Lehrperson und „Geld verdien“- Nachhilfe unterscheiden, keine Zwänge ( Bild und Ton-Aufnahmen nur bei konkreter Zustimmung, nicht als Pflicht) Prüfung der Tutoren), bessere Bezahlung, keine KI für Zusammenfassungen (der Schüler sollte einfach während der Stunde verstehen, und aufschreiben, ich löse ja mit ihm die Aufgaben, dann hat er alles relevante doch eh als Notiz…, Möglichkeit der Festanstellung als Tutor

Arbeitsatmosphäre

Da alles online stattfand, war man selbst dafür verantwortlich. Innerhalb des Unternehmens war es eine ziemliche Machtdifferenz. Die eigentliche Arbeit hat der Freelancer gemacht und wurde dafür überhaupt nicht anerkannt. Geringster Lohn, null Mitspracherecht, wer den unfassbar dreisten Regeln der Unternehmens nicht folgt, wird gekündigt.

Kommunikation

Kommunikation direkt mit GoStudent Mitarbeitern (nicht Tutoren-also Freelancer als Nachhilfe-Lehrer*in) war sehr schwer und nichtssagend. Wirkliche Hilfe hat man nur von Einzelnen erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Die Tutoren(Nachhifelehrer*innen) hatten am Anfang noch gemeinsame WhatsApp-Gruppen, um dort u.a. Eine Vertretung zu organisierten - ansonsten hatte man kaum Kontakt, ab und an hat sich jemand über die üblen Arbeitsbedingungen dort ausgelassen und sich Hilfe geholt, wie andere damit umgehen oder auch einfach Zustimmung dafür bekommen. Aber ansonsten war man ja selbstständig und in Einzelarbeit mit den jeweiligen Schülern.

Work-Life-Balance

Als Freelancer konnte man einfach eigenständig sagen wie viel und wann man arbeiten möchte - eigentlich hatte ich seltenst Probleme für meine angegebenen Zeiten Schüler*innen zu finden.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter des Unternehmens waren vorwiegend fürs konsultieren von Neukunden und Organisation davon zuständig (einen freien Tutor finden und ein „Paar“ aus Lehrperson und Schüler zu bilden) haben aber viel mehr verdient und häufig direkt am Telefon mehrjährige Verträge mit den Eltern des SuS (Schüler und Schülerinnen) zu machen, die dann erst nach Beginn erkannt haben, wie hoch die Kosten sind und wie lange der Vertrag läuft. Außerdem war vor allem zu Beginn noch alles seeehr unprofessionell und ich finde, sogar gesetzeswidrig. Lehrpersonen wurden nicht geprüft, sie mussten einen kleinen Multiple-Choice-Test beantworten und hatten unbegrenzt viele Versuche, dann gab es noch einen einzigen Termin mit den „neuen“ lehrpersonen, bei der man einer schon längerem Programm befindliche Person, hat kurz seinen Namen, sein Alter und seine Unterrichts-Fächer sagte und konnte dann unbegrenzt mit Kindern im Internet einen videochat machen. Es musste kein Führungszeugnis vorhanden sein etc., keine vorerfahrung, einfach nichts. Nicht mal ein Bild vom Personalausweis oder so..

Interessante Aufgaben

Wer gern unterrichtet, der findet das interessant:)

Gleichberechtigung

Alle Tutoren arbeiteten ja von zuhause aus und waren auch alles Freelancer.

Umgang mit älteren Kollegen

Siehe oben

Arbeitsbedingungen

Wurden immer schlimmer, man musste den online Unterricht irgendwann über die Unternehmenseigene Website machen (statt Zoom), musste sich aufnehmen lassen (Bild und Ton), eine KI machte eine Zusammenfassung aus dem erklärten bzw. sammelte die verwendeten Lernaufgaben, die Bezahlung wurde immer begrenzter…. Einfach richtig übel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da alles online war, wurde keine Anfahrt oder so benötigt, nur PC mit Kamera, Internet und Strom - was jeder eigentlich eh zuhause hat.

Gehalt/Benefits

Gerade so der Mindestlohn

Image

Viel Werbung aber viele unglückliche Kunden (durch den Langzeitvertrag, der am Telefon verbindlich gemacht wurde und häufig schlechte Tutoren, die den SuS nicht gut helfen konnten, da diese es ja häufig ohne jegliche Lehrerfahrung machten und entsprechend ungeeignet waren.

Karriere/Weiterbildung

Man konnte durch einen Wochenendworkshop zum „Mathetutor“ werden, da diese gesucht wurden. Ich bezweifle allerdings, dass an einem Wochenende jemand plötzlich von 5 Punkten im Matheabi zum Nachhilfelehrer, der wirklich helfen kann, wird.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.