Verein im Brennpunkt, Grünes Kruzifix!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt und gesicherter Arbeitsplatz. Auch das muss man schätzen können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
die genannten Punkte und generell der Umgang mit den Mitarbeitern aus dem Keller. Tatsächlich steht bei unserem Verein der Mensch im Vordergrund, allerdings nur jene Menschen, welche Leistungen beziehen.
Verbesserungsvorschläge
leisere Staubsauger
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist ziemlich Zeitabhängig. Sobald die Nacht oder Wochenende-Disco übernommen hat ist sie besser als Tagsueber, da von 0700 bis 1700 das Führungspersonal sowie die Hauptdispo im Dienst ist. Mitarbeiter trauen sich teilweise nicht ihre Anliegen offen zu legen und man fühlt sich des Öfteren unwohl, wenn die Firma anruft.
Image
Patienten halten viel von dem Verein. Mitarbeiter überwiegend nicht. Wir werben mit sozial Diensten, Rettungsdienst und Krankentransporten. Letzteres machen wir tatsächlich. Notfälle geben wir lieber ab, da Termin Fahrten “wichtiger” sind ;)
Work-Life-Balance
Wenn man im Rettungsdienst bzw. Krankentransport Dienst arbeitet, muss man eine gewisse Spontanität mitbringen. Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Das Dienstrad bzw. die fix geplanten Dienste werden ständig abgeändert und überzogen (Notfälle ausgenommen). Private Termine sind schwierig mit der Arbeit vereinbar.
Karriere/Weiterbildung
Nfs gibts nicht und wenn schon wer weiß schon wer den machen darf. Ist allerdings in Arbeit. Bis auf nfs gibts aber fast keine Aufstiegschancen.
Gehalt/Benefits
Für einen Taxifahrer mit Blaulicht (extremst qualifizierter Krankentransport) das er nie benutzt nicht übel
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wir sind angehalten Treibstoff sparend zu fahren und das Licht aus zu machen wenn nicht benötigt.
Kollegenzusammenhalt
Ein Teil des Kollegiums ist ein eingespieltes Team und die Arbeit miteinander macht Spaß. Der andere Teil hält sich für etwas besseres und schaut auf ihre Kollegen herab.
Umgang mit älteren Kollegen
In der Firma gibt es genau 2-3 alt eingesessene Kollegen. Diese glauben entweder sie sind der Weihnachtsmann und alle anderen nur die Elfen oder sie haben sich mit dem kaputten Firmen System abgefunden und wollen einfach nur ihr Geld am Ende des Monats, egal was kommt.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsebene bestehend aus Geschäftsführung, Dienststellenleiter und Dispo lehnen jegliche Kritik am bestehenden Firmensystem ab und bezeichnen Ihre Mitarbeiter als toxisch, auch wenn diese nur konstruktive Kritik äußern wollen. Außerdem werden Mitarbeiter Anliegen in jener Reihenfolge bearbeitet, wie sie die wenigste Arbeit für die Führungsebene machen, und nicht nach Dringlichkeit.
Arbeitsbedingungen
Wir haben einen Fernseher und eine alte Couch. Dieses Jahr haben wir sogar einen Ventilator bekommen. Trotz neuem Zubau für uns Mitarbeiter wurde keine Klimaanlage in Betracht gezogen. Nachtdienste sind kuschelig warm im Sommer :)
Außerdem dürfen Qualifizierte und Erfahrene Mitarbeiter im Rettungsdienst ihre Objektive Meinung nicht an vermeintliche “Notfall” Patienten weitergeben, da unsere Disposition (alle Erfahrene RS ) glaubt, die Situation am Telefon besser einzuschätzen als das geschulte Personal vor Ort. (Mit Ausnahme eines Erfahrenen und kompetenten Disponenten)
Kommunikation
Die Kommunikation ist Bodenlos. Mitarbeiter werden über verschobene oder abgeänderte Dienstzeiten nicht (zeitgemäß) informiert bzw. Anliegen der Mitarbeiter Seite werden aufgeschoben bzw. ignoriert, je nachdem wie viel Aufwand diese für die Firma bedeuten würden…
Gleichberechtigung
Manche Mitarbeiter werden mehr bevorzugt, weil Sie sich dem System beugen und keine Ansprüche stellen. Außerdem will dieser Rettungsdienst nicht jeden Sanitäter zu einem Notfall schicken, und das leider zurecht…
Interessante Aufgaben
Sry. Aber bis auf 1-2 Notfälle im Monat gibt’s da Nix.
Vielleicht mal ne Übung mit der Feuerwehr oder so…