Ihr Unternehmen?

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Grünes 
Kreuz 
Steiermark
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht nachvollziehbare Kritiken

4,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Sankt Stefan ob Stainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich bin im November 2024 aus dem Arbeitsverhältnis beim GK Steiermark ausgeschieden. Dabei waren für mich drei Punkte, wovon einer jedoch nicht das Grüne Kreuz betrifft, ausschlaggebend und zwei Punkte, welche Grünen Kreuz definitiv geändert gehören.

Jedoch kann ich die Kritiken hier überhaupt nicht nachvollziehen. In den 3 1/2 Jahren, welche ich beim Grünen Kreuz als Arbeitnehmer verbringen durfte, habe ich sehr viel über die Notfallversorgung gelernt. Im Rahmen von der Rettungssanitäter-Ausbildung und im Rahmen von Fortbildungen, welche die Lehrbeauftragten wirklich sehr gut im Griff haben. Die Lehrbeauftragten wissen auch, wie sie einem ihr Wissen weitervermitteln müssen, sodass der zukünftige Sanitäter auch definitiv in Zukunft weiß, wie er eine/n Patient/in versorgen muss und was das beste für den Patienten/die Patientin ist. Natürlich ist der Ton in der Ausbildung zwischendurch etwas härter, jedoch muss man dabei bedenken, dass die Lehrbeauftragten nur das Beste von einem möchten.

Die Beurteilungen danach, wenn man dann im Fahrdienst tätig ist, sind nicht nur dafür da, dass das Image vom Grünen Kreuz gewahrt wird, sondern dienen auch dafür, dass man an sich arbeitet und eventuell über gewisse Fehler, welche man macht, nachdenkt. Man muss immer im Hinterkopf haben, dass es dabei um Menschenleben geht. Es ist keinem geholfen, wenn man einen Fehler in der Notfallversorgung macht und dabei ein oder mehrere Menschenleben riskiert.

Dass man das Erlernte oft nicht anwenden kann, liegt nicht daran, dass das Grüne Kreuz das nicht möchte, sondern es liegt einfach daran, dass es nicht immer zu diesen Notfällen kommt. Das ist auch in jeder anderen Rettungsorganisation so. Man lernt oft etwas, jedoch hat man diese Einsätze, in denen das Erlernte zum Tragen kommen würde, nicht immer. Manchmal vergehen auch erst ein paar Jahre, bis es tatsächlich zu einmal zu diesen Einsätzen kommt.

Es gibt Gruppenbildungen, ja. Jedoch diese zu verurteilen ist nicht gerade der richtige Weg. In einer Organisation mit sehr vielen verschiedenen Charakteren ist es schwierig, dass man es jedem recht macht. Man kann nur hergehen und für sich selbst den besten Weg finden und seine Arbeit so gut, wie es für einen selbst möglich ist, erledigen. Und, dass man nicht einem jeden zu Gesicht steht, ist in jeder Organisation, in der man mit sehr vielen verschiedenen Menschen zu tun hat, so.

Beim Punkt mit den Kritiken muss ich mir leider selbst an die Nase packen. Leider habe ich erst nach meiner Zeit beim Grünen Kreuz gelernt, wie man eine Kritik richtig äußert. Dabei hilft es nichts, wenn man einfach nur hergeht und sagt, dass alles schlecht ist. Man muss, wenn man eine Kritik hat, sich mit dieser Kritik auseinandersetzen und einmal darüber nachdenken, ob diese Kritik wirklich gerechtfertigt ist und wenn diese Kritik gerechtfertigt ist, sollte man darüber nachdenken, wie man an dieser Kritik arbeiten kann und was man besser machen kann. Dann sollte man erst zu seinem Arbeitgeber gehen und ihm gegenüber die Kritik, zusammen mit den Lösungsansatz, äußern. Eine konstruktive Kritik bewirkt oft mehr, als wenn man einfach nur sagt, so ist das und jetzt mach etwas daraus.

Zum Thema mit den Weiterbildungsmöglichkeiten und dem Aufsteigen innerhalb von GK muss man sagen, dass wenn man wirklich Interesse daran hat, etwas zu machen und sich auch dementsprechend damit auseinandersetzt, dass es sehr wohl die Möglichkeit gibt, dass man sich innerhalb des Grünen Kreuzes weiterbilden kann und somit auch aufsteigen kann. Das liegt jedoch wirklich am Interesse jedes einzelnen.

Die leeren Versprechungen sind keine leeren Versprechungen. Man muss sich bei diesem Punkt auch Mal in die Geschäftsführung hineinversetzen. Wenn die Geschäftsführung sagt, dass etwas gemacht wird, wird es auch gemacht. Jedoch dauert das oft seine Zeit, da im Hintergrund sehr viele Prozesse ablaufen, welche leider oft sehr viel Zeit fressen, bis man diese abgearbeitet hat und bis man für gewisse Probleme Lösungen gefunden hat. Dann zu sagen, dass leeren Versprechungen gemacht wurden, ist dabei nicht der richtige Weg. Man muss einfach daran denken, welche und vor allem wie viele Hebel man dafür im Hintergrund in Bewegung setzen muss.

Alles in allem bin ich dankbar dafür, dass ich die Erfahrungen beim Grünen Kreuz sammeln durfte und muss, im Vergleich zu anderen Organisationen sagen, dass das Grüne Kreuz immer noch einer der besten Arbeitgeber ist. Ich muss auch dazu sagen, dass ich die Arbeit beim GK Steiermark oft sehr vermisse, da es mir wirklich sehr Spaß gemacht hat und ich im Herzen tatsächlich nach wie vor ein Grüner bin.


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