Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit März 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.3.2026
Bei GoStudent Gmbh zeigt sich ein durchmischtes Bild mit überwiegend kritischen Bewertungen. Die Mitarbeiter:innen, hauptsächlich Lehrkräfte, bemängeln besonders die Vergütungsstruktur, die mit einem Stundensatz von 12 Euro unterhalb des Mindestlohns liegt und durch mehrfache Kürzungen und undurchsichtige Bonussysteme geprägt ist. Die Kommunikation wird ebenfalls negativ bewertet, da sie primär über KI-Bots stattfindet, die oft unzureichende Antworten liefern und menschlichen Support kaum erreichbar machen. Technische Probleme mit der Plattform und mangelnde Unterstützung bei Schwierigkeiten verschärfen die Situation. Positiv hervorgehoben wird hingegen die flexible Work-Life-Balance, da Lehrkräfte ihre Arbeitszeiten und Arbeitsmenge selbst bestimmen können, was insbesondere für Studierende oder Nebenjobber attrak...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Vergütung bei GoStudent GmbH wird von Lehrkräften äußerst kritisch gesehen. Ein Hauptkritikpunkt ist die Bezahlung unter Mindestlohnniveau, wobei mehrere Tutor:innen berichten, dass sie lediglich 12 Euro pro Stunde erhalten, während für ausgefallene Unterrichtsstunden sogar nur 6,50 Euro gezahlt werden – trotz notwendiger Vorbereitungszeit für anspruchsvolle Fächer. Besonders negativ wird wahrgenommen, dass das Unternehmen in den letzten Jahren wiederholt die Stundensätze gesenkt und Bonussysteme verändert hat, was als respektlos empfunden wird. Die Bonussysteme werden als kompliziert, undurchsichtig und unerreichbar beschrieben, während gleichzeitig die Arbeitsbelastung zunahm. Zusätzlich bemängeln Lehrkräfte das Fehlen von Sozialleistungen und die Verpflichtung zur Selbstständigkeit, was steuerliche Nachteile mit sich bringt.
Die Kommunikation bei GoStudent GmbH wird von den Mitarbeiter:innen durchweg kritisch bewertet. Besonders problematisch ist die starke Abhängigkeit von AI-gestützten Support-Systemen, wobei viele Nutzer:innen frustriert berichten, dass sie fast ausschließlich mit Chatbots kommunizieren müssen. Diese liefern oft nur standardisierte, unspezifische Antworten und machen es schwierig, menschliche Ansprechpartner:innen zu erreichen. Auch die Kommunikation mit Tutor:innen wird als mangelhaft beschrieben, was zu Problemen wie unangekündigten Änderungen bei Stundenlöhnen führt und sogar Kündigungen ohne nachvollziehbare Begründung ermöglicht.
Die Transparenz im Unternehmen variiert stark je nach Führungskraft, was Unsicherheit und Misstrauen fördert. Mitarbeiter:innen bemängeln zudem, dass Feedback aus dem Team nur teilweise in Entscheidungsprozesse einfließt und Support-Anfragen oft lange Wartezeiten haben oder unbearbeitet geschlossen werden. Diese kommunikativen Defizite führen zu erheblicher Unzufriedenheit und beeinträchtigen die Arbeitsabläufe merklich.
Die Arbeitsbedingungen bei GoStudent GmbH werden von den Nutzer:innen überwiegend negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist das Tutoring-Tool, das durch häufige Verbindungsprobleme, technische Fehler und eingeschränkte Funktionalität wie Probleme beim Screensharing und Buchungen die Lehrtätigkeit erheblich erschwert. Einige Mitarbeiter:innen fühlen sich durch die Aufzeichnung von Audio während des Unterrichts überwacht. Zudem werden die niedrigen Gehälter, regelmäßige Gehaltskürzungen und fehlende Vergütung für kurzfristige Tutoring-Anfragen bemängelt. Die Arbeitsbedingungen scheinen von hohem Leistungsdruck geprägt zu sein, wobei Mitarbeiter:innen bei Minderleistung mit Kündigung rechnen müssen und Karrierefortschritte mehr von Netzwerken als von tatsächlicher Leistung abhängen. Als positive Aspekte werden allerdings die Möglichkeit zum Home Office und die flexible Zeiteinteilung hervorgehoben.
Die Work-Life-Balance bei GoStudent GmbH wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet, wobei die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung als besonderer Vorteil hervorgehoben wird. Viele Tutor:innen schätzen die Möglichkeit, ihre Arbeitszeiten, Arbeitsbelastung und den Umfang der zu betreuenden Schüler:innen selbst bestimmen zu können. Diese Selbstorganisation wird als sehr positiv empfunden, da man eigenständig entscheiden kann, wann und wie viel man arbeiten möchte. Allerdings gibt es auch einige kritische Stimmen: Einige Mitarbeiter:innen berichten, dass trotz der theoretischen Flexibilität oft tägliche Arbeitseinsätze aufgrund der Verfügbarkeit der Schüler:innen nötig sind. Zudem erwähnen wenige, dass Überstunden zwar offiziell verboten sind, aber dennoch zur Zielerreichung erforderlich sein können, und dass manchmal eine ständige Erreichbarkeit erwartet wird.
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