Kommentar
Reaktion auf Bewerbung erfolgte prompt durch COO, zu keinem Zeitpunkt war HR eingebunden. Es gab aber kein einziges Telefonat, sondern lediglich Emailkorrespondenz. Anreise per Bahn, vom Bahnhof kein weiterer Anschluss zum Unternehmen, daher 2 mal knapp 3 km Fußmarsch hin und zurück. Da der Empfang nicht besetzt war, irrte ich ein wenig umher, was mir etwas peinlich war. Im Prinzip handelte es sich um eine kurze Firmenpräsentation durch den COO, es ging also mehr um die Firma als um mich. Am Ende kam es direkt zur Vereinbarung einer zweiten Runde zwei Wochen später in Form eines Schnuppertages.
Am Schnuppertag war wieder der Empfang nicht besetzt, was die "Anmeldung" etwas unangenehm machte. Nach einer kurzen Begrüßung durfte ich die potenzielle Kollegin, den Werkmeister und eine Innenvertriebsmitarbeiterin kennenlernen und ich sollte möglichst viele Fragen stellen. Möglicherweise habe ich zu viele und vor allem zu hohe Fragen gestellt (IFRS, Abläufe & internes Kontrollsystem etc.), denn teilweise starrte ich in ein verwirrtes Gegenüber. Das könnte der Knockout gewesen sein.
Die versprochene rasche Rückmeldung im Lauf der folgenden Woche ließ einen Monat auf sich warten, ein Anrufversuch wurde nicht beantwortet. Dann kam mit der Post meine Bewerbungsmappe mit Absageschreiben zurück, ohne Begründung der Absage.
Meine Vorstellungskosten für zwei Anreisen in Höhe von ca. 150 EUR wurden nicht erstattet, was sehr sehr ärgerlich war.
Kommentar des Arbeitgebers
Vielen Dank für Ihr Feedback zum Bewerbungsprozess!
Wir entschuldigen uns, dass der Empfang bei Ihrer Ankunft nicht besetzt war und somit der Eindruck erweckt wurde, dass wir Sie nicht erwartet hätten. Wir haben bereits Maßnahmen gesetzt, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Zur Bewerbung an sich können wir Ihnen versichern, dass wir nach einem standardisierten Prozess vorgegangen sind. Primär wollen wir bei einem Erstgespräch den Bewerbern einen Überblick über das Unternehmen und die Anforderungen der ausgeschriebenen Position geben. Der Schnuppertag dient einerseits dazu, dass wir Sie besser kennenlernen und andererseits dazu, dass Sie die Möglichkeit haben so viele Fragen als möglich zu stellen, um einen umfassenden Einblick in die ausgeschriebene Position zu erlangen. Zu viele oder zu qualifizierte Fragen zu stellen sind dabei sicherlich kein Knock-out Kriterium – ganz im Gegenteil! Da es einige Bewerber gab, die denselben Prozess durchlaufen haben wie Sie, hat sich die Abwicklung in die Länge gezogen. Auch hier entschuldigen wir die verzögerte Antwort. Bezüglich der Refundierung der entstandenen Reisekosten wurde im Vorfeld nichts Entsprechendes vereinbart. Generell ist die Refundierung – ohne gesonderte Vereinbarung – bei Greiner nicht üblich.
Sollten Sie noch Fragen haben können Sie uns selbstverständlich jederzeit kontaktieren. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf www.greiner.at/presse/kontakt bzw. www.greiner.at/karriere/kontakt.
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Wilfried Stock
Leiter Unternehmenskommunikation
Greiner Holding AG